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Obersulm – Fürth – Schnaittach

Der Tag begann sehr entspannt mit einer langen Runde Schaukeln und Rutschen auf dem Hof vom Weingut. Nebenbei haben wir das WoMo auf Vordermann gebracht, da es schliesslich in Richtung Heimat und Familie geht.
Und weil es einer der letzten richtigen Urlaubstage ist, haben wir uns einen Besuch im Fürthermare in Fürth gegönnt. Somit war der Nachmittag gerettet und wir hatten eine Menge Spass im wenig besuchten Freizeitbad.

Und dann ging es nach Schnaittach, wo wir uns auf den Werksverkauf von Marmot in Position bringen wollten. Mit riesigem Glück und sehr sehr netten Mitarbeitern von Marmot durften wir schon am Abend in das Lager wo der Verkauf noch vorbereitet wurde und uns einige Schnäppchen aussuchen. Anschliessend haben wir uns im Supermarkt noch einmal mit feinen Sachen eingedeckt und unseren letzten richtigen Urlaubsabend in der Ellie ausgiebig mit Schokolade und Limonade genossen.

Nun heißt es erst einmal Heimaturlaub bei Micha´s Eltern in Zwickau für vier Tage, bevor es weiter Richtung Norden geht.

Linx – Obersulm-Willsbach

Da wir noch ein wenig die Zeit bis zum Wochenendbesuch in Zwickau herumbringen müssen, haben wir uns für einen Besuch im World of Living von WeberHaus entschieden. Da wir nun auch irgendwie mit dem Gedanken des Hauskaufes hausieren gehen, ist so ein Besuch vielleicht mal eine Inspirationsquelle. Der Park war nicht schlecht und auch die ca 10 Musterhäuser waren sehr neu und teilweise auch schick eingerichtet. So richtig gut gefallen hat uns das Baumhaus und eines aus der Serie Urban. Zu dem Komplex gehört auch noch eine Zeitreise in das Wohnen, aber was sich WeberHaus dabei gedacht hat bleibt wohl ihr Geheimnis. Es war sehr kitschig, eng, dunkel und wenig informativ. Das Geld für diese Zeitreise hätten sie lieber sparen können und in die Parkanlage investieren können. Oder den Besuchern nicht sechs sondern nur drei Euro abknüpfen. Also das beste war der kostenlose Stellplatz, die Gummibären im Foyer und die Aussicht aus dem Baumhaus.

Nach gut drei Stunden ging es weiter Richtung Heilbronn zu dem Weingut Laicher in Obersulm, das freundlicherweise drei WoMo Stellplätze hat. Nach einem kurzen Schnack mit dem Hofbesitzer, der wegen der Erntezeit gerade gut im Stress ist, haben wir das Dorf kurz besichtigt und noch ein paar Flaschen Wein und Traubensaft vom Hof gekauft. Er wurde mit seinem 2009 Lemberger schon zweimal mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Dann noch ein paar rote Trauben, Birnen und Äpfel mitgenommen für den Vitaminschub im Haushalt und es sich kuschelig machen im WoMo. Und wieder eine Nacht ganz beschaulich geparkt, gleich neben der Klimaanlage.

Und morgen müssen wir noch ein paar der äußerst leckeren Traubensäfte mitnehmen.

Belfort – Strassbourg – Linx

Um Mullhouse haben wir einen Bogen gemacht. Die Stadt war so gar nicht sexy, was wir gesehen haben hatte uns gar nicht gefallen, so dass wir schnell weiter sind in Richtung Vogesen über Pfaffenheim, Bergheim, Dachstein in den „deutschesten“ aller Orte nach Strassbourg. Strassbourg ein Eldorado für japanische Touristen, mit Fachwerk Häusle, Schweinsbraten und so viel deutschem Kitsch, dass nicht mal mehr das geliebte Baguette so schmeckt wie sonst in Frankreich.

Wie haben zwar auf unserer Reise so viele alte Häuser mit Musik aka Kirchen gesehen, aber die Kathedrale von Strassbourg hat uns doch noch mal umgehauen. Sie war nicht nur gross und somit imposant, sondern auch sehr filigran und durch die riesigen bunten Fensterbildern auch luftig fast modern. Also, wenn man durch Strassbourg kommt, sollte man sich die Innenstadt schon anschauen und den Dom dazu. Wir waren erst zögerlich und danach happy, dass wir die Innenstadt doch noch erkundet haben. Werden so langsam Stadt müde.

Der Urlaub neigt sich ja auch so langsam dem Ende zu. Ganz gut, dass das Wetter so bescheiden ist und das Reisen im WoMo somit auch ein wenig an Bequemlichkeit verliert. Die Nächte sind schon eher gewöhnungsbedürftig kühl und klamm, die Sachen werden nicht mehr wirklich trocken. Die Wohlfühlzeit ist vorbei… Ab nach Hause mit Badewanne, Dusche, Waschmaschine, Heizung und grossem Bett, WiFi und riesen Kühlschrank.

Le Petit Mercy – Besancon – Montreux-Chateau

Von der Schneckenfarm ging es bei Regen weiter Richtung Besancon, schliesslich blieb uns bei dem Wetter nicht viel anderes übrig.

