Titikakasee – Puno

Am Sa morgen sind wir ganz früh aus dem Haus…mit dem Bus ging es Richtung Puno. Also für die beiden super aufregend, das erste mal alleine „urlaub“, erste mal zusammen ohne eltern (beide 21 seit 3 Jahren zusammen), und für arturo, das erste mal am tititcaca see.
ganz schön aufregnend.

in puno sind wir dann als erstes zu unserem partner und freund miguel, der hat uns dann auch prompt eingeladen noch einmal bei ihm zu übernachten. ein toller kerl der miguel angel und er hat ein ganz liebe frau. beide ein wenig jünger als meine oldies…und ganz klasse drauf

in puno haben wir dann nochmal die fahrt zu den uros inseln gemacht…doofes wetter…zum schluss hat es dann noch gehagelt…der einzige der glücklich war, war mal wieder aturo…das erste mal hagel in seinem leben. sein größtes ziel, endlich mal schnee zu fühln, ging leider nicht in erfüllung
am nächsten tag sind wir früh nach lampa aufgebrochen. lampa is kleiner als feldberg und man fühlt sich zurück versetzt in oma bartschens zeit.
also es gibt 1 telefon in der ganzen stadt, jeder kennt jeden und ist mit jedem verwandt.
die oma hat ein haus, wo sie nur zu festivitäten weilt….versteh ich auch gut, is echt arschklat das hübsche lampa. also das haus hat viele kleine nebenhäuschen, der art lychen, ohne heizung, klo ist auf dem hof, aber ohne wasser, waschen tut man sich auf dem hof….

es gibt aber licht!!! und es gibt jede menge gespenster, die immer wieder durch die häuser spuuuuuuuucken.
alle geschichten wurden uns gestern haargenau beim lagerfeuer erzählt.
und alle haben gezittert ausser uns.

viele tanten und onkels..kinder und enkel…
die brötchen vom tante emma laden, super alte inka mama, waren echt lecker. das alpacafleisch von der strasse nicht so…dafür haben sich die dutzend herumsträubernden hunde umso mehr gefreut.
also bekannschaft mit uns hinterherlaufen kühen, schafen, schweinen haben wir zur genüge gemacht.
mit dem triciclo ( fahrrad mit passergierwagen) ging es zur höhle die von weiten aussieht wie ein stier… und malereien, steinöfen, Tumbas aus längst vergangenen zeiten.
die kirche von lampa ist auch berühmt. hat eine katedrale die aussieht wie im türkischen bad (oder grosser ofen), innen sind die skellette der brühmten personen der stadt aufgehängt.

in den Katakomben haben die priester tunnel als fluchtwege für die indios gebuttelt. von den verschiedensten häusern lampas bis nach cuzco und nach arequipa (7 std busfahrt).

ein schüler miguelangelos hat der kirche ein lampa noch eine berühmte kopie einer staure geschenkt.
warum gerade lampa?
schüler sind im marschschritt durch die strassen gezogen zu blasmusik.
gestern war der auftakt der berühmten lampa festspiele…langweiliger stierkampf…hasse ich sowieso…aber für die lampenos ein spektakel.

saßen auf der wakligen lodge der familie.
die jungs haben ganz viel tischfussball und billiard gespielt (nich mal 8Pf)
viel armut, fehlen von bildung, teufelkreis…..
es wird auch auf dem feld campiert…und das bei der kälte. ein unvergesslicher ausflug, mit einem schönen einblick in das leben einer familie auf dem lande…
Puno – Lampa Juli 2002

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