Archiv der Kategorie: elternzeit 2013

Volpe – Brügge – Brenden

Es sollte ein recht entspannter Tag, jedoch hatte er ein etwas aufregendes Ende gefunden. Gemütlich sind wir gegen 9.30 Richtung Brügge aufgemacht und haben ganz in Ruhe auf der ganz rechten Spur unseren Rythmus bei 90-100 km/h gefunden. Es hat schon fast etwas meditatives diese Einschränkung auf eine bestimmte Geschwindigkeit.

In Belgien angekommen, haben wir eine kurze Mittagspause bei einem sehr leckeren Eckimbiss gemacht und uns mit frischem Obst eingedeckt. Von dort ging aus auf nach Brügge. Da dort jedoch die Stellplätze rar und vergleichsweise teuer sind, haben wir uns entschlossen nach Oostende zu fahren. Leider waren wir auch dort nicht die ersten und auf dem sowieso schon sehr engen Parkplatz waren alle WoMo Plätze belegt. Also Planänderung und ab nach Brenden, einem kleinen beschaulichen Örtchen, dachten wir. Doch als wir ankamen war nicht viel zu spüren von Dünen und einer alten Festung von Napoleon, denn wir sind mitten in die Bettenhochburg und Flaniermeile gefahren und haben einen kleinen Kulturschock erlitten.

Wieder einmal hatten wir riesiges Glück mit den Einheimischen und Anne-Kathrin hat einen netten alten Herren getroffen der uns zu unserem Zielplatz führte. Er hat uns nicht einfach den Weg gesagt, nein er ist uns hinterher gefahren und hat uns angehalten. Schliesslich sollten wir ihm folgen und er hat uns praktisch bis vor die „Haustür“ des Stellplatzes gebracht. Sehr sehr nett.

Der Stellplatz war wie geplant am Hafen und wir haben uns zwischen 20 anderen WoMo einsortiert. Der Hafen war recht ein einfacher Fischerhafen mit einigen Booten und einer alten Industrieruine, die mit einigen wirklich schönen Bildern geschmückt war. Der Abend war sehr entspannt und wir haben zwei gemütliche Strandspaziergänge gemacht. Wir waren gerade dabei die Mädels ins Bett zu bringen, als das belgische Ordnungsamt vorbeischaut und meint das man hier ab sofort nicht mehr übernachten darf. Die belgischen Camper sind aus allen Wolken gefallen und haben es auf den Minister geschoben, der den Hafen zu einer feinen Wohngegend ausbauen möchte und da sind Camper scheinbar nicht ganz so gewünscht. Schlussendlich nahmen es alle mit Humor, da die Regel nur besagt das man nicht auf öffentlichen Großparkplätzen stehen darf, wohl aber in den Seitenstrassen drumherum. Also haben wir uns neben 4 andere nette WoMo und ihre Besitzer gereiht und die Nacht im Hafen verbracht.

Morgen steht dann endlich der Besuch von Brügge auf dem Besuch und anschliessend Veurne oder eventuell gleich nach Frankreich. Schauen wir mal was uns erwartet.

Herford – Volpe

Heute hatten wir uns wieder einiges an Wegstrecke vorgenommen, aber das Ziel leicht verfehlt. Wir haben es lieber vorgezogen einen Umweg über Gütersloh zu machen und unserem WoMo einen neuen Ersatzreifen zu spendieren. Danke an Reifenpott für den super Service. Nach 20 Minuten war alles erledigt.

Zum Mittagessen sind wir spontan beim Werksverkauf und -restaurant von Tönnies rangefahren und haben uns für das gemütliche Grillen am Abend eingedeckt.

Damit war das Ziel Antwerpen in weite Ferne gerückt und es entfernte sich immer weiter durch die sehr hohen Temperaturen. Der Höhepunkt des Ganzen war eine Eismaschine bei Burger King in Volpe, die an unserer Eisbestellung versagte und angeblich wegen zu großer Hitze den Geist aufgegeben hat.

