invargargill – catlin forest – otago island

Die Stadt kann man nun nicht wirklich ein touristisches Highlight nennen, doch wenn man schon einmal da ist sollte man sich ein wenig Zeit nehmen.
Dies taten wir dann auch gleich und die i-Site empfahl uns als erstes das städtische Museum und danach den Garden Park. Das Museum war in der Tat recht interessant und hat uns ein wenig die Geschichte der Aukland Island und der Geschichte der Maori nähergebracht. Besonders interessant ist die Einrittpreispolitik, denn man zahlt je nachdem wieviel man möchte.

Der Park war ein sehr schöner klassischer englischer Park mit Grass ganz kurzgeschoren und saftig grün. Für alle Rosenfreunde unter uns, gab es noch die Besonderheit von zwei Rosengärten.

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Leider oder zum Glück hat Anne-Kathrin in der Frontscheibe einen etwas größeren Riss gesehen. Also sind wir gleich einmal zu unserem neuen Servicepartner AA gegangen. Auf Empfehlung sind wir nach kurzer Zeit sind wir bei Smith&Smith, den Glasexperten, gelandet. Die 600$ für die neue Scheiben haben wir erst einmal gespart, denn die Experten haben uns beruhigt das wir mindestens noch 4-5 Wochen damit fahren können. Dann können wir sie in unserer zukünftigen Stadt fixen lassen.

Wir haben uns aufgemacht Richtung Catlin Forest. Leider waren wir in Porpoise Bay nicht erfolgreich und konnten weder Delfine noch Seelöwen sichten. Auf dem Weg zur Cannibal Bay haben wir ab und zu gestoppt um ein paar Wasserfälle zu besuchen. Sicherlich gehören sie nicht unbedingt zu der Kategorie Niagarafälle, aber sie sind eine nette Abwechslung zur Autofahrt. An der Cannibal Bay waren wir aber dafür sehr erfolgreich. Mitten am Strand lagen zwei Seelöwen die gerade Mittagsschlaf hielten. Fast 30 Minuten konnten wir mit ihnen gemeinsam den Strand teilen. Irgendwann wurde der Mutter das kalte Nass und der nervende Balg zu viel und sie sind zurück in den Ozean getappst. So ein Leben möchte man haben, einfach den ganzen Tag dösen…

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Für den heutigen Tag fehlten noch Delfine und Pinguine. Also haben wir uns Richtung Nugget Point aufgemacht. Leider hat uns das gute Wetter verlassen und wir konnten nicht die eigene Hand vor Augen sehen. Als die Wolken irgendwann doch einmal verschwunden waren, konnten wir bis auf ein paar Robben und Pinguine in weiter Ferne nichts erblicken.

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Als wir dann endlich unsere Fahrt fortsetzen wollten, hat uns unser treuer Freund eine Strich durch die Rechnung gemacht. Somit hieß es erstmal einen Reifen wechseln. Auf unbefestigten Boden ist das überhaupt kein Spass…doch was wäre man ohne nette Hilfe. Ein Ehepaar aus Australien hat uns prompt unter die Arme gegriffen und nach etwas längerem Hin-und-Her-und-Auf-und-Ab war der neue Reifen dran.

southern scenic route - sanchez braucht neuen reifen
Bis zur nächsten Stadt sind wir mit dem Ersatzreifen gekommen und haben dort für sage und schreibe 10 Euro wechseln lassen.

Nach ein paar Streicheleinheiten für den matretierten Sanchez, haben wir diesen so stressigen Tag auf Otago Island in der Nähe von Dunedin City ausklingen sehen. Gecampt haben wir auf dem Parkplatz des Royal Albatros Centre. Man konnte kaum die Hand vor Augen sehen, so diesig war es. Schon ein etwas  komisches Gefühl…

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