Archiv der Kategorie: neuseeland

Letzte NZ tour // Central Otago Rail Trail 3 Tagestour

Am Morgen ging es dann ab zu RailJourneys und zum Start fuer unsere 3 Tages Fahrradtour. Ausgestattet mit zwei guten Raedern samt Satteltaschen und natuerlich Helm, ging es auch schon los.

Den ersten Stop haben wir in Alexandra beim Alten Courthouse fuer lecker Mochachino und Hot Chocolate gemacht. In Omakau stoppten wir fuer ein Eis und einen weiteren Kaffee. Schliesslich sind wir auch nicht mehr die Juengsten und die kleinen Doerfchen wurden alle schoen hergerichtet.

Uebernachtet haben wir in Laudel in Laudel Hotel, das von aussen nicht wirklich einladend aussieht, aber innen einiges an Scharm hat. Der Gastgeber Conrad war ueberrascht dass wir bereits um halb 3 da waren, da normalerweise kommen die Leute erst um 4 oder 5 an. Wir haben die Ruhe genossen und weiter unsere Buecher gelesen und die mueden Beine ausgeruht. Bei einem mehr als reichlichen Abendessen, die Portionen auf dem Land scheinen viel groesser zu sein, haben wir den Abend schoen ausklingen lassen schliesslich stand fuer den naechsten Tag die laengste Strecke auf dem Programm.

Da wir uns fuer den 3 Tagestrip entschieden haben ging es von Laudel nach Hyde in etwas mehr als 75km. Die Haelfte von der Strecke ging es stetig bergauf was nicht unbedingt Annes volle Zustimmung gefunden hat. Doch nachdem wir den hoechsten Punkt erreicht haben und es fast nur noch bergab ging war die Welt in Ordnung und wir haben einiges an Zeit gutgemacht. Der Wettergott hat es auch gut gemeint und uns anstelle von strahlendem Sonnenschein diesmal mit bewoelktem Himmel geschuetzt, somit war es eher zu kalt als das man sich einen Sonnenbrand geholt hat. Natuerlich durften auch auf dieser Strecke die gelegentlichen Stopps nicht fehlen und somit haben wir nach fast 80km endlich Hyde erreicht. Wir wurden mit einem sehr sehr schoenen Zimmer im Dachgeschoss belohnt. Das Buffet am Abend war genauso hervorragend wie das anschliessende Dessert mit Pavlova (Neuseelaendische Spezialitaet), Vanilleeiscreme und warmen Crumble mit Beeren. Oh ja, so kann man sich aushalten lassen.

Den letzten Tag haben wir gaanz langsam angehen lassen, schliesslich standen „nur“ 25km auf dem Programm und der Bus hat uns erst um 2 zurueck nach Clyde gefahren. Also ging es fast im Schneckentempo zurueck. Leider hatte Middlemarch nicht wirklich viel zu bieten und wir haben fast 3 Stunden im Laden von unserem Veranstaltern abgehangen. Die anschliessende Busfahrt die uns 150km zurueck gebracht hat, zeigte uns ganz gut wie lange wir wirklich gefahren sind. Die Fahrt schien einfach nicht aufzuhoeren und wir haben ganz gut gestaunt und waren fast schon ein bissl stolz auf uns J

Den Abend haben wir wieder schoen gemuetlich in Clyde am Damm ausklingen lassen, schliesslich war das naechste grosse Ziel nun der Milford Track der noch 4 Tage weg war.

Wanaka, Queenstown, Clyde und Alexandra

13.02 Wanaka, Queenstown, Clyde und Alexandra

Ohne jegliche Hintergedanken haben wir einen kurzen Zwischenstopp an der Kawarau Bridge  gemacht & der Bruecke an der AJ Hackett  den aller ersten Bungejump machte. Heute stuerzen sich ganz kommerziell Massen von Touris die 43 Meter runter. Wollten wir uns das dieses Mal nicht antun.

Danach ging es fuer ein paar Stunden nach Queenstown wo wir uns die Zeit mit  Shopping und lecker Mittagessen und Email checken vertrieben haben. Da wir uns entschieden haben den Otago Rail Trail zu machen, hiess es wieder zurueck nach Alexandra und Clyde fahren. In Clyde uebernachteten wir ganz gemuetlich in der Naehe vom Clyde Damm, der angeblich genug Strom erzeugt um Dunedin und Christchurch zu versorgen.

Letzte NZ tour // Gillispeach Beach & Wanaka

Nach einer ruhigen Nacht am Gillispeach Beach haben wir „mal wieder“ einen schoenen Spaziergang um den Lake Matheson bei herrlich klarem Wetter gemacht. Die Spiegelung der Berge im klaren und fast stillen See war wunderschoen.

