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SIPADAN KAPALAI

9 Uhr abgeholt von Fahrer und das hoffentlich groesste (und bei weitem teuerstes) Highlight unseres Urlaubs kann beginnen….

Aber man wird ja nur einmal 30 und damit es nicht ganz so schlimm ist sich von den Zwanzigern (war ’ne tolle Zeit) zu verabschieden, kann man ja auch mal in Luxus schwelgen. Nach erster Panik im Bad am morgen, nachdem man sein erstes graues Haar gefunden hat, wurde von der Vorfreude auf die kommenden 4 Tage beschwichtigt. Gott, wie werde ich euch vermissen…. Danke fuer alle lieben Glueckwuensche.

Das Resort hatte eigenen Steg mit Rezeption in Sandakan und nach einer Weile sind auch die anderen Gaeste angetroffen und alle Sachen wurden in die Boote transportiert. Nicht von uns sondern von freundlichen Herren die sicherlich verwundert waren wie ein Rucksack so schwer sein kann :)

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Nach 45 Minuten Fahrt haben wir das Resort auf Stelzen erreicht und wurden mit leckeren Fruehstuecksbuffet und einem warmen nassen Handtuch empfangen. Ach war das Leben auf einem sooooo einfach und schoen. Unsere Lodge Nummer 47 war fast am Ende vom Steg und auch wenn es eine kleine Ecke zu laufen ist, haben wir uns ueber die Abgeschiedenheit sehr gefreut. Schliesslich ist man fuer die Entspannung hergekommen. Als naechstes stand der Orientierungstauchgang auf dem Programm um sich wieder mit dem Tauchen vertraut zu machen. Anne war ganz in ihrem Element und es stellte sich heraus, dass wir wahrscheinlich eine neue Liebslingssportart fuer sie gefunden haben (sagen wir mal, eine Sportart wo die Anne mal besser ist als der Micha). Leider war Micha nicht ganz vom Glueck verfolgt und hatte mit seiner Brille zu kaempfen, sie hatte sich immer mit Wasser gefuellt. Daher verlief sein erster Tauchgang nicht ganz optimal.

Sipadan // happy fellowsIMG_0082 IMG_8497

Nach dem Mittag ging es dann auch gleich zum naechsten Tauchgang, diesmal fast direkt vor unserem Balkon. Auch hier musste Micha erstmal wieder eine neue Brille nehmen da sich wieder das gleiche Problem eingestellt hatte. Danach war alles ok und wir konnten beiden unseren Tauchgang geniessen. Nebenbei sei erwaehnt das wir nicht einmal einen Neoprenanzug gebraucht haben da das Wasser 30! Grad hatte.

Unsere Truppe bestand aus einem Saudi der gerade in Japan arbeitet und seinem Bruder, einem Malaysier der jetzt in Singapur lebt mit seinen Tauchpartner einem Franzosen der auf Tahiti lebt, einem Paaerchen aus Hong Kong, die im Jahr nur eine Woche(!) Urlaub haben und einer aelteren Dame aus Japan, die gleich ihre Tauchlehrerin mitgebracht hat. Eine echte Multi Kulti Truppe. Die anderen hatten uns nur jede Menge Taucherfahrung voraus.

Wicked divers

Am Nachmittag konnte Anne das Grinsen gar nicht aus dem Gesicht bekommen, so sehr hat es ihr hier gefallen. Ein viel besseres Geburtstagsgeschenk haette man sich nicht machen koennen.

Hello finished? Kaum hatte man den Teller abgestellt, war schnell eine der netten Kellnerinnen zur Seite, die ihn schnell weggerauemt hat.

Der Abend hatte neben leckerem Buffet noch eine Ueberraschung auf Lager. Wir haben auf der Informationstafel gelesen das wir um 5.30 morgens nach Sipadan fahren. Also hiess es frueh ins Bett gehen.

