Archiv der Kategorie: neuseeland tour 2007

7 Wochen auf der Nord- und Suedinsel unterwegs.

Neuseeland – Aukland

Das Ziel der Reise ist endlich erreicht. Nach einigen Wochen der Vorbereitung sind wir in Aukland, Neuseeland gelandet.

Da wir bereits um 5 Uhr morgens angekommen sind, konnten wir bei wunderbarem Wetter die Stadt erkunden. Dazu gehört natürlich der Hafen von Aukland und die verschiedensten Einkaufsmöglichkeiten in den kleinen Gassen.
Bei mehr als 25 Grad und strahlendem Sonnenschein ist man ständig auf der Suche nach Shops für Getränke. So sind wir schließlich auch auf unseren ersten Automarkt gestoßen, der sich ganz in der Nähe eines Foodmarktes befand. Fasst hätten wir nach 5 Stunden Aufenthalt in der Stadt einen Ford Ecovan gekauft. Doch ein sehr hilfsbereits Mechaniker hat uns auf ein paar schlimmere Probleme des Wagens hingewiesen. Somit konnten wir beruhigt unseren Stadtbummel fortsetzen und uns auf den Sonntag freuen, denn da war der für uns eigentlich interessante Automarkt.

auklandaukland - Hafenaukland - Skytower

Der größte Gebrauchtwagenmarkt in Aukland und somit auch in Neuseeland findet immer Sonntags am Ellerslie Racecourse statt. Da dies etwas ausserhalb gelegen ist, mussten wir schon kurz nach 8 im Bus sitzen und waren kurz nach 9 vor Ort. Man kann sich das einfach wie einen großen Parkplatz vorstellen auf dem ca 400 Autos verkauft werden. Da Neuseeland ein klassische Land für Gebrauchtwagen ist findet man hier einfach alles. Für uns war schnell die richtige Ecke gefunden und wir konnten aus mehr als 25 Vans wählen. Und da stand er, ein Nissan Largo Van in der „Exclusive Saloon“-Ausstattung. Schnell hat man sich geeinigt und der Deal war perfekt. Ob es für Anne-Kathrin an den elektronisch verstellbaren Gardinen lag oder wohl doch eher an dem riesigen Sonnendach, bleibt noch offen. Auf jeden Fall läuft der Wagen wir geschmiert und wir haben einen wunderbaren Untersatz für unsere Tour gefunden. Nun heißt es nur noch das Fahren auf der anderen Seite der Strasse zu lernen.

aukland - unser Autoaukland - wir warten auf Fussball und die Kiwis auf Rugbyaukland - Queen Street

Der Montag ist schnell erzählt, denn hier zeigte sich Aukland mit Nieselregen und bedecktem Himmel von seiner eher unschönen Seite. Da wir auch den Rest der Hightlights bereits gesehen haben, konnten wir uns wunderbar um ein paar Erledigungen kümmern. Autoversicherung, Prepaid Phone Card und Bank standen auf dem Plan. Hier ist es überhaupt kein Problem eine Prepaid Karte zu bekommen. Einfach in einen Vodafone-Shop gehen, 35NZ$ auf den Tisch und schon kann man mit seinem deutschen Telefon loslegen. Für den Anfang reicht es auf jeden Fall.
Sehr viel interessanter war da die Suche nach einer Autoversicherung. Da man als Nicht-Kiwi nicht die gleichen Rechte bzw. Vorteile hat, bieten nur wenige den Service für Touris an. Bei AA, vergleichbar mit ADAC, hat man uns ein Angebot für ca 600 NZ$ pro Jahr gemacht. Wobei die Bedingungen nur mittelmäßig waren. Bei der Suche nach der nächsten Versicherungsfirma sind wir irgendwie in die Bank of New Zealand geraten und haben herausgefunden, dass sie auch eine solche Versicherung anbieten. Nach einer kurze Beratung und dem Check unserer Personalien war selbst der Berater über den Preis überrascht und hat es zweimal geprüft. Für 150 NZ$ haben wir nun eine Autoversicherung die sogar noch mehr abdeckt, als die Konkurrenz. Nebenbei haben wir noch ein kostenloses Giro- und Sparkonto eröffnet und sind nun bereit für unser Abenteuer.

In den nächsten Tagen geht es in Richtung Südinsel, mit Zwischenstopp in Hamilton, Rotorua, Lake Taupo und Wellington. Von dort aus gibt es dann den nächsten Eintrag, denn wir treffen die beiden Auswanderer Holger und Alex.

San Francisco – Teil 2

So ein Jetlag ist manchmal schon eine feine Sache. Denn somit hatte Michael keine Probleme 5.30 mit Himgan und Andrea aufzustehen und ihre Spinning-Klasse zu besuchen. Ihm hat es jedenfalls eine Menge Spass bereitet. Was gibt es schöneres als den Tag sportlich zu beginnen??? Einen Besuch bei einem der 1000 Starbucks oder Peete´s vielleicht?