Gemuetlich haben wir uns in Richtung Wanaka aufgemacht und an dem ein oder anderen Naturhighlight angehalten. Bei einigen haben wir gemerkt, dass wir uns sogar nach fast 3 Jahren noch genau an alles erinnern konnten und nicht mehr anhalten wollten. Am fruehen Nachmittag sind wir auch schon in Wanaka angekommen und haben gleich ein richtig gutes Bed and Breakfast (Te Wanaka Lodge) gesucht das wir uns nach 4 Naechten im Auto ganz gut verdient haben. Der Rest des Tages bestand im Baden im 10 Grad „warmen“ See und einem sehr leckerem indischen Essen in einem neuen Restaurant (Fives Spices) das uns unser Hosts empfohlen hat.

Haben es leider nicht in den Hot Tube geschafft, aber das gute Fruehstueck hat uns fuer den Tag gestaerkt. Der zweite Tag in Wanaka war ein gaaanz entspannter Tag mit einem kleinen Stadtbummel und viel Buchlesen am Strand. Die Hauptattraktion war der Besuch im Kino Paradiso in dem man sich auf herrlich alten und bequemen Sofa luemmeln kann oder in umgebauten Klassikern das Feeling wie im Autokino bekommt. Und natuerlich darf man riesigen frische tellergrosse Cookies und selbstgemachtes Eis nicht ganz vergessen J

Letzte NZ tour // Sounds & Nelson Lakes & Lake Rotoitoi

Zunaechst einmal hiess es wieder die kurvige Strasse zurueck auf den Highway (was wie immer eine bessere Landstrasse war) und weiter in Richtung Nelson. Wir haben wie schon die letzten Malen in Havelock am Hafencafe gehalten und uns mal wieder einen Kaffee schmecken lassen. (Man sei vorgewarnt das wir in NZ Kaffeeliebhaber geworden sind und sich fast alles um den Kaffeegenuss bei unseren Aufenthalten dreht).

Wir haben uns entschieden nicht noch einmal zur Golden Bay zu fahren sondern haben uns fuer die Nelson Lakes entschieden. Gute Wahl, denn dieses Mal hat uns der See nicht mit Regen begruesst sondern einen klaren Sicht. Der DOC Campinground hat alle Vorzuege mit ‚Kueche’ und einer Dusche, so dass wir gleich fuer 2 Naechte geblieben sind. Wie schon gesagt, haben wir keinen AK Urlaubsplan zu absolvieren.

Da es uns an den Lakes so gut gefallen hat, entschieden wir uns fuer den Tagestramp um den See. Doch die 7 Stunden Wanderung hat uns doch ganz gut geschafft so dass wir mehr als froh waren als wir fuer ein kuehles Bad wieder am Campingplatz angekomen sind.

Nach den Nelson Lakes gabs noch einen kurzen Abstecher in Nelson und ins Esquire Cafe zum checken von Emails und Nachrichten. Spassenshalber haben wir auf der DOC website gecheckt ob vielleicht noch eine Stornierung fuer einen Great Walk dafuer gesorgt hat das ein paar Plaetze frei sind. Wir der Zufall so will sind 9 Plaetze auf dem Milford Track vom 20-23.02 frei geworden und wir haben uns nach kurzem Ueberlegen entschlossen ihn zu buchen. Schliesslich ist er sonst fuer 4 Monate im Voraus ausgebucht und wir hatten uns schon immer gewuenscht ihn zu machen.

Sehr verregnet und somit recht einfach ein paar Kilometer zurueckzulegen…

Fox Glacier hatte keine Uebernachtungsmoeglichkeit frei also haben wir uns entschlossen am Gillisbeach Beach zu uebernachten. Durch den Regen gab es gluecklicherweise auch nicht so viele oder fast gar keine Sandflies.

Letzte NZ tour // Wellington – Sounds

Samstag ein letztes Kaffee mit Freunden im Cafe Lafare. Im Second Hand laden noch einmal geschaut was die Klamotten machen und den Rest unseres Gutscheins bei Logan Brown fuer ein leckeres Vanilla Mouse und einen Mocha ausgegeben.

Sonntag morgen um 6.30 hiess es dann Abschied nehmen und die Tuer ein letztes Mal hinter uns zu machen. Wir haben uns mit der Blue Bridge Ferry in Richtung Suedinsel aufgemacht und Wellington hinter uns gelassen.

In Picton angekommen haben wir es ganz ruhig angehen lassen und uns erst einmal in eine schoenes Cafe gesetzt und das tolle Wetter genossen. Schliesslich haben wir fuer diese Reise nichts gebucht und hatten somit alle Zeit der Welt.

