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Familienbesuch in Neuseeland

Lang wurden sie erwartet und dann standen sie auch schon am Flughafen in Wellington. Micha’s Eltern haben samt Schwester den weiten Weg auf sich genommen und uns in der neuen Heimat besucht.

Die ersten Tage genossen sie in Wellington und konnten sich langsam an das Klima und die Kiwis gewoehnen. Anne-Kathrin und ich haben uns die Mittagspause frei gehalten und versucht puenktlich Feierabend zu machen. So konnten wir standesgemaess das beste Fleisch vom Island Bay Butcher fuer einen Grillabend besorgen. Nebenbei haben wir die 3 zu der ein oder anderen Stadtfuehrung mitgenommen und ihnen einige der Highlights gezeigt.

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Das Timing ihres Besuches haette nicht besser sein koennen, denn am zweiten Tag stand das Guy Fawke Feuerwerk auf dem Programm. Nach einer ausgiebigen Stadttour und leckerem Essen in Mac’s Brewery konnten wir gemeinsam das einzige Feuerwerk im ganzen Jahr bestaunen.

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Am naechsten Tag hiess es dann erst einmal Abschied nehmen, da sich die 3 aufgemacht haben um die Suedinsel zu erkunden. (Oder zumindest einen kleinen Teil davon.)

Samstag Mittag haben wir sie nach 10 Tagen auf der Suedinsel wieder vom Flughafen abgeholt und das schoene Wetter bei leckerem Kaffee im Manganui Kaffee an der Lyall Bay genossen.

Am Sonntag ging es ueber die Berge nach Martinborough, Greytown und Lake Ferry. Der Wettergott hat es sehr gut mit uns gemeint und wir hatten eine wunderschoene Zeit. Leider hatten wir keine Tickets fuer das Toast Martinborough erhalten und so konnten wir nur das Treiben in der kleinen verschlafenen Stadt bestaunen und 10.000 „leicht“ angeheiterte Gaeste sehen. Der ein oder andere hatte sicherlich Schwierigkeiten am Montag nuchtern auf Arbeit zu gehen :)

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Wieder in Wellington angekommen haben sich die Maenner noch dem Hallenfussballteam von Michael angeschlossen und eine Partie gespielt.

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Am Montag hiess es fuer Anne-Kathrin wieder zurueck ins Buero und Michael hat sich die Woche Urlaub genommen um mit der Familie einige schoene Flecken der Nordinsel zu erkunden. Die Tour hat mit ein wenig Regen begonnen. Ehrlich gesagt so viel das wir Mt Ruapehu erst einmal ausgelassen haben, da man nichts aber auch garnichts davon gesehen hatte.

Nachdem wir einem Maori mit zu wenig Benzin im Tank geholfen haben zurueck nach Hause zu kommen (Bei so schlechtem Wetter kann man wirklich nicht einfach weiterfahren) ging es auf nach Lake Taupo.

Taupo hat es gut mit uns gemeint und ueberraschte mit einem herrlichen Sonnenuntergang. Das Hotel war ehr rustikal doch der zimmereigene Spapool hat gut entschaedigt.

Dienstag stand ganz im Zeichen des Fallschirmsprungs von Nicole. Doch da dieser erst um 1 Uhr anstand hatten wir mehr als genug Zeit die Huka Falls und die Schleuse vom Lake Taupo anzuschauen. Natuerlich durften regelmaessige Prognosen ob das Wetter halten wird oder ob der Sprung abgesagt wird nicht fehlen.

Schlussendlich haben wir wieder einem richtig Glueck gehabt und wie auf Bestellung klaert der Himmel auf und ein strahlend blauer Himmel praesentiert sich uns. Bei Skydive Taupo angekommen und gecheckt ob noch ein extra Platz frei ist haben wir den Papa Hauschild ueberredet auch noch aus dem Flieger zu springen. Die Ueberraschung wahr gut erkennbar in seinem Gesicht doch was danach folgte hat fuer all die Angst (er nannte es „Respekt“) entschaedigt. Niole und er hatten einen wunderbaren Sprung aus 12.000 Fuss und werden es dank ihrer eigenen DVD nie vergessen. Ich habe mich mit der Mutti ganz gemuetlich das ganze Treiben von der sicheren Erde angeschaut :)

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Danach ging es noch nach Rotorua das wir nach so einem aufregenden Tag mit dem Besuch von einem  oeffentlichem Thermal park abgeschlossen haben. Diesmal hatten wir grosses Glueck mit der Wahl unseres Hotels und konnten den Abend schoen gemuetlich ausklingen lassen.

Am Mittwoch morgen stand nach sehr leckerem Fruehstueck der Besuch von Te Puia auf dem Programm. Hier konnten sie noch eine Menge mehr Geysire und noch viel wichtiger Teiler der Maori Kultur und sogar zwei echte Kiwis (ja die kleinen fluegellosen Voegel) sehen.

