Obidos – Freeport Outlet – Belem

Nach zwei entspannten Tagen am Salzsee ging es wieder weiter. Erste Station war das vielbeschriebene Obidos. Eine sehr gut erhaltene Stadt aus dem Mittelalter. Tatsächlich ist es ein sehr nettes kleines Städtchen, aber nach gut einer halben Stunde waren wir schon wieder im WoMo und auf der Weiterreise. Die Besichtigung wurde durch drei Busse voller russischer Touristen etwas gestört und auch sonst war es kein wahnsinniges Highlight. Wer nicht viel Zeit hat, kann getrost auf den Stopp verzichten. Wir fanden die Burganlage von Montemor mit den Rolltreppen die schönere Anlage.

Von hier aus ging es 1,5 Stunden Richtung Süden, mit dem Ziel des grössten Outlets Europas. Also waren wir ziemlich gespannt was uns erwartet uns hatten schon Angst um die Urlaubskasse. Doch die Befürchtung war unbegründet, denn bis auf ein Kleid und ein paar Schuhe war nichts für uns dabei. Die Anlage mag nach qm sehr gross sein, aber die Auswahl unterscheidet sich nicht wirklich zu anderen Centern und man hat noch ein paar einfache Mode-, Einrichtungs- und Gastronomieläden hinzugefügt. Das Essensangebot reichte leider nur von Burgern zu Bratwurst und Pizza und hat uns auch ein wenig den Spass genommen. Eine richtige Stärkung für eine Shoppingtour sieht anders aus.

Also ging es ab nach Belem, einem Vorort von Lissabon mit dem vielleicht bisher schönsten Stellplatz am Yacht-Hafen zwischen dem Torre Belem und dem Wahrzeichen der Entdecker. Da Mia-Sophie heute einen ihrer eher anstrengenden Tage hatte, hiess es einfach mal Füsse still halten und auf morgen hoffen. Dann gehts mit der Bahn ins Zentrum und wir schauen uns die Hauptstadt an.

Und der kleine Chef ist eine Wonne. Bald schwenkt nicht nur das Hinterteil aus, sondern wird richtig gekrabbelt.

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