Coimbra

Heute war am Vormittag Sightseeing in Coimbra angesagt. Trotz drückender Hitze sind wir tapfer die Berge zum Universitäts Campus erklommen, haben uns die erwürdigen Gebäude, die Kapelle und Teile der Bibliothek mit Goldenen Dekors und meterhohen Bücherregalen angeschaut. Danach sind wir in den Botanischen Garten und haben in der Mittagshitze ein wenig unter alten Eukalipthusbäumen abgehangen, uns den Hochseilgarten von der Ferne angeschaut und uns danach ein wenig in der Stadt verirrt.

Coimbra erinnert einen schon etwas an Marburg. Eine alte traditionsreiche Studentenstadt, mit viel Geschichte, Kultur, Cafes, Kneipen und ewig steilen engen Gassen.

Nach der ganzen Arbeit – immer ein Kind im Manduca vorne dabei und das andere im KiWa schiebend, hatten wir uns den Nachmittag relaxend, Fussball spielend und im Fluss planschend, redlich verdient. Und übrigends, die Mia friert nicht im Wasser, sie schüttelt sich nur. Was für ein Neunmalkluges kleines Persönchen.

Am Abend sind wir dann noch mal in die Altstadt marschiert um dem Tipp von Marco Polo für ein gutes und preiswertes Restaurant mit üppigen Portionen befolgt. Der Fleischspieß oder das Hähnchen vom Grill im Adega Paco do Conde waren schon ganz lecker und die Portionen doch etwas üppiger bemessen als gewohnt. Danach noch ins ehrenwerte Fado Cafe Santa Cruz und über den kleinen Umweg zum Spielplatz nach „Hause“.

Am nächsten Tag, einfach mal nix tun, ein bissl in der Stadt schlendern, im Fluß baden, Eis schlecken war heute angesagt.

Morgen geht es zum kleinen Park mit der tragischen Liebesgeschichte des Thronfolgers Pedro und seiner Geliebten Ines de Castro. Hier trafen sich die Liebenden bis der König und Vater von Pedro die ungeliebte Schwiegertochter umbringen ließ als der Sohn nicht in der Stadt war. Von der Liebesgeschichte ohne Happy End zeugen die beiden nebeneinander gelegenen Tore „Liebes-“ und „Tränentor“. Hach….

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