Coimbra – Conimbriga -Tomar – Bathala

Nach dem oben genannten Park zur tragischen Liebesgeschichte des Thronfolgers und der Hofdame am Golfplatz von Coimbra ging es für weiteres Sightseeing nach Coimbrada. Da war statt alte Häuser gucken, wie Mia-Sophie alte Kirche, Klöster und Gebäude betitelt, die die Mama mit so viel Hingabe bestaunt, nur ganz kaputte Dinger, wo nur noch die Steine standen zu sehen. Schon sehr erstaunlich wie organisiert und strukturiert die Menschen hier 1.000 v.Chr. gelebt haben.

Der Park „Quinta das Lagrimas“ grenzt an den „Parke Verde“, wo wir die letzten Nächte verbracht hatten. Man kann entweder wie wir 2 EUR Eintrit bezahlen oder den Weg durch den Golfclub nehmen, schert auch niemanden. Der Park ist schön schattig, aber sonst nicht so wirklich lohnenswert außer man ist einer der Romantiker…. Die alte Kirche Richtung Kloster sollte man nicht übersehen. Wir haben am Abend zuvor zwar nicht Museum und Kirche besuchen können, da diese bereits um 19 Uhr geschlossen wurde, aber ein Spaziergang um die Kirche war lohnenswert. Hatte Micha beim Joggen gefunden…sonst wären wir wohl nicht hier lang gekommen.

In der Nacht haben wir unser erstes grosse Gewitter erlebt, Wir haben uns für die Region gefreut, die immer noch von Waldbränden geplagt war. Aber für Anne und mich war an Schlaf nicht zu denken. Ein starker Regen im WoMo ist schon etwas Besonderes und man fühlt sich wie unter einem Regenschirm, live dabei. Zum Glück hat es Mia-Sophie und Amelie nicht gejuckt und nur die Eltern waren am nächsten Tag etwas träge.

Für den Tag stand grosses Sightseeing an. Die Ruinen der alten Römerstadt Conimbriga liegen nur ca. 15km entfernt. Mit etwas Enthusiasmus und Vorstellunsvermögen ist Coimbrada wirklich sehenswert. Wer jedoch wenig Geschichtsinteressiert ist, da kenne ich auch Einige, für den sind es halt nur sehr alte Steine…

Auf dem Weg nach Bathala haben wir an der mind. 26. Burg angehalten, so hieß es etwas verstimmt aus dem Cockpit. Mhh, da muss sich wohl jemand zügeln. Die verwinkelte Burganlage thront hoch über der Stadt Tomar und ist groß und sehr gut erhalten. Ein Spaziergang durch die Anlage ist schon interessant, muss aber auch nicht sein, denn in Portugal gibt es ja Burgen wie Sand am Meer ;)

Das Parken auf dem Weg zur Burg ist auch eher beschwerlich. So kam es dann auch, dass wir beim Wenden mit unserem dezenten Hinterteil ein wenig zu stark ausgeschwenkt sind und einen dieser Böller dezent angeditscht haben. Unsere Elli hatte somit Ihren ersten Blechschaden mit uns. Die arme alte Dame hat jetzt einen kaputten Pops und eine leicht angerissene Stossstange.

Nach Tomar ging es weiter nach Bathala und was wir dort gefunden haben, hat uns mal wirklich erstaunt. Das Dominikaner Kloster begeiserte uns mit seinen bunten Glasfenstern und mit seinen vielen fast etwas kitschig anmutenden Details. Ein separater Eingang führt in die nicht vollendete Kapelle, wo wir am zweiten Abend in Bathala ein klassichen Konzert in einer ganz besonderen Umgebung miterleben können.

Das Städtchen ist ganz gemütlich, am Platz gibt es kostenlos Internet, wo das Skypen nach Hause mal vor einer ganz romantischen Kulisse getätigt werden kann. Der Parkplatz wo wir uns neben anderen französischen WoMos einreihen können, ja sogar VE mit kostenlosen Wasser und Strom. Luxus hier in Portugal.

 

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