Von Picton ging es in Richtung Nelson mit einem sehr schoenen aber kurvigen Abstecher in die Sounds. Hier haben wir auch auf einem der kleinen DOC Campinggrounds unser Auto fuer die Nachtruhe fertig gemacht. Der Urlaub hat schoen gemuetlich begonnen und wir freuen uns auf 3 entspannte Wochen.

goodbye 2009 – willkommen 2010 das jahr der veraenderungen

Nach unserem langen und sehr schoenen Asienurlaub haben wir die 4 Wochen im Buero gut und vor allem schnell ueberstanden. Wir haben uns die Zeit wie immer mit ein wenig sportlicher Betaetigung und den ueblichen Besuchen das Farmersmarket und dem Stadtbummel vertrieben.

Als Highlight zwischen dem Arbeitsstress kann man den Konzertbesuch bei Kora und The Strike werten. The Strike sind die Neuseelaendische Antwort auf Stomp und beide Gruppen haben eine atemberaubende wie auch ohrenbetaeubende Show gezeigt. Wir waren zusammen mit Stephen und Zoe echt begeistert von der Collaboration der beiden Gruppen. Das hat gleich richtig die Vorfreude auf die Weihnachtspause und den anstehenden Konzerten von Shapeshifter und Fat Freddys Drop geweckt.

Am 24. Dezember war unser erster freier Tag und wir haben uns ganz gemuetlich in Richtung Northland aufgemacht. Zuvor haben wir uns den Spass gemacht und unseren Eltern und Grosseltern noch ein kleines Weihnachtsgeschenk zu machen, in dem wir ihnen von unserer Rueckkehr nach Deutschland erzaehlt haben. Auch wenn wir nun schon seit mehreren Wochen fleissig am Planen waren und schon einen Grossteil unserer Sachen auf TradeMe verkauft haben, haben wir uns nichts gegenueber den Daheimgebliebenen anmerken lassen. Das wir auch schon einen Job fuer Michael und eine Wohung klargemacht haben, war natuerlich noch ein besonders feine Angelegenheit die der Vorfreude auch noch etwas Substanz und Sicherheit verliehen hat.

Fuer uns ging es nun erst einmal in Richtung Mt. Ruapehu und der obligatorische Zwischenstopp bei Icebreaker durfte natuerlich nicht fehlen. Am Ende des Tages haben wir uns entschieden in Hamilton einen Campingplatz aufzusuchen und ein eher beschauliches und weniger romantischen Weihnachtsabend hier zu verbringen. Am 25. war Boxing Day und kein Geschaeft hatten geoeffnet und alle Staedte schienen wie ausgestorben. Wir haben uns in Richtung Mangawhai Beach gemacht, wo wir am 26. endlich wieder einmal Shapeshifter und Tiki live gesehen haben. Shapeshifter sind nicht umsonst als eine der besten Liveacts in Neuseeland bekannt. Sie haben wieder einmal eine super Show hingelegt und alle Hits und besten Songs des neuen Albums gespielt. Die Vorfreude hatte sich auf jeden Fall ausgezahlt und wir sind danach ganz entspannt und gluecklich in unser Zelt gekrochen.

Die naechsten Tage haben wir in Coromandel verbracht. Anne-Kathrin hat sich noch an unsere Wanderung in Kauaeranga erinnert und hier haben wir dann auch die Nacht verbracht und am naechsten Tag eine 5 stuendige Wanderung gemacht. Es war immer noch sehr sehr schoen und es war auch eine schoene Abwechslung zum staendigen Autofahren.

Am 29.12 hiess es dann Stopp in Waihi Beach fuer das Fat Freddys Drop Konzert. Geschlafen haben wir auf dem teuersten Campingplatz unserer Zeit in Neuseeland. Mit 50NZD hat man fuer einen recht kleinen aber feinen Stellplatz, Swimmingpool, riesiger Kueche und unmengen von kinderreichen Familien bezahlt. Das Konzert war wie schon das Shapeshifter Konzert sehr schoen und wir haben bei den Klassiker ordentlich mitgesungen und getanzt. Es war schoen unsere beiden Lieblingsbands aus Neuseeland noch einmal Live zu sehen bevor es wieder zurueck nach Deutschland geht.

Da es mit dem Wetter nicht ganz so gut geklappt hat haben wir uns am 30. wieder in Richtung Heimt aufgemacht und Silvester in Wellington in Ruhe verbracht. Die restlichen Tagen hiess es Taschen packen und die guenstigste Variante finden wir man die Sachen verschicken kann. In den naechsten Tagen werden wir alle Taschen verpackt haben und der Spedition bescheid geben das 5 grosse Taschen ihren Weg ‚gen Heimat antreten koennen.

nichts los…?

Das kann man so auch nicht sagen. Auch wenn wir lange nichts geschrieben haben, koennen wir nicht berichten, dass wir nur auf der faulen Haut lagen.

