Archiv der Kategorie: nordinsel

wellington – start wohnungssuche

Die nächsten Tage zählen wir einfach einmal zu dem Bereich unterwegs, schließlich soll die schöne Reisezeit nicht sofort zu Ende sein.

Da wir bis zu unserem Eintreffen bei Alex und Holger noch einen ganzen Tag Zeit hatten, konnten wir in Ruhe einige Immobilienmakler besuchen und uns Wellington ansehen. Nachdem uns selbst der dritte Makler gesagt hat wir sollten in Trademe (ähnlich wie ebay) schauen, entschlossen wir uns die Suche erst einmal abzubrechen und später im Netz zu suchen. Dies ist wirklich eine gute Idee gewesen, denn nicht nur Privatpersonen, sondern auch Makler stellen ihre Angebot hier vor. Schnell hatten wir das Wochenende voll mit Terminen und hofften wenigstens eines der Angebote zu bekommen.

tongario nationalpark – plymouth north

Als Alternative zur Tongario Crossing haben wir uns für die Tageswanderung zu den Lower und Upper Lakes entschieden. Da sich das Wetter, entgegen den Vorhersagen, doch von seiner besten Seite zeigte konnten wir bei besten Bedingungen unseren Aufstieg zu den hochgelegenen Seen starten.

Tongario - 211.jpgTongario - 217.jpgTongario - 208.jpg
Am Abend haben wir Plymouth North unsere kleine Tradition der Spabesuche aufleben lassen. Hier gab es für 3 NZD eine Menge Spass, mit zwei lustigen Rutschen und neben einen heißen Whirlpool auch noch zwei normale Becken zum Umherplanschen. Nach einer Stunde war der Spass aber auch schon wieder vorbei, denn 8 Uhr wird der Laden dichtgemacht.

Nach einer Stärkung beim Noodle Specialist ging es weiter Richtung Wellington. In dem klitzekleinen verschlafenen Örtchen Waitika Beach haben wir einen ruhigen Platz für uns gefunden.

taupo – tongario nationalpark

Da wir doch einiges an Zeit mitgebracht haben, entschieden wir uns in Taupo einen gemütlichen Tag zu verbringen.

Um 10 Uhr wurden die Schleusen des Aratiata Damm geöffnet und sollten eine großes Naturspektakel erzeugen. Also machten wir uns in Richtung Damm und genossen bei strahlendem Sonnenschein das Ereignis. Auch wenn es im Vergleich zu bekannten Talsperren eher ein kleines Schleuschen war, ist es trotzdem sehr interessant anzusehen was aus einem kleinen Bach werden kann.

taupo_damm_ruhe vor dem sturmtaupo_damm

taupo_dammtaupo_damm_anne

Wieder zurück in Taupo haben wir den Great Lakewalk für 3 Stunden gemacht und konnten uns bei starkem Wind von der Sonnen wärmen lassen. Das Mittagessen haben wir uns auf jeden Fall verdient gehabt, denn der Weg zieht sich doch ein wenig.

Da Taupo nicht wirklich viel mehr zu bieten hat, ging es am Nachmittag in Richtung Tongario Nationalpark für die Tongario Crossing. Als wir endlich das DOC Information Centre erreicht haben, mussten wir leider schlechte Nachrichten hören. Das Wetter war wieder einmal schlecht und für den nächsten Tag sollte man sich lieber etwas anderes vornehmen.

Also haben wir es uns auf einer DOC Campsite gemütlich gemacht und den Abend bei einer Partie UNO und Romme ausklingen lassen.

rotorua – taupo

Wir waren noch nicht einmal ganz in unserem nächsten Zielort angekommen, schon hat sich dieser bemerkbar gemacht. Ein nicht wirklich dezenter Geruch von faulen Eier und Verdorbenen breitete sich allmählich aus und verriet uns, dass wir Rotorua erreicht haben. Warum wir uns diesen Gestank noch einmal angetan haben wussten wir kurzzeitig auch nicht mehr. Doch nach einem Weile waren ist es uns in den Sinn gekommen, es waren die Geysire und die Maori Shows.

Wir entschlossen uns für eines der Zentren mit Geysiren und Maori-Show „Te Puia“, noch fünf Minuten Autofahrt vom Zentrum. Aber der jugendliche Leichtsinn ließ uns auf die Idee kommen zu laufen. Bei wunderbarer Mittagssonne und mit gnurendem Magen liefen wir eine Stunde bis zum Eingang. Doch der Weg hatte sich gelohnt und der erste Programmpunkt, eine halbstündige Maori-Show, begann gleich. Neben dem bekannten Kriegstanz der Männer sang die Gruppe noch allerhand wirklich schöne Lieder und die halbe Stunde verging wie im Fluge. Sicherlich ist dies kein Ersatz für den Einblick in das reale Leben der Maori, doch es gibt einem zumindest einen Einblick in die Kultur dieses Stammes.

Rotorua - Te PuiaRotorua - Te Puia
Rotorua - Te PuiaRotorua - Te Puia

Anschließend haben wir noch die reichlichen Geysire auf dem Gelände gewundert. Doch vor allem haben wir uns immer wieder gefragt, wie und warum Menschen hier wirklich leben können. Wird man irgendwann imun gegen den Gestank, stumpfen die Sinnesorgane so sehr ab?