IMG_0138IMG_0101Sipadan // 29°C so we were just diving in shorts

4.30 Wecker geklingelt und los ging das Tauchabenteuer. Nach 20 Minuten Fahrt haben wir einen der besten Tauchspots der Welt erreicht und nach einem kurzen Fruehstueck waren wir auch schon im Wasser. Insgesamt haben wir 4 Tauchgaenge in Sipadan gemacht, mit dem absoluten Highlight im dritten Tauchgang bei dem wir unglaublich viele Schildkroeten und unterschiedliche Haiarten gesehen haben. Insgesamt hatten wir eine sehr schoene Zeit und haben in sehr kurzer Zeit sehr viel gesehen und erst nachdem wir alle Bilder zusammen hatten konnten wir verstehen wie toll die Tauchgaenge waren. (Gluecklicherweise war die ganz Gruppe sehr nett und wir haben Bilder gegenseitig ausgetauscht.)

Sipadan // Reef Shark in Sipadan - just a tiny one PA312334PA301961

Sipadan // turtle againSipadan // that's a cool onePA312193

Sipadan ist mit Sicherheit die Hauptattraktion und man bekommt in seinem Aufenthalt ein oder wenn man laenger bleibt sogar zweimal die Moeglichkeit dort zu tauchen. Wir waren sehr froh bereits am zweiten Tag in den Genuss zu kommen, jedoch hat dies auch ein klein wenig die Meinung ueber die Tauchgaenge am dritten Tag beeinflusst. Es ging nach Siamil Island und Macrotauchgaenge standen auf dem Programm. Hierbei geht es darum sich auf wirklich Kleinstgetier zu konzentrieren und nicht die Schildkroeten oder Haie, beide gibt es hier eher selten zu finden. Das aufregendste fuer uns war eine giftige Seeschlangen ungefaehr 10 Meter entfernt von uns. Angeblich sind diese Schlangen 10mal giftiger als die giftiges Schlange die an Land lebt, daher haben wir respektvollen Abstand gehalten.

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Nach zwei Tauchgaengen ging es zurueck zum Mittagessen ins Resort und Michael ist gleich dageblieben und hat sich einen schoenen Nachmittag gemacht. Anne ist noch einmal zum dritten und letzten Tauchgang mit der Gruppe rausgefahren und hat mit viel Glueck wieder ein paar Schildkroeten gesehen. So traege und langsam sie an Land erscheinen, doch im Wasser sind sie ziemlich flott unterwegs und lassen sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen.

Auch die schoenste Zeit geht schnell zu Ende, haben trotz dem vielen Sport, den Schlemmereien es auch noch geschafft abzuschalten und uns eine richtig schoene Zeit zu machen.

KINABATANGAN RIVER

Jason hat uns abgeholt zusammen mit 2 Hollaendern die sehr sympathisch waren. Auf der 2 stuendigen Fahrt haben wir jede menge lustige Anekdoten der unterschiedlichen Reisen die wir alle schon gemacht haben ausgetauscht. Nebenbei haben wir auch noch Spass gemacht, dass sie eventuell Probleme mit den 538 Stufen zur Lodge haben werden,  da sie gerade erst den Mt. Kinabalu bestiegen haben. Etwas verwundert haben sie geschaut und wir haben uns nicht viel dabei gedacht und fanden es recht lustig. An der Ankunft an unserer Lodge (The Last Frontier) kam ein anderer Van ploetzlich schnell angefahren und ein anderes Touristenpaar macht recht lautstark auf sich aufmerksam und sagt das es eine Verwechslung gegeben hat. Es stellte sich heraus, dass beide Herren Steve hiessen und ihre Nachnamen fast gleich klingen und der Fahrer vom anderen Van einfach zu allem Yes Yes gesagt hat. Die Moral von der Geschichte ist, dass man immer seine Reiseunterlagen mit dem Fahrer genau ueberprufen sollte, um nicht ausversehen am falschen Ort oder Hotel zu landen.

Der Weg die ganzen Treppen in der Mittagshitze wer lang und mit Rucksack und Koffer doch etwas erschwerlich, doch Ausblick und leckeres Essen haben mehr als entschaedigt. Kaum angekommen ging es auch schon auf Flussfahrt mit Boot. Insgesamt 2 Stunden sollte die Tour dauern, also hiess es wieder Treppen runter und spaeter natuerlich wieder Treppen rauf

Erstmal ging es flussaufwaerts in Richtung der Elefanten. Nach ungefaehr 20 Minuten haben wir eine grosse Gruppe von Booten und Touristen gesehen. Als wir angekommen waren sahen wir eine Herden von mehr als 20 wilden Elefanten. Von dem grossen Bullen bis zur Elefantenmama mit ihrem kleinen Elefantenbaby war alles dabei. Sie scheinen etwas kleiner als die Elefanten in Afrika, doch das liegt daran das es sich um Pygmaen Elefanten handelt. Sehr beeindruckendes Erlebnis!