Es gab von der Kanutour bei der wir das Kanu und uns vor dem Ertrinken retten mussten, bis zu Konzertbesuchen und dem wunderbaren Bueroalltag doch so einiges.

Ostern im Kanu

Am Osterwochenende hatten wir endlich einmal wieder die Zeit genutzt und das wunderschoene Neuseeland zu bereisen. Diesmal stand eine Kanutour auf dem Programm. Wanganui River ist nur knapp 2,5 – 3 Stunden Fahrt und die waren auch fix hinter uns gebracht. Leider war der Start der Tour hinter knapp 18 Kilometern Schotterpiste und weit und breit war kein Campingplatz oder Hostel zu sehen. Ein aelterer Herr, dem das einzige Cafe vor Ort gehoert, hat uns liebenswerter Weise erlaubt nicht nur auf seiner Wiese zu zelten, sondern auch noch sein Cafe am Abend zu nutzen um Tee und heisses Essen zu machen.

Die Tour selbst sollte 4 Stunden gehen und startete mit einer halbstuendigen Fahrt und dem Motorboot stromaufwaerts. Ein toller Spass und man hat gemerkt das der Winter langsam Einzug haelt, es war ziemlich kalt. Nachdem wir unser Kanu bestiegen haben, ging es auch schon zaghaft den Fluss zurueck in Richtung Auto. Wir waren froh uns fuer die kuerzere Tour entschieden zu haben, denn die Arme wurden immer laenger und von Stroemung war meistens auch nichts zu spueren, so dass man immer schon selber paddeln musste.

Bis auf die eine Stromschnelle in die wir wagemutig gepaddelt sind und die Wellen leider so hoch waren das uns das Boot voll gelaufen ist und wir gesunken sind. Anne hat sich ans Ufer gerettet und Micha hat zugesehen, dsas er am Boot festhalten kann damit wir nicht den ganzen Weg schwimmen muessen :) Nach einer halben Ewigkeit haben wir das Boot zum Ufer gezogen und langsam das Wasser herausbekommen. (So ein Kanu ist ein ganz schoenes Biest wenn es voller Wasser ist). Klatschnass sind wir noch eine Stunde gepaddelt und heilfroh am Auto angekommen. Da es noch nicht so spaet war und Wanganui nicht wirklich eine Uebernachtung wert ist, haben wir die Heimreise angetreten und sind spaet abends voellig fertig ins Bett gefallen.

Ukulele und Fly My Pretties in Wellington

Da Wellington scheinbar ein Zentrum der Ukulelespieler ist und es kaum jemand so ernsthaft betreibt wie die Wellingtonians haben wir uns kurzerhand entschlossen, zum Konzert des Ukulele International Orchestra zu gehen. Man stelle sich 10 Musikanten mit Ukulele auf einer Buehne vor, die einen Klassiker nach dem anderen zum Besten geben. Ein grosser Spass und es klingt viel besser als wir uns es vorgestellt haben.

Anne-Kathrin war mit Yolanda bei dem Theaterstueck ‚The Raft’ und bei ‚Fly My Pretties’ und Eva Prowse. Leider konnte Micha nicht mit zum Fly My Pretiies Konzert weil er lieber Fussball gespielt hat, als mit der Freundin unterwegs zu sein.

Alltag und Schnupfen

Natuerlich duerfen wir nicht vergessen von dem herrlichen Bueroalltag zu berichten. 8 Uhr sitzen wir im Buero und meistens geht es gegen 6 wieder nach Hause oder fuer Anne zum Fitnessstudio und Michael zum Hallenfussball oder Schwimmen. Da die Wirtschaftskrise auch Neuseeland erreicht hat, musste unser Unternehmen sich von einigen Leuten trennen und somit gibt es momentan einiges fuer das kleine Team das uebrig geblieben ist zu tun. Da bleibt das ein oder andere Wochenende im Buero nicht ganz aus.

Diese Woche hat es uns doch tatsaechlich mit Grippe flachgelegt. Anne-Kathrin ging es eine ganze Weile schon nicht blendend, doch am Mittwoch war es genug und wir sind beide zu Hause geblieben. Da ein Kollege nun auch noch die Schweinegrippe hatte und wir uns nicht viel besser gefuehlt haben, sind wir die ganze Woche zu Hause geblieben.  Leider mussten wir auch unseren Snowboardtrip mit Douglas und Yolanda absagen.

Aussichten

Jetzt heisst es erst einmal wieder arbeiten und Alltagsbeschaeftigungen nachgehen. Doch wir haben uns einfach mal ein Ziel gesetzt und moechten im Oktober/November fuer ein 4-6 Wochen verreisen. Mal schauen wohin es uns verschlagen wird, bisher denken wir an Australien, Fiji, Samoa und vielleicht ein paar andere Inseln :) ….