Bayeux – Omaha Beach – La Colombre

Heute war bei Mia-Sophie KrissKross angesagt. Die Hose konnten wir noch richtig anziehen, ging anders ja nicht zu, aber das TShirt blieb nach einem saloppen „Nich schlimm. Is doch egal Mama“ einfach falsch rum an. Nachdem wir am Morgen die Reste von den Eierkuchen verputzt hatten, mit Marmelade aus Feldberg, machten wir uns Richtung ‚1944 Strasse der Befreiung‘ auf.

die strassen zu unserem heutigen bauernhof waren ab und zu wirklich haarstraeubend. es haette fast gulasch a la dogge gegeben, als zwei dieser lieblichen kreaturen nach einer nicht einsehbaren kurve vor unserer Elli rum sprangen. oder die kurvenreiche Strasse mal wieder mitten durch die ländliche Walachei, als ein junger Wilder die Kurve entlang gepest ist. da lasse ich doch lieber den besonnenen Micha am Steuer und entspanne hinten bei Amelie.

Wir kommen morgens fast immer gegen 9.30 Uhr los. Die Kinder kommen Morgens nicht so schnell auf Touren und kosten den Urlaub mit gemütlichem Schlafen aus. Wenn es nach ihnen geht kuscheln wir noch bis um 10 oder 11. Dann geht es auf die „Suche nach dem Urlaub“ wie Mia so schön sagt. Statt einem „sind wir schon da“, gibt es bei uns „ist der Urlaub noch weit“. Viel angenehmer und tatsächlich richtig.

Apropos, Mia ist auf kaltem Nuckelentzug. Den gibts jetzt nur noch zum schlafen. Die Nuckelpolizei zieht immer noch ganz gut, da die Gendarmerie hier in Frankreich viel Präsenz zeigt. Mal schauen ob wir ohne Nuckel wiederkommen.

wirklich beieindruckend war der amerikanische Friedhof für die gefallenen Soldaten. Den unzähligen Soldaten werden mit mehr als 9.000 Kreuzen die in Reih und Glied aufgereiht sind gedacht. Die schiere Anzahl lässt einen nicht kalt und gibt einem einen Hauch von einer Idee wie viele hier gefallen sind.
Diese Gedenkstätte ist aber auch eine der wenigen kostenlosen, denn für fast alle anderen muss man zwischen 4 und 7 Euro zahlen. Sehr schade, denn mit einem Pass für die Stätten könnte man sicherlich viel mehr Leute anziehen und die Stätten mit Leben füllen. Schliesslich ist es ein wichtiges Kapitel der Geschichte. Zur Hauptreisezeit ist auch hier die Hölle los und so sind wir an einigen der doch interessanten Stätten vorbei da eir mit unserem kleinen Geschoss kein Parkplatz gefunden haben.

Von hier aus ging es über schier endlos kleine Gassen und Landstraesschen in Richtung unseres nächsten Bauernhofes. Diesmal war das finden etwas schwieriger da die Bauernhöfe in unserem Buch nie mit der genauen Adresse, sondern nur mit kurzen Wegbeschreibungen aus einer bestimmten Richtung enthalten. Aber als wir endlich das Ziel erreicht hatten, wurden wir sehr herzlich von einem älteren Herren begrüsst und sogleich auf sein Grundstück zwischen seine Apfelbäume geleitet. Ganz gemütlich erkundeten wir das Grundstück und den kleinen Laden den er unterhält. Am Abend haben wir uns noch die Zeit mit den Nachbarcampern oder besser gesagt deren Kindern verbracht. Auch wenn man die Sprache nicht spricht, ein Fussball überwindet alle Barrieren.

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