KUALA LUMPUR

Sobald wir aus dem Flugzeug ausgestiegen sind wurde uns klar worauf wir uns eingelassen hatten. Das Klima hat uns einen ordentlichen Schlag versetzt, da es doch um einiges schwueler und waermer war, als wir lange gewohnt waren.

Im recht ueberschaubaren Flughafen haben wir schnell unseren Air Asia Skybus gefunden in dem wir in gut einer Stunde in die Stadt gefahren wurden. Am Busbahnhof mussten wir neben dem obligatorischen Geldtausch auch erstmal Kleinigkeit essen. Hierbei sind wir bei McDonald gelandet, schliesslich wollte man sich nicht gleich innerhalb der ersten Stunde in Malaysia den Magen verdrehen J

Ha, ha … wir haben einfach den schnellen Kick gesucht, da wir uns nur von Keksen und Wasser im Flugzeug ernaehrt haben. Keine Angst seit diesen Stilbruch, haben wir uns nur lokal in kleinen Strassenbuden oder Hawka Centern (kleinen Imbiss Restaurants) verkoestigt.

Unser Hotel hat uns mit einer tollen Fasade und Foyer empfangen. Es wurde am Abend sogar als Filmset genutzt im klassischen Bollywood-stil. Unser Zimmer war auf einem der etwas aelteren Etagen und es versucht mit etwas Farbe und Accessoires darueber hinwegzutaeuschen. Doch es war alles sauber und nach der vorlaeufigen Enttaeuschung haben wir uns schnell mit dem Zimmer angefreundet und fanden es zum Schluss ganz gut.

Unsere Nachtruhe in der ersten Nacht wurde um punkt Mitternacht abrupt unterbrochen. Grund war ein Feueralarm in dem wir in guter deutscher Manier die Treppen in Rekordtempo gerannt sind. Doch bis auf 5 weiteren Gaesten hatte sich keiner dazu aufgerafft im Schlafanzug die Treppen zu steigen. Scheinbar kommt dies haeufiger vor. Bei uns war es zum Glueck nur ein falscher Alarm der durch arbeiten im Aufzug, die ein klein wenig zu viel Qualm produziert hatten, ausgeloest wurde . Nach 15 Minuten sind wir dann wieder ins Bett gegangen und konnten nun doch entspannt durchschlafen. Na ja, irgendwie schaffen wir es aber immer noch um 5 Uhr frisch und fertig auf der Matte zu stehen.

Der erste Tagespunkt waren, nach einem sehr leckeren und grosszuegigen Fruehstuecksbuffet, die Petronas Towers. Wir wussten das man frueh da sein muss um in den Genuss der freien Tickets fuer die Skyline Bridge zu kommen, doch das man am besten bereits 7 Uhr da sein sollte war doch etwas ueberraschend. Also hiess es erst einmal anstellen fuer eine Stunde und mit genug Glueck haben wir dann auch gleich eine Tour bekommen und haben in 41 Sekunden den 41. Stock erreicht und einen guten Blick auf die Stadt geniessen koennen.

Nach einem sehr kurzen Besuch im Shopping Center Suria KLCC ging es weiter nach Chinatown . Haben uns hier die nach den Lonely Planet Walking Touren orientiert. Weitere Infos zu den Highlights folgen.

Haben euch ja schon einen Einblick gegeben wie angenehm schwuel das Wetter draussen ist. Zur Mittagszeit haben wir eine kleine Pause wahrlich verdient. Haben uns in ein kueles Kaufhaus gesetzt und geschlemmt.

Nach der kurzes Pause ging es Richtung Little India. Auch hier folgen die Highlights ein anderes Mal. Koennen uns die Namen nie merken.

Beim ersten Donnern haben wir uns dann doch schnell Richtung Hotel aufgemacht. Ein richtiger Wolkenbruch stand bevor. Im englischen benutzt man die Redwendung „It rained cats and dogs“ was soviel heisst wie „es regnete junge Hunde“ oder einfach in Stroemen.

In der freien Zeit haben wir den Hotel Gym und Pool ausgenutzt und tatsaechlich fuer eine Stunde einfach mal nichts tun.

Danach noch einmal raus und Merdeka Square und Abendessen in dem kleinen aber feinen Retsurant „Station Kapitian“ in Little India.

Wir sind von Kuala Lumpur bisher sehr begeistert. Die Stadt hat so viele Facetten das es immer etwas zu entdecken gibt. Das Bahnnetz macht es nicht nur einfach sondern auch sehr guenstig. Die Malaysier machen es sehr einfach sich wohl zu fuehlen da sie sehr freundlich, aufgeschlossen und zurueckhaltend sind. Es ist sehr zu sehen, dass so viele unterschiedliche Kulturen und Religionen so scheinbar muehelos miteinander leben koennen. Natuerlich wird man haufiger daran erinnert das man in Asien ist, denn sobald man aus einem Laden oder der Bahn kommt erschlaegt einen die Schwuehle und Waerme fuer einen Moment.

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