Kinabatangan River Kinabatangan River Kinabatangan River Kinabatangan River // we weren't the only ones wanting to get a glimpse of the elephants

Nach gut einer halben Stunde haben wir uns wieder aufgemacht, diesmal in Richtung der Affen. Auch hier wurden wir mit einer reichen Vielfalt verwoehnt und mussten nicht lange warten bis wir eine grosse Horde in den Baeumen entdeckt haben. Mit halsbrecherischen Spruengen und Geschrei haben sie recht deutlich zu verstehen geben das sie einfach nur ihre Ruhe wollen. Vielleicht war es auch einfach nur eine kleine Rauferei in der Horde. Ab und zu hatte man Angst das sie den Baum verfehlen und einfach auf den Boden oder den Fluss fallen. Doch die akrobatischen Kuenste schienen immer unter Kontrolle.

Kinabatangan RiverKinabatangan River // look at that noseKinabatangan River // there we go again...

Im Dunkel ging aus den Fluss wieder zurueck. Das Boot war nicht unbedingt das schnellste, also haben uns fast alle anderen ueberholt und uns wurde tatsaechlich etwas kuehl.

Das Abendessen war wieder ein Traum und wurde von Jason, einem sehr netten und ruhigen Phillipinen zubereitet und serviert. Wir haben noch mit Gerd und Jason abgemacht wie der naechste Tag verlaeuft und hatten Glueck das sie uns erst spaeter zum Bus bringen und wir somit noch die Dschungeltour mitmachen konnten.

Leider hat uns stroemender Regen geweckt und den Ausblick auf die Dschungeltour ein klein wenig getruebt. Doch der lang ersehnte Eierkuchen (wir haben die Lodge schlussendlich wegen des Fotos des Eierkuchen auf der Website gewaehlt J) und das Schmusen mit der angehaenglichen Katze hat etwas darueber hinweggetroestet. Habe noch nie ein so Aufmerksamkeitssuchendes Wesen (abgesehen von mir selbst) erlebt wie Panda. Schwups, war sie auf dem Schoss und miaute, bis sie ihre Streicheleinheiten bekam. Und wehe man hat aufgehoert….

Kinabatangan River // mini-me Panda - the most attention seeking thing wandering this earth (apart from myself!)Kinabatangan River // mhhhhKinabatangan River // who can spot the frog?Kinabatangan River // yeah when I grow up I wanna be a ninja turtle...Kinabatangan River // 538 steps up to the lodge ... yikes

Die Tour startete um 9 Uhr und bei stroemendem Regen ging es bergauf und &ab durch den Regenwald. Leider haben sich die Affen und so ziemlich alles andere Getier versteckt und Schutz vor dem Regen gesucht. Schlussendlich haben wir einen Laubfrosch, einen Lizzard und eine Spinne gesehen was auch keine schlechte Ausbeute ist. Und ein wenig Bewegung tat uns beiden, die in letzter Zeit nur von Flugzeug in Busse oder oeffentliche Verkehrmittel gestiegen sind nicht schlecht.

Und ich (Anne-Kathrin) bilde mir ein dass in einer der Nester die sich die Orangutans in den Baeumen bauen einen gesehen zu haben.  Die Schlaumeier bauen sich bei Regen sogar ein kleines Huettchen, rauf aufs Nest  und es schuetzt perfekt vor dem Regen.

Schnell die Stufen zur Lodge. hoch…duschen….ein letztes leckeres Essen und dann ab in den Jeep und zur Bushaltestelle und auf Super Luxus Bus mit sehr kalter Klimaanlage . Gert war noch so nett und hat die 45 Minuten bis der Bus an der Abzweigung angekommen ist, mit uns gewartet. Der ganze Aufenthalt war sehr schoen und man sollte auf jeden Fall zwei volle Tage und nicht wie wir nur einen Tag zur Lodge gehen. Wir hatten grosses Glueck die Trekkingtour durch den Dschungel mitmachen konnten, denn normalerweise nehmen sie 1-Tagesgaeste 8 Uhr wieder mit und holen die naechsten Gaeste ab.