Kurzerhand entschlossen wir uns für den Familienfrieden und einen frühzeitigen Stopp in der Nähe. Gelandet sind wir auf einem sehr friedlichen WoMo Platz im Nationalpark Maasduinen. Umringt von 10 Holländischen Campern haben wir unser Lager aufgeschlagen und uns sehr wohl gefühlt.

Morgen soll es nach Antwerpen und dann weiter nach Brügge gehen. Wenn das Wetter und unser WoMo mitspielen, sollte das sogar klappen.

Volpe – Brügge – Brenden

Es sollte ein recht entspannter Tag, jedoch hatte er ein etwas aufregendes Ende gefunden. Gemütlich sind wir gegen 9.30 Richtung Brügge aufgemacht und haben ganz in Ruhe auf der ganz rechten Spur unseren Rythmus bei 90-100 km/h gefunden. Es hat schon fast etwas meditatives diese Einschränkung auf eine bestimmte Geschwindigkeit.

In Belgien angekommen, haben wir eine kurze Mittagspause bei einem sehr leckeren Eckimbiss gemacht und uns mit frischem Obst eingedeckt. Von dort ging aus auf nach Brügge. Da dort jedoch die Stellplätze rar und vergleichsweise teuer sind, haben wir uns entschlossen nach Oostende zu fahren. Leider waren wir auch dort nicht die ersten und auf dem sowieso schon sehr engen Parkplatz waren alle WoMo Plätze belegt. Also Planänderung und ab nach Brenden, einem kleinen beschaulichen Örtchen, dachten wir. Doch als wir ankamen war nicht viel zu spüren von Dünen und einer alten Festung von Napoleon, denn wir sind mitten in die Bettenhochburg und Flaniermeile gefahren und haben einen kleinen Kulturschock erlitten.

Wieder einmal hatten wir riesiges Glück mit den Einheimischen und Anne-Kathrin hat einen netten alten Herren getroffen der uns zu unserem Zielplatz führte. Er hat uns nicht einfach den Weg gesagt, nein er ist uns hinterher gefahren und hat uns angehalten. Schliesslich sollten wir ihm folgen und er hat uns praktisch bis vor die „Haustür“ des Stellplatzes gebracht. Sehr sehr nett.

Der Stellplatz war wie geplant am Hafen und wir haben uns zwischen 20 anderen WoMo einsortiert. Der Hafen war recht ein einfacher Fischerhafen mit einigen Booten und einer alten Industrieruine, die mit einigen wirklich schönen Bildern geschmückt war. Der Abend war sehr entspannt und wir haben zwei gemütliche Strandspaziergänge gemacht. Wir waren gerade dabei die Mädels ins Bett zu bringen, als das belgische Ordnungsamt vorbeischaut und meint das man hier ab sofort nicht mehr übernachten darf. Die belgischen Camper sind aus allen Wolken gefallen und haben es auf den Minister geschoben, der den Hafen zu einer feinen Wohngegend ausbauen möchte und da sind Camper scheinbar nicht ganz so gewünscht. Schlussendlich nahmen es alle mit Humor, da die Regel nur besagt das man nicht auf öffentlichen Großparkplätzen stehen darf, wohl aber in den Seitenstrassen drumherum. Also haben wir uns neben 4 andere nette WoMo und ihre Besitzer gereiht und die Nacht im Hafen verbracht.

Morgen steht dann endlich der Besuch von Brügge auf dem Besuch und anschliessend Veurne oder eventuell gleich nach Frankreich. Schauen wir mal was uns erwartet.

 

Magdeburg – Herford

Von Magdeburg ging es nach einem gemütlichen Frühstück los und wir haben uns beim Blick auf den Wetterbericht schon auf eine hitzige Tour eingestellt.Schliesslich sollten es wieder mehr als 30 Grad werden, und wir im WoMo ohne Klimaanlage.

Die Tour war sehr entspannt, bis sich nach 2 Stunden unser rechter Vorderreifen entschlossen hat die Luft raus zu lassen. Also schnell rechts ran fahren und sich über die ADAC Mitgliedschaft freuen. Nach einer Stunde war der nette Servicemitarbeiter auch schon wieder weg. Er hat auf der Autobahn den Reifen gewechselt und wir konnten die Tour fortsetzen. Auf den Schreck ging es erst einmal in den klimatisierten McD mit großer Spielecke für unsere Große.

