Brenden – Brügge – Fleur de Flanders

Heute stand nach einige Tagen des vielen Fahrens. Endlich mal etwas Tourismus auf dem Programm. Wird haben uns den Tag für Bruegge reserviert und wurden nicht enttäuscht. Auch wenn die Parkplatzsuche mit unserem kleinen Gefährt etwas beschwerlich ist, haben wir doch einen guten Startpunkt gefunden. Gleich am Anfang durften wir durch die wunderschöne Parkanlage die die Stadt umgibt schlendern und in Ruhe die Zeit genießen. Nachdem wir dann einen Abstecher bei einer sehr feinen Bäckerei zur Freude aller gemacht haben, ging unsere kleinere Tour los.

Das eine Stadt noch so unglaublich gut erhalten sein kann, nach all den Kriegen die es gesehen hat, ist wirklich unglaublich. Man fühlt sich ein bisschen wie in Disneyland, jedoch hat alles viel mehr Charme und hat überhaupt nichts aufgesetztes. Es ist natürlich eine Stadt die geprägt ist vom Tourismus, aber dennoch wirkt es selbst zur Hochsaison recht entspannt. Für Mia-Sophie der absolute Höhepunkt waren natürlich die unzähligen Kutschen die durch die Strassen gefahren sind. Davon konnte sie nie genug bekommen.

Auch das Glockenspiel hat man regelmäßig gehört und hat einen noch einmal daran erinnert in was für einer schönen und verspielten Stadt man ist. Natürlich hat das ganze seinen Preis und bis auf den Versuch endlich mal eine belgische Waffel zu essen sind wir nicht vorgedrungen, dafür ist die gute Kost aus der WoMo-Küche zu gut und günstig ;) und zu allem übel hatten wir leider auch nicht das Gefühl das die Waffeln so der Knaller waren, schließlich haben wir zwei probiert.

Nach drei Stunden wurden wir dann ordentlich müde und waren auch ein wenig erschlagen von den vielen schönen Häusern und Gassen. Man hätte noch ewig herumlaufen können unwürdig immer noch etwas schönes finden und unbedingt fotografieren müssen. Aber wir haben unentschlossen weiterzufahren und uns Richtung Frankreich aufzumachen.

Für Frankreich haben wir kurz vor Abreise noch das tolle Programm „FRANCE PASSION“ entdeckt. Damit kann man mit einem einmaligen Betrag von ca 30 Euro auf den fast 1.400 Plätzen von Bauernhöfen, Winzern oder WoMo-Freunden oder Handwerkern stehen und eine Nacht bleiben. Dabei kommt man ins Gespräch mit Einheimischen und spart zudem noch die Übernachtung auf dem Campingplatz.

Also sind wir auch gleich unseren ersten Hof angefahren und haben unser Lager neben einem Hängebauchschwein, einem Esel und einer Ziege aufgeschlagen. Der Hund des Landwirts war beim Abendbrot des Highlight, schliesslich war er sehr zutraulich und wollte das ein oder andere Stück Wurst von uns. Frühmorgens wurden wir dann noch von einem sehr engagierten Hahn geweckt und haben uns gefreut einen so entspannten und einfachen Platz gefunden zu haben.

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