Nach 4 stunden Fahrt haben wir Sandakan erreicht. Hier kann man wirklich sagen das es ein kleines Moloch ist und einfach nichts los ist. Das Hotel war auch nicht so aufregend, aber nach Anfrage haben wir wenigstens eines besseres Zimmer bekommen. Wir haben es mit einem kurzen Stadtspaziergang probiert, doch schlussendlich haben wir schnell bei KFC gegessen und uns ins Hotelzimmer verkrochen.

KOTA KINABALU // SANDAKAN

Ein kleines Fruehstueck im Hotel hat uns ueber den ersten Schreck geholfen doch wir mussten uns ein paar Litschies am Markt am Hafen holen um wieder in Gang zu kommen. Da wie in fast allen Staedten Malaysias die Geschaefte erst um 10 aufmachen und unser Taxi schon um 11 Uhr faehrt haben wir unsere Schlendertour eingeschraenkt und lieber Anne-Kathrin ihr lang ersehntes Curry Laksa bestellt.

Unser Flug nach Sandakan hatte leider mehr als eine halbe Stunde Verspaetung was an sich kein grosses Problem ist, doch leider hat dies unseren Plan zur Fuetterung der Orang Utans kaputt gemacht. Nachdem wir gelandet sind war zu allem Ueberfluss auch noch ein unfallbedingter Stau auf der einzigen Hauptstrasse der Stadt. Wir hatten jedoch schon vorher entschieden uns gleich auf den Weg in unsere Lodge zu machen und es eventuell am naechsten Tag noch einmal mit den Orang Utans zu probieren.

Die Lodge ist eine richtige Augenweide und wir haetten es fuer ein ruhige Zwischenstation nicht besser treffen koennen. Wir haben unseren eigenen kleinen Bungalow mit Bad inklusive Toilette die im Freien sind. Den Abend haben wir entsprechend ruhig beim Genuss der umgebenden Natur ausklingen lassen.

KUALAR LUMPUR // BRUNEI // KOTA KINABALU

Vor der Landung in Negra Brunei Darussalem (Das Land Brunei, der Wohnsitz des Friedens) mussten wir 40 Minuten kleine Kreise ueber Brunei ziehen, da die Luftwaffe Uebungsfluege abgehalten hat.

Angekommen in der Hauptstadt Bandar Seri Begawan wurden wir vom Chauffeur des Jubilee Hotel abgeholt.  Wenn der Fahrer schneller als 60km gefahren ist, hat’s gepiept da hier jeder Kleinbus und oeffentlicher Bus ein Signal im Fahrzeug hat um den Fahrer ziemlich zu nerven. Bevor es ins Hotel ging gab es noch eine kleine Rundfahrt durch die sehr schoen erleuchtete City.  Die Orientierungsfahrt dauerte nicht sehr lange, da die Innenstadt mit der von NBG oder Zwickau zu vergleichen ist. Klein aber fein J

Nach dem einchecken machten wir uns noch mal auf zur Moschee das eigentliche Highlight der Stadt am Abend. Nach einem kurzen Spaziergang am Wasser war es das auch schon mit der Innenstadt da alles schon laengst zugemacht hat. Bis auf KFC die uns gluecklicherweise noch 5 vor 10 ein leckeres Essen aufgetischt haben.

Am nächsten Tag hatten wir bis um 3 Uhr und dachten es sei eine gute Idee wäre richtig früh aufzustehen und nach dem Fruehstueck auf große Erkundungstour zu gehen. Dabei haben wir die Rechnung ohne die Grosse der Stadt gemacht. Wir haben alle wichtigen Sehenswürdigkeiten besucht. Angefangen bei dem Morgenmarkt mit frischen Obst/Gemuese und Fisch und anschliessend ging es gleich in die Moschee in der sich Anne-Kathrin wieder einmal ein Kopftuch und einen Kittel umwerfen durfte, der Michael blieb diesmal verschont. Danach haben wir eine Tour mit dem Wassertaxi gemacht und uns in 35 Minuten die verschiedenen Paläste und vor allem die Stadt auf Stelzen Kampung Ayer zeigen lassen. Nun war noch das Museum Royal Regalia uebrig in dem neben der jungen Geschichte von Brunei vor allem Geschenke an den Koenig als auch die komplette Ausrüstung die zur Trohnbesteigung von Koenig Paduka Seri Baginda Sultan Haji Hassanal Bolkiah Mu’izzaddin Waddaulah (jeep das ist sein kompletter Name).