Besancon ist eine ziemlich große Stadt mit einem großen Altstadtkern, jedoch waren die Geschäfte am Nachmittag schon geschlossen und somit die Stadt wie ausgestorben. Einzig der Jungle Run war eine gelungene Abwechslung und war auch für Mia-Sophie eine spannende Sache. Für uns war der leichte Nieselregen und die geschlossenen Geschäfte leider etwas schlecht fürs Gemüht, aber in einer kleinen Bäckerei haben wir einen Riesenbesier gegen die Lethargie geholt. Lustigerweise war es ein Biobäcker und wir dachten das es eine einfache Lösung ist. Nicht bedacht hatten wir was   Lebensmittelfarbe alles so färben kann. Nach dem Genuss sahen Hände, Zunge und Teile von Ellie dunkelgrün aus und was das WoMo Klo zu sehen bekam war auch giftgrün :)


Für das Nachtlager haben wir uns auf die ProMobil App verlassen und am Ufer des Rhein-Rhöne-Kanal in Montreux-Chateau einen sehr feinen Platz gefunden. Er war sehr schön gelegen und durch eine nagelneue Anbindung an das Dorf auch sehr angenehm für einen Abendspaziergang und eine kleine Ausfahrt mit dem Laufrad.

Montluçon – Le Petit Mercy

Es sollte ein einfacher Tag mit reichlich Fahren werden. Zur Mittagspause stand das kleine Städtchen Montluçon auf dem Programm. Zum Glück haben wir nicht nur am großen Supermarkt gehalten, sondern sind auch in den Stadtkern gegangen, denn es war eine kleine feine Altstadt mit einem liebevollen kleinen Wochenmarkt.

Und für die Nachtruhe sollte es etwas ganz ruhiges werden. Man stelle sich vor, man steht in einem kleinen Örtchen. mit so einem bezaubernden Namen, eigentlich mitten im Nirgendwo, in einem kleinen Wald, genauer gesagt auf einer Schneckenfarm ganz idyllisch gelegen. Das hört sich doch wie das perfekte Nachtplätzchen an, wäre da nicht das nervende Geräusch der Klimaanlage und das die ganze Nacht lang. Buhhhh. Und zusätzlich hat es noch die ganze Zeit geregnet und wir haben die ganze Zeit in dem WoMo verbracht.

 

St Gervais – La Rochefoucauld – Premilhat

Einige Kilo schwerer, sind wir am nächsten Morgen wieder los gezogen. Das Wetter war leider nicht so einladend wie die Besitzerin. Man hatte uns auch frisch aus der Presse eine Flasche Traubensaft abgefüllt. Uns war nur leider nicht bewusst, dass dieser am Abend schon leider nicht mehr gut sein würde und beginnt zu gähren. Als wie die Flasche am Abend aufgemacht haben zischte sie schon verdächtig und roch dann auch eher nach Wein als nach Kindersaft.

In dem kleinen feinen Örtchen La Rochefoucauld haben wir einen kurzen Zwischenstopp gemacht. Mit einer Marshmellow-Schoko-Stange bewaffnet (hatte auch so ein nett klingenden franz. Namen, der mir beim besten Willen nicht einfallen will), sind wir zum Schloss hoch gestiefelt um gleich wieder umzukehren. 10 EUR wollten wir für einen Besuch nicht berappen. Also ein gemütlich durchs Städtchen schlendern und dann schnell mit der Elli zum nächsten Ziel.

Eigentlich wollten wir heute Nacht in …. schlagen. Aber weder der Laden noch die angeschlossene Bar waren wirklich gemütlich. Beide hatte eher den Charakter eines Truck-Stopps. Also haben wir uns aufgemacht einen anderen Stellplatz zu finden. Und wir haben einen schönen Platz am See in Premilhat gefunden. Auch wenn es noch mal 40 Minuten Fahrt waren, hat es sich gelohnt. Schliesslich war es schön ruhig und Ver- und Entsorgung war auch gleich dabei.

Bordeaux – St. Gervais

Heute machen wir uns bei Nieselregen auf nach Bordeaux. Auf der Hintour hatten wir uns ja zu wenig Zeit für die schöne Stadt genommen. Mal schaun, ob wir heute neue Seiten entdecken können.

Bordeaux hat uns jedenfalls schon mal mit 18 Grad Nieselwetter und Wind begrüßt. Jacken raus und kurze Hosen gegen lange getauscht. Buhhhh.

Aber die 3 Std. die wir wieder in der Stadt zu Fuss unterwegs waren, haben uns wieder von der Stadt überzeugt. Auch die Parkplatzsuche direkt in der Innenstadt war für uns wieder kein Problem. Haben bis jetzt immer sehr zentral am Fluss geparkt ohne lange Suche.

Nach der Stadttour und einem längeren Spaziergang am Fluss entlang, ging es wieder zu unserem geliebten Weingut nach St. Gervais. Eigentlich leben wir ja eher nach dem Credo, immer was Neues probieren, aber das Chateau de Arras und die nette Besitzerin hatte uns hinzu schon verzaubert und wir wollten das Gut ja gerne bei der Weinlese besuchen und ein paar Flaschen als Mitbringsel mitnehmen.

Im Hof war dieses Mal ein Gewusel. Zwei grosse Hunde, ein kleiner roter Traktor und der grosse Weinlese Traktor waren unterwegs, dazu noch die beiden Pferde, die Ziegen und Enten. So hatte Mia eingepackt in Matschhose und Regenstiefel eine Menge zu gucken. Die beiden Hunde waren schnell dicke Freunde und durften immer fein Stöckchen holen.