christchurch

Nach den letzten aufregenden Tagen und Aktionen wollten wir es diesmal endlich etwas gemütlicher angehen lassen. Was gibt es dabei besseres als eine Reise in eine Stadt die sehr gute Chancen hat unsere zukünftige Heimat zu werden.

Da wir diesmal in einem sehr feinen Viertel der Stadt unser Lager aufgeschlagen haben, konnten wir ganz gemütlich das Treiben auf den Strassen beobachten. Natürlich weckte uns wieder die Sonne und der Magen knurrte schon ganz gut, also machten wir uns auch gleich auf ins Zentrum.
Da im Zentrum eine komische Parkregel gilt, und zwar darf man selbst wenn man bezahlt nur maximal zwei Stunden an einer Stelle stehen bleiben, haben wir einfach etwas ausserhalb des Zentrum geparkt. Somit konnten wir durch den größten Park der Stadt schlendern und über 5 oder 6 große Rugbyfelder und einen Golfplatz laufen und den Morgentau unter unseren Füssen genießen. Hier gibt es doch tatsächlich mitten in der Stadt einen Golfplatz und einige ältere Semester haben auch munter ihre Bälle geschlagen.

christchurch - 43

christchurch - 41christchurch - 42christchurch - 45

Die Stadt selbst hat uns den ganzen Tag über sehr gut gefallen und wir genossen unsere Zeit. Als allgemeine Unterhaltung gibt es gelegentlich ein paar Strassenkuenstler im Zentrum zu bestaunen. Mit feinem englischen Humor und lustigen Einlagen haben uns die „Motley Two“ über eine halbe Stunde lang unterhalten. Bei der Jongliereinlage haben sie sogar die Deutschen aufs Korn genommen und sehr technisch jongliert und gesagt, „Es ist wahnsinnig schwierig und technisch, aber ist nicht wirklich witzig…“ (englischer Humor).

Den restlichen Tag sah dann wie bei vielen Touristen aus, von einem Highlight zum nächsten und alles schön mit dem kostenlosen Shuttlebus abfahren. Christchurch ist, obwohl sie die zweitgrösste Stadt mit 340.000 Einwohnern ist, doch recht überschaubar und wir waren gegen 4 Uhr mit allem durch. Da waren nur noch die Delfine am Hafen zu bestaunen…

Doch als wir in Lyttelton angekommen sind, sahen wir nur einen großen Güterhafen, keine Delfine. Also haben wir wie immer einfach einen Passanten gefragt wo man denn Delfine oder Pinguine hier sehen kann. Erst sagte der nette ältere Herr, dass es heute keine zu sehen gibt. Er überlegte kurz und sprach, dass er jetzt gleich auf eine kleine Bootstour mit Freunden geht und ob wir nicht Lust hätten mitzukommen. Wir haben uns kurz angesehen und spontan zugesagt. Am kleinen Hafen trafen wir dann auf das Boot von 1912, welches im Krieg die verwundeten englischen Soldaten von Frankreich nach England gebracht hatte, und auf die restliche Crew. Es wurde eine sehr schöne und interessante Fahrt die wir sehr gemütlich und mit Frankfurt Würstenchen und Kaffee auf dem Boot ausklingen ließen. Aber der Gastfreundschaft nicht genug, bot uns einer der Herren sogar noch eine Dusche bei sich zuhause an. Wie der Zufall es wollte, war er sogar bis letztes Jahr noch Honorarkonsul von Deutschland in Neuseeland.
Ein wunderbarer Tag hat ein noch sehr viel schöneres Ende genommen.

christchurch - 48 christchurch - 49

christchurch - 52christchurch - 51christchurch - 50

Ein Gedanke zu „christchurch“

  1. bleibt ruhig in Christchurch. Die Stadt ist einfach zu erreichen und ein guter Ausgangspunkt für die Urlaubliche-Besuche.
    Ich kenne auch noch einen Frisör in ChristChuch – Jimmy er hat seinen Laden – hhhhmmmm ich schau mal in alten mails…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.