Bei einem leckerem Mittagessen und traditionellen Tee haben wir das Kapitel Brunei auch schon abgeschlossen und uns auf die nächste Station Kota Kinabalu vorbereitet.

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Nach einem kurzen Flug sind wir gleich in die Stadt gefahren und nach dem Einchecken gleich auf Entdeckungstour gegangen. Im Flugeug sassen die Rubgy 7s Nationalmannschaften von den Phillipinen und Malaysia. Die Malaysier haben die Asienmeisterschaft gewonnen und wurden von einem kleinen Komittee am Flughafen empfangen.

Ein grosser Markt am Hafen  (neben dem Filipino Market)hatte eine riesige Auswahl an regionalen Fruechten und fuer uns besonders interessant waren die Staende an denen frisches Essen zubreitet wurde. Wir haben ein Nasi Goreng, frisches Huehn am Spiess und frisches Obst und ganz besonders die tolle Atmosphaere genossen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt ging es auch schon ins Bett schliesslich wollten wir am naechsten Morgen noch ein bissl was von der Stadt sehen.

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CAMERON HIGHLANDS // KUALA LUMPUR

Auf der Rueckfahrt nach Kuala Lumpur hatten wir nicht allzu viel Glueck mit dem Buswahl. Auch wenn wir schon wieder sehr frueh wach waren hatten wir uns fuer den Super VIP Bus (So heisst hier die bessere von 3 Busklassen) entschieden. Leider mussten wir feststellen das der Bus ausgebucht war und der zweit beste Bus vor 20 Minuten losgefahren ist. Also hiess es fuer uns mit Bus der 3. Klasse zu fahren, doch noch bloeder war eigentlich die 2,5 Stunden die wir nun in dem winzigen Ort verbringen mussten. Doch dank eines neuen Starbucks Cafe haben wir die Zeit ganz gut herumgebracht.

Doch damit war der Spass noch nicht vorbei. Der Bus war wirklich etwas in die Jahre gekommen und hat seit in Betriebnahme kein Putzmittel gesehen. Am Anfang mussten wir 20 Minuten warten weil der Fahrer etwas besorgt einige Liter Oel in den Motor gegeben hat. Waehrend der Fahrt hat er noch ein paar Mal angehalten und ist sogar in die Hinterlandwerkstatt der Firma gefahren. Zwischendrin hat er dann noch einmal angehalten um seine Pferdewetten abzugeben, da fiel uns dann nichts mehr ein und wir haben nur noch ein muedes Laecheln gehabt. Eigentlich sollten wir in 4 Stunden in Kuala Lumpur sein, doch dank dieser Vorfaelle und einem ziemlich langsamen Bus waren es 5,5 Stunden. Oh und dann war da noch so’n bloedes deutsches Paaerchen, das es doch wirklich geschafft hat ihre Suppe in Zeitlupe auszuloeffeln, als der ganze bus schon gewartet hat. Grrr diese Deutschen Luschen…

Unser Hotel haben wir schnell gefunden und hatten ein Zimmer in dem obersten Stockwerk mit Blick auf die Petronas Towers und waren mehr als freudig ueberrascht. Der spaete Nachmittag und Abend hat nicht mehr viel auf Lager gehabt und wir haben uns einfach auf den Weg zu den Petronas Tower samt riesigem Shoppingcenter gemacht. Die Center sind hier modernen, groesser, posher/nobler als was man so in Europa findet. Und sie sind immer schoen kuehl!

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Bei einem sehr leckeren Abendessen haben wir den aufregenden und ermuedenden Tag ausklingen lassen. Morgen heisst es schliesslich fit sein fuer eine morgentliche Runde Shopping und dann ab zum Flughafen nach Brunei.

Eigentlich war die ganze Woche Regen und Sturm angesagt. Toi, toi, toi bis auf den abendlichen Schauer hat das Wetter gut durchgehalten.