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Da es danach wieder zurueck nach Wellington gehen sollte und das Wetter deutlich besser wurde haben wir auf der Fahrt nach Mt. Ruapehu einen Zwischenstopp in Taupo fuer einen weiteren Buerger bei Peoplefuel eingelegt. Angeblich gibt es in diesem Laden auch den besten Kaffee der Stadt. Nach taeglich zwei oder drei Kaffees in verschiedenen Cafes koennen wir bestaetigen das es wirklich sehr gut ist.

Der kurze Stop am Mt Ruapehu im Whakapapa Village haben wir nach Photosession mit Kaffee und einer Partie Snooker in Chateu Tongario abgeschlossen und uns auf dem Rueckweg nach Wellington gemacht.

Am Donnerstag ging es auf eine weitere Stadtour. Diesmal mit Cable Car, Botanischem Garten und einem weiteren Besuch im Te Papa. Den letzten Abend haben wir mit einem kleinen Experiment gestaltet und haben uns recht erfolgreich am Sushi machen versucht. Dieser Abend haette natuerlich nie enden sollen, denn schliesslich stand am naechsten Tag der Abschied an. Anne-Kathrin hatte schon gegen 12 Uhr Feierabend und konnte uns beim Mittagessen begleiten. Einen letzten Kaffee haben wir im Manganui Cafe genossen bevor es dann zum Flughafen ging und der lang befuerchtete Abschied anstand. Kurz und nicht ganz schmerzlos hat man sich von der Familie verabschiedet und hofft das sie sicher wieder in Deutschland ankommen und sich bald per Skype melden.

bewerbung erfolgreich

Diesen kleine Zwischenmeldung muessen wir einfach einmal loswerden. Unsere Bewerbung fuer Residency war erfolgreich. Nach knapp 7 Monaten haben wir das erfreuliche Ergebnis am Freitag erfahren.

Nun koennen wir ganz entspannt in Neuseeland bleiben und unsere neue Heimat geniessen. Naechster grosser Plan ist in 2 Jahren uns fuer die naechste Stufe des Visa zu bewerben, mit diesem Visa koennen wir jederzeit zurueck nach Neuseeland kommen.

wellington – alltag mit kleinen highlights

Bei einem Herbst der gepraegt ist von Sonne, Sonne und nochmehr Sonne haben wir uns aufgemacht und die Umgebung erkundet. 10 Minuten von unserem zuhause startet der Skyline Walk von dem man einen wunderbaren Blick auf die Stadt und die Suedinsel hat. Doch den ganzen Walk heben wir uns fuer spaeter auf, schliesslich ist er insgesamt 15km lang.

Skyline Walk - Blick auf Wellingtontierische Besucher auf dem Bell TrackSkyline Walk

Mrs. Peacock hat uns auf dem Comedy Festival in die Geschichte der Rockmusik eingefuehrt. Nach einer Stunde haben wir nicht nur verstanden welche Gefuehle man in einem Rocksong ausdruecken muss, sondern auch welche Bewegungen man am Mikrofon machen muss um die Groupies verrueckt zu machen.

Ganz nebenbei sei erwaehnt, dass wir dem Konsum nicht widerstehen konnten und uns die Wii von Nintendo gekauft haben. Nicht nur uns macht das Spielen damit einen riesen Spass, auch Doris und Robert unsere Vermieter haben wir nun mit dem Wii-Fieber angesteckt. Es ist eine wirklich schoene Ablenkung zu der Jobsuche.

Doris mit WiiSport BoxenRobert mit Wii

Natuerlich geht es immer hauptsaechlich umd die Jobsuche. Daher ein kurzer Zwischenstand. Anne hatte diese Woche drei Gespraeche mit Recruitment Firmen. Nun muss man schauen wohin die Reise geht und welche Jobs sich ergeben. Wir sind immer noch sehr zuversichtlich und denken das wir bis Ende Juni einen Job haben. Wir sind gespannt ob wir unsere Windschutzscheibe von unserem ersten Gehalt bezahlen koennen. Im Juni steht die WOF (Warenty of Fitness) an. Damit wird jedes halbes Jahr die Fitness von Sanchez auf die Probe gestellt, aehnlich dem TueV in Deutschland.

Am Freitag war es Zeit fuer den ersten Damenabend, denn zur Premiere der NZ School of Dance Auffuehrung „Infinite Thread“ wollten Holger und ich nicht wirklich mitgehen. Da haben die Jungs aber wirklich was verpasst. Von wegen Strumpfhosen und so. Es gab jeden Menge nackte Haut, echte Sixpacks und uh richtig schoene Beine. Die Auffuehrung der Contemporary-Dance Studenten war professionell, abwechslungsreich und inspirierend.

