KUALA LUMPUR // CAMERON HIGHLANDS

Wie kriegt man 4 Stunden Busfahrt  rum? Wir entschieden uns fuer schlafen, Hoerbuch (Bourne Identity), Magazine lesen (Micha da Anne in keinem fahrbaren Untersatz lesen kann) und so gingen die Stunden schleichend vorbei.

Die Fahrt ist nichts fuer den schwachen Magen, da die letzte Stunde in die Cameron Higlands eine recht kurvenreiche Angelegenheit ist.

In Tanah Rata angekommen haben wir unser Hostel (Father’s Guest House) bezogen und uns auch gleich fuer die Tour angemeldet.  Es ging dann auch gleich im gekuehlten Mini Van los.  Muss sagen, das Klima in den Highlands war angenehm.

Die Tour war sehr entspannt und wir waren auch nur zu viert unterwegs. Unser Guide, Mr. Singh, der 7 Tage die Woche seit fast 15 Jahren die gleiche Tour macht, hat  es drauf und hatte einige sehr interessante Fakten auf Lager.

Eine seiner besten Tipps war mit Sicherheit der Milkshake und Eiscreme bei der Erdbeerfarm. Dank des besonderen Klimas kann man hier Erdbeeren das ganze Jahr geniessen.

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Nach der Erdbeerfarm ging es zur BOH Teeplantage eine der groessten Plantagen in Malaysia. BOH Tee ist das beliebteste Highland Gebraeu. 80% ihres Umsates macht BOH (schottisches Familienunternehmen) in Malaysia. Nach ein paar Fotostopps auf dem Weg, haben wir uns zuerst die Fabrik angeschaut und wussten wie der Tee fermentiert wird,  bevor wir uns das gute Gebraeu dann auf der Terrasse mit Ausblick auf die Teefelder gegoennt haben. Hatten Glueck, denn in Sichtweite wurde gerade Tee abgeerntet.  Der Tee wird bei BOH leider nicht mehr  mit der Hand geflueckt sondern mit einer Art von Schere. Das Prinzip sieht man ganz gut auf den Bilder. Die Teepfluecker verdienen um die 3 Ringit (ca. 0,01 €) pro Kilo. Am Tag muss man so an die 22 Kilo pfluecken damit man sein Einkommen hat. Frauen sieht man heutzutage nicht mehr auf den Feldern und der Grossteil der Pfluecker kommt aus Laendern wie India und Pakistan.

Die Plantage an sich autonom und hat  neben einer Schule, einem kleinen Laden und Hospiz, auch noch 3 Beetstaetten (Moschee, Kirche, Tempel).

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Das Wetter hat gut mitgehalten und wir hatten Sonneschein und eine erfrischende Brise.  Nach der Teeplanatge machten wir einen kuren Zwischenstopp bei einer Bienenfarm (war nich so der Hit),  dann noch bei einer Schmetterlingsfarm wo es neben den Schmetterlingen auch noch einige Reptilien, Spinnen und ’ne Menge Kaefer zu bestaunen gab. Ein richtige Anfasszoo, wo wir bei den Kaefern noch mitgemacht haben, aber als man uns einen Skorpion auf den Arm setzen wollte, was auch uns zu viel.

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Dann ging es noch kurz ueber einen Einheimischen Markt, zum ausgiebigen Spaziergang in einer Rosenfarm, zu einer Kakteen Aufzuchtsstation und zum Schluss noch in einen Chinesischer Tempel. Neben dem Tee, sind Obst, Gemuese und Blumen einer der Haupteinnahmequellen der Region. Danach kommt der Tourismus.

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Nach den 4 Stunden Nonstop, waren wir ordentlich Knuelle und so was von hungrig. Haben uns in der Stadt absetzten lassen und haben endlich Annes lang gewuenschtes Steam Boat versucht…. So ganz unser Ding war es nicht. Bei dem Fisch Zeugs hat der Micha ne ganz lange Nase gezogen. Fisch, Fleisch, Nudeln und Gemuese werden in einen grossen auf einer Flamme stehenden Topf  geworfen und dann kurz gekocht. Das Bild unten sagt alles. Toi, toi, toi den Magen haben wir uns, trotz aller Probiererei bis jetzt noch nicht verdorben.

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