Ganz nebenbei haben wir feststellen müssen, das das gesamte Ruhrgebiet zu einer riesigen Umweltzone gemacht wurde. Somit müssen wir wohl auf den Besuch in der „Zeche Zollverein“ und „Red Dot Museum“ in Essen verzichten und uns einen Alternativplan überlegen.

Lang sollte die Fahrt heute bei der Hitze auch nicht mehr dauern. Wir haben von Promobil die Stellplatz App runter geladen und noch einen 5,- drauf gelegt für die Pro-Version, die auch die nächsten Stellplätze in deiner Nähe Offline anzeigt. Von Usern bewertet und eingestellt, kriegt man so den einen oder anderen netten Stellplatz vorgestellt.

Heute ging es also nach Herford vor das städtische Spassbad. Was für ein Fun für Mia-Sophie, die Kinderbecken und Rutschen zu erkunden. Stellplatz und Spaßbad sind echte Empfehlungen für die Durchreise.

Der Platz in Magdeburg und der Platz hier kosten jeweils 5,- € Gebühr. In Herford gibt es noch Strom und Wasser für jeweils 1,-€. So konnten wir auch mal die Klima Anlage im WoMo ausprobieren. Und wir hielten es heute mit der WoMo Etikette nicht ganz so genau und es wurde die Markise raus gekurbelt und der Gas-Grill angeschmissen. Mussten ja unsere neue Freiheit zünftig feiern. Auf 3 Monate Elternzeit. Yeah.

Morgen geht es Richtung Antwerpen, Belgien. Mal schauen wie weit wir kommen.

Feldberg – Magdeburg

Unser Tour begann ganz entspannt in der Feldberger Seenlandschaft. Hier genossen wir den Luxus das WoMo auf dem Hof der Oma unterzustellen. Vielen Dank dafür.

Wir haben uns kurz vor der Abfahrt noch den Spass gemacht und das WoMo wiegen lassen. Wir waren überrascht, dass wir genau 3500 kg+ auf die Wage gebracht haben. Somit wissen wir schon einmal das keine Shopping-Touren oder Zusatzgepäck erlaubt sind. Oder wir die Ellis ein wenig auf Diät setzen werden :)

Von der Oma ging es immer Richtung Westen, besser gesagt erst einmal die B96 gemütlich nach Berlin und von dort eigentlich nach Hannover. Aber da wir spät losgekommen sind und nicht die ganze Zeit nur fahren wollten, haben wir uns entschlossen in Magdeburg Halt zu machen. Wir haben einen sehr schönen Stellplatz direkt an der Elbe gefunden und uns neben 10 anderen WoMo eingereiht. Mit Blick direkt auf die Hochwasser Elbe.

Ein kleiner Spaziergang durch die sehr schön restaurierte Altstadt mit unzähligen Kirchen und einem Dom war ein gelungener Abschluss für den ersten Tag der Tour.

3 Monate Auszeit

Die letzten Vorbereitungen laufen für unsere lange Reise. Als Hauptziel haben wir uns nach langer Überlegung für Portugal entschieden, aber für uns steht hauptsächlich die Reise selbst im Vordergrund. Getreu dem Motto, der Weg ist das Ziel.

Somit werden wir sicher in den nächsten Wochen einiges erleben und uns wieder dem Blog widmen und versuchen hier alles festzuhalten. Es ist sehr ungewohnt, sich auf eine Auszeit vorzubereiten von der man noch nicht weiß was tatsächlich passieren wird. Wir haben schon einige Erfahrung im Reisen, jedoch eine so lange Tour mit nun zwei kleinen Kindern und das ganze noch in einem Wohnmobil ist noch einmal eine andere Nummer.

Nebenbei räumen wir hoffentlich auch die alten Einträge der Reisen auf und laden die entsprechenden Bilder wieder hoch, damit auch die alten Einträge wieder komplett sind. So ein Theme-Update von einem uralt-Theme zu einem neuen geht leider nicht ganz reibungslos.