Am Samstag mittag haben wir uns ins Rugbystadion aufgemacht, denn die Food Show hiess die Besucher willkommen. Aehnlich wie auf der gruenen Woche in Deutschland, geht es hier vorallem um Probieren, Testen und Schnaeppchen kaufen. Es gab jede Menge Wein, Pesto, Brot, Suessigkeiten und Bier zu probieren. Nach ueber zwei Stunden waren wir und unsere Taschen und Baeuche wirklich gut gefuellt.
Sonntag Vormittag stand wie immer der Farmers Market an. Es geht einfach nichts ueber frisches Gemuese und Obst. Da es auch noch sehr viel guenstiger ist, lassen wir uns das nicht entgehen.

Unsere Landlords haben Nachwuchs in der Familie bekommen und haben uns zu einem kleinen Besuch eingeladen. Da sie nun fuer ein halbes Jahr nach Oesterreich gehen und dort den Sommer geniessen, lassen wir uns das nicht entgehen. Fuer die naechste Woche stehen weitere Jobinterviews fuer uns an. Nebenbei moechten wir noch einmal zum Chocolate Fish Cafe fahren und endlich unsere Snowboardausruestung vervollstaendigen.

Die Spannung steigt…

Nun sind es wirklich nur noch drei Nächte und wir heben ab in ein neue Zeit. Die Abschiedstour neigt sich dem Ende entgegen und man stellt fest, dass es doch recht schmerzhaft sein kann all die Freunde und Familie so weit zurückzulassen.

Doch wenn wirklich soviele Leute es wahr machen und uns besuchen kommen, dann haben wir keine Probleme mit möglicherweise aufkommenden Heimweh.

Die Welt wird sich weiter drehen und wir werden mit den engsten Freunden und der Familie mit Sicherheit in Kontakt bleiben. Und Skype und dem MacBook sei dank, kann man uns nun auch noch beim Telefonieren sehen…

Den nächsten Eintrag gibt es dann wohl erst wieder aus San Fransisco. Also könnt ihr schon einmal gespannt sein, ob das mit dem Gepäck alles funktioniert und wir auch unbeschadet in das Land der „Träume“ einreisen können.

Leben aus dem Karton

Nun sind alle Habseeligkeiten in Umzugskartons verstaut und die Wohnung an den Nachmieter übergeben. In einer zweitägigen Aktion durch halb Deutschland, haben wir mit einem Iveco Daily 3,5t alle Sachen verstaut.

Die Schwalbe wird nun in Zwickau gehegt und gepflegt und sicherlich wird auch auf die XBox ganz besonders sorgfältig aufgepasst. Alle Kartons und restlichen Dinge gingen komplett nach Berlin und warten dort auf unsere Rückkehr. Wir sind gespannt wann das wohl sein wird.

Nun geht es für die letzten zwei Wochen auf Tour durch Deutschland.

Alltag einen Monat vor Abflug

Die Wochenenden drehen sich in letzter Zeit nur noch um das Ordnen von Unterlagen und Kleidung. Nun haben wir es geschafft die gesamte Kleidung in 9 großen Kartons unterzubringen. Was sich dabei alles so finden und vorallem ausmisten lässt ist wirklich beeindruckend.

Am Montag wollten wir ganz entspannt unser Führungszeugnis beantragen. Doch da am Sonntag Bürgermeisterwahlen in Frankfurt waren, durften die Beamten wohlverdient etwas später zum Dienst erscheinen. Nur blöd für jemanden der die ganze Woche in Köln ist. Also versuchen wir es am Freitag nochmals.

Die Krankenversicherung werden wir nun bei Uni Care abschließen. Die angebotene Leistung ist zwar mit denen von Gesellschaften wie ADAC, DKV oder Hanse Merkur vergleichbar. (Interessante Infos findet man dazu unter Reisebine)

Und sonst geht der Alltag weiter wie immer, auch wenn die Vorfreude auf die neue Etappe nicht mehr zu übersehen ist. Mit einem Kollegen hatte ich heute darüber gesprochen und es ist momentan wie die Freude auf einen sehr langen Urlaub. Und eine solche Freude kann sich jeder ganz gut vorstellen.

Die Vorbereitungen laufen weiter

Der 04.März rückt nun immer näher und so langsam beschleicht uns das Gefühl, ob eventuell nicht doch das ein oder andere noch zu organisieren sei.
Doch bisher kommen wir gut voran. Die Wohnung ist vergeben und ein Großteil der Möbel verkauft. Jetzt dreht sich alles nur noch um die Kranken- und Haftpflichtversicherung. Doch auch hierzu wird sich eine Lösung finden.

Das nächste Ziel ist der Auszug Mitte Februar. Bis dahin heißt es nun Sachen sortieren und Planungen für die erste Zeit in NZ zu machen. Erst umhereisen und dann einen Job suchen, oder lieber doch anders herum. Wer weiß was noch kommt…