Ozeata – Biarritz –

Den nächsten Tag haben wir im Park gechillt. Zwischen den kleinen Regenschauern den Park um den See herum mit Laufrad erkundet, das WoMo von außen und innen flott gemacht und einfach mal fünfe gerade sein lassen. Ist ja auch mal nett im Urlaub. So viele Realaxtage hatten wir nun ja noch nicht. Sind eigentlich fast immer auf Achse und großer Erkundungstour.

Für die Nacht haben wir uns dann im Park eine neue Stelle zum schlafen gesucht. Die Nächte sind schon etwas unangenehm kalt, wo man tagsüber mit leichter Jacke rum läuft, zieht man nachts lieber die lange Merino Unterwäsche an. Glück für Mia-Sophie, denn Nachts hat uns eine ganze Armada an Mücke besucht. Micha und Mia sind dann von der Höhle, die von Mückenarmee scheinbar als ihr Hauptquatier genutzt wurde, runter zu Anne und Amelie gezogen. Die Nacht wurde dann immer wieder auf diese zähen Dinger Jagd gemacht, an schlafen nicht zu denken. Also die zweite Nacht für Anne ohne richtig Schlaf. So war ich dann am nächsten Tag auch drauf.

Nach dieser wunderbaren Nacht haben wir die spanische Grenze Richtung Frankreich überquert, auf der Flucht vor den Mücken. Dieses Mal haben wir Acht darauf gegeben auch die Maut Autobahn zu nutzen, denn die Maut freie Strecke durch die Pyrenäen auf der Hintour war eine Quälerei.
In Frankreich sind wir dann noch mal Richtung Küste in den Luxus Badeort Biarritz gefahren. In langen Klamotten aus dem WoMo ausgestiegen, gab es erstmal ein Schlag ins Gesicht. Biarritz begrüßte uns mit 39 Grad in der Sonne und diese schien auch den ganzen Tag. Entsprechend gejazzt machten wir uns auf in die Stadt, vorbei an 320 Euro Blüschen und 200 Euro Hermes Gürteln. Die Stadt war zwar etwas abgehoben, aber der Strand mit seiner Brandung dafür aber voller cooler Surfer Boys. Eine Entschädigung für die verheirate Mama, die heute etwas mit Ihrem Kreislauf zu kämpfen hatte.

Schwitzend und echt fertig haben wir aus unserem France Passion den nächsten Bauernhof raus gesucht. Leider war der Hof in ?? nicht der Knaller, hier begrüßten uns kläffende Hunde und ein Mini Parkplatz. Es sollte mal die Farm von Napoleon III. gewesen sein, mhhh. Also weiter zum nächsten Platz. Der Platz im Garten von Familie war hingegen das reinste Paradies. Auf der großen Wiese mit vielen Bäumen konnten wir gemütlich und in himmlischer Ruhe grillen und Mia-Sophie sich mit dem Hund der Gutsbesitzer anfreunden.

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