Rotorua - Te PuiaRotorua - Te Puia

Rotorua - Te PuiaRotorua - Te Puia

Wie dem auch sei ging es auf nach Taupo, der Stadt am Lake Taupo. Mit großer Freude war die erste Station auch gleich festgelegt, das AC Bath. Ein kleines Erlebnisbad in dem man für 6,5 NZD eine Menge Spass haben kann.

Da wir uns noch an unseren alten Ãœbernachtungsplatz erinnern konnten, haben wir uns kurzerhand entschlossen wieder dort zu nächtigen.

cathedral cove – bay of plenty

Den Morgen haben wir mit einem Walk zu den Cathedral Cove um 8 Uhr begonnen. Die Belohnung war ein traumhafter Strand an dem am heutigen Tag noch keine Menschenseele war. Der Ausblick hat ein wenig an Thailand mit seinen kleinen Inselgruppen erinnert, einfach herrlich.

Sonnenaufgang über Cathedral CoveCathedral Cove

Cathedral CoveSpuren der Zeit

Ein Muss für alle Coromandel-Besucher ist der Hot-Water-Beach. Bewaffnet mit Schaufel und Eimer sieht man hier Jung und Alt fleißig Löcher graben. Doch warum machen sie das mitten am Strand? Bei Ebbe findet man heiße Quellen, die gelegentlich so heiß sind dass man sich Verbrennungen holen kann. Aber wir waren vorsichtig und haben uns das Treiben größtenteils nur angeschaut, was durchaus spassig sein kann.
Hot Water Beach
Da wir uns nun auf den Weg in Richtung Süden machen, hieß der nächste Stopp Bay of Plenty mit der Stadt Tuaranga. In einer Bar an der kleinen aber sehr feinen Strandpromenade spielt eine Liveband sehr schöne Cover einiger Klassiker. Im Hintergrund versinkt die Sonne langsam im Ozean und wir lassen den Abend ausklingen.

Morgen beginnt die siebente und wahrscheinlich vorerst letzte Woche auf Achse.

aukland – coromandel halbinsel

Heute stand erst einmal ein Cleaning Day an. Die Wäsche und Sanchez verlangten nach ein wenig Aufmerksamkeit. Nun hat unser Auto sogar einen neuen Reifen erhalten, denn der Alte wollte nicht mehr ganz in der Spur bleiben.

Der Rest war, wie es sich für Sommerschlussverkauf-Gierige gehört, geprägt vom Shopping in der großen Stadt. Zum Start haben wir bei der erfolgreichen Suche nach einem Parkplatz sogar das noch 2 Stunden gültige Parkticket von unserem Vorgänger, einem freundlichen Aukländer bekommen. Doch nach zwei Stunden waren die letzten Boutiquen und vor allem der schöne Markt mit kleinen Ständen abgegrast. Am späten Nachmittag haben wir uns aufgemacht, die Coromandel Halbinsel zu erobern.

In Hahei haben wir sehr lecker zu Abend gegessen. Wenn man in der Gegend ist sollte man unbedingt im Luna Cafe einen Dessert-Teller bestellen. Zwei große Stück Schokokuchen, Baileys-Torte  mit Eis und Sahne, sind schon eine kleine Sünde wert.
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Geschlafen haben wir auf dem Parkplatz vom Cathedral Cove, wunderbarer Sternenhimmel.

Himmel über Cathedral Cove

aukland

Auf dem Weg nach Aukland haben wir in Hellensville ein Hinweisschild zu einer Macadamia-Farm gesehen. Da „wir“ die Nüsse so gern mögen, sind wir schnell vorbeigefahren.

Was Anne-Kathrin schon lange machen wollte, fand nun seine Vollendung. Der Besuch im Kelly Tarlton Artic-Encounter und Underwater-World war eine sehr schöne Gelegenheit Pinguine im Eis sowie Rochen, kleinere Haie und jede Menge anderes Getier aus dem Ozean zu bewundern.

Aukland - Kelly Tarlton Antartic EncounterAukland - Kelly Tarlton Antartic Encounter

Das kulinarische Highlight für unseren kleinen Geldbeutel ist der FoodCourt mit einer guten thailändischen Küche, also sind wir nach gut vier Wochen hier wieder eingekehrt.

Danach hieß es für in den tiefen des Internetcafes zu verschwinden, globetreter.com wollte nicht ganz so wie wir wollten. Doch nach ein wenig gut Zureden und einem Update läuft das ganze wieder.

Den Abend sollte ein Besuch beim Chinesen feierlich abschließen. Leider waren wir nicht ganz auf klassische chinesische Küche für richtig chinesische Mägen eingestellt. Daher sind wir hier nicht ganz glücklich aber satt herausgekommen. Das Rätselraten was da so in der Suppe schwimmt, hat aber auf jeden Fall Spass gemacht. War das ein Fuss, eine Nase oder vielleicht doch nur ´ne große Möhre….

Freitag, der 13. halt.