KUALA LUMPUR // CAMERON HIGHLANDS

Wie kriegt man 4 Stunden Busfahrt  rum? Wir entschieden uns fuer schlafen, Hoerbuch (Bourne Identity), Magazine lesen (Micha da Anne in keinem fahrbaren Untersatz lesen kann) und so gingen die Stunden schleichend vorbei.

Die Fahrt ist nichts fuer den schwachen Magen, da die letzte Stunde in die Cameron Higlands eine recht kurvenreiche Angelegenheit ist.

In Tanah Rata angekommen haben wir unser Hostel (Father’s Guest House) bezogen und uns auch gleich fuer die Tour angemeldet.  Es ging dann auch gleich im gekuehlten Mini Van los.  Muss sagen, das Klima in den Highlands war angenehm.

Die Tour war sehr entspannt und wir waren auch nur zu viert unterwegs. Unser Guide, Mr. Singh, der 7 Tage die Woche seit fast 15 Jahren die gleiche Tour macht, hat  es drauf und hatte einige sehr interessante Fakten auf Lager.

Eine seiner besten Tipps war mit Sicherheit der Milkshake und Eiscreme bei der Erdbeerfarm. Dank des besonderen Klimas kann man hier Erdbeeren das ganze Jahr geniessen.

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Nach der Erdbeerfarm ging es zur BOH Teeplantage eine der groessten Plantagen in Malaysia. BOH Tee ist das beliebteste Highland Gebraeu. 80% ihres Umsates macht BOH (schottisches Familienunternehmen) in Malaysia. Nach ein paar Fotostopps auf dem Weg, haben wir uns zuerst die Fabrik angeschaut und wussten wie der Tee fermentiert wird,  bevor wir uns das gute Gebraeu dann auf der Terrasse mit Ausblick auf die Teefelder gegoennt haben. Hatten Glueck, denn in Sichtweite wurde gerade Tee abgeerntet.  Der Tee wird bei BOH leider nicht mehr  mit der Hand geflueckt sondern mit einer Art von Schere. Das Prinzip sieht man ganz gut auf den Bilder. Die Teepfluecker verdienen um die 3 Ringit (ca. 0,01 €) pro Kilo. Am Tag muss man so an die 22 Kilo pfluecken damit man sein Einkommen hat. Frauen sieht man heutzutage nicht mehr auf den Feldern und der Grossteil der Pfluecker kommt aus Laendern wie India und Pakistan.

Die Plantage an sich autonom und hat  neben einer Schule, einem kleinen Laden und Hospiz, auch noch 3 Beetstaetten (Moschee, Kirche, Tempel).

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Das Wetter hat gut mitgehalten und wir hatten Sonneschein und eine erfrischende Brise.  Nach der Teeplanatge machten wir einen kuren Zwischenstopp bei einer Bienenfarm (war nich so der Hit),  dann noch bei einer Schmetterlingsfarm wo es neben den Schmetterlingen auch noch einige Reptilien, Spinnen und ’ne Menge Kaefer zu bestaunen gab. Ein richtige Anfasszoo, wo wir bei den Kaefern noch mitgemacht haben, aber als man uns einen Skorpion auf den Arm setzen wollte, was auch uns zu viel.

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Dann ging es noch kurz ueber einen Einheimischen Markt, zum ausgiebigen Spaziergang in einer Rosenfarm, zu einer Kakteen Aufzuchtsstation und zum Schluss noch in einen Chinesischer Tempel. Neben dem Tee, sind Obst, Gemuese und Blumen einer der Haupteinnahmequellen der Region. Danach kommt der Tourismus.

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Nach den 4 Stunden Nonstop, waren wir ordentlich Knuelle und so was von hungrig. Haben uns in der Stadt absetzten lassen und haben endlich Annes lang gewuenschtes Steam Boat versucht…. So ganz unser Ding war es nicht. Bei dem Fisch Zeugs hat der Micha ne ganz lange Nase gezogen. Fisch, Fleisch, Nudeln und Gemuese werden in einen grossen auf einer Flamme stehenden Topf  geworfen und dann kurz gekocht. Das Bild unten sagt alles. Toi, toi, toi den Magen haben wir uns, trotz aller Probiererei bis jetzt noch nicht verdorben.

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