Doch nach zwei recht angestrengenden Tagen, sollten wir es nun etwas ruhiger angehen und haben den Alomo Square, von wo man eine sehr schöne Sicht auf die Stadt hat, besucht und in aller Ruhe noch ein wenig die Stadt angesehen. Golden Gate Park mit dem de Young Museum, ein b im bunten Viertel bisschen mit den Popo wackeln im bunten Viertel der Stadt-Castro, die alten Hippie Kommunen durchstreichen und viel gesunde Nahrung aufnehmen. Nach „super-size me“ ist „whole food“ das neue Lieblingswort der Amis. Alles aus ökologischem Anbau bitte.

Am Abreisetage hat uns Andrea den ganzen Tag begleitet. Sie hat uns noch ein paar ihrer Lieblingsecken und -shops der Stadt gezeigt. Schon erstaunlich wie viele Lieblingsläden man haben kann… So sind wir Frauen halt :)

Der Flug mit Air New Zealand war eine sehr schön Angelegenheit. Denn nicht nur das wir ein paar Zentimeter mehr Beinfreiheit hatten, die Sitze waren sehr viel bequemer und wir konnten den Flug genießen. Das Highlight war aber das Entertainment-System, wo man aus ca 80 Filmen und Serien selbst bestimmten konnte was man sehen möchte. So konnten wir zum Beispiel in Ruhe „The Departed“, „Borat“ und „Babel“ ansehen. Tolle Filme übrigends. Die Triologie von Herr der Ringe war auch verfügbar, aber die Müdigkeit hat uns dazu überredet ein wenig zu schlafen…

San Francisco – Teil 1

An den ersten beiden Tagen in San Francisco haben wir gleich das sehr gute Wetter ausgenutzt und die Stadt ausführlich zu Fuß erkundet.
Durch den noch gut spürbaren Jetlag, hatten wir keine Probleme 6.30 mit Himgan und Andrea aufzustehen. Danach ging es an die Universität von Berkeley, wo wir den riesigen Campus und auch das Lab von Andrea besucht haben. Anne-Kathrin hat sich auch gleich als angehende Biologin versucht.

Da Berkeley etwas ausserhalb von San Francisco liegt, mussten wir mit der Metro (heißt hier „bart“) in die City fahren. Nun hieß es erst einmal die Stadt zu erkunden. Was uns an San Francisco aufgefallen ist, ist der starke Gegensatz zwischen der teuer erkämpten Sauberkeit und den immer präsenten Obdachlosen die mit all ihren Sachen, meist in einem Einkaufswagen verstaut, durch die Strassen ziehen.

Einige unserer Highlights waren:
– Fahrt mit dem Cable Car von Downtown bis zum Hafen.
– Campus der Berkeley University (CAL).
– Twin Peak, ein sehr schöner Aussichtspunkt, vor allem in der Nacht.
– Fahrt mit der Fähre nach Sausalitos, um von dort aus zur Golden Gate Bridge zu wandern (ca. 3 km, Sonnencreme und Jacke nicht vergessen),
– oder mit einem Leih-Bike die Golden Gate Bridge überqueren.

Anne-Kathrin in BerkeleyAnne-Kathrin und ...Berkeley Twin PeaksSan FranciscoSan Francisco De Young Museum

Berlin – Erfurt – Frankfurt – San Francisco

Nun ist der Tag endlich gekommen und all die Vorbereitungen und organisatorischen Aufgaben haben vorerst ihr Ziel erreicht. Von Berlin aus ging es mit dem Mietwagen nach Erfurt zu unserem Freund Harry und von dort aus direkt zum Frankfurter Flughafen.

Natürlich war selbst die letzte Station nicht ohne kleines Highlight. Anstelle des bestellten Autotyp Golf, wurde uns von der Autovermietung voller Stolz ein nagelneuer Audi TT angeboten. Eigentlich eine schöne Sache, wenn man nicht Gepäck für zwei Jahre Neuseeland dabei hat. Aber irgendwie haben wir auch diese Hürde genommen und zwei große Rucksäcke und zwei große Koffer im Auto verstaut. Somit hat die letzte Fahrt auf der Autobahn eine Menge Spass gemacht…

Die Fahrt zum Flughafen haben wir durch einen kleinen aber feinen Zwischenstopp in Erfurt entschärft und konnten entspannt einchecken und in den Flieger steigen. Wir haben es selbst nicht geglaubt, doch wir hatten keine Probleme mit Ãœbergepäck. Ein Stein ist uns vom Herzen gefallen.

Beim Flug haben wir uns diesmal ein klein wenig wie auf einem Europa-Kurzflug gefühlt, denn die Beinfreiheit war spürbar kleiner als bei Thai-Airways, so dass ich mit nicht ganz ausgestrecktem Arm bereits meinem Vordermann den Kopf kraulen konnte. Doch auch diese Tortur war nach 11 Stunden überwunden und selbst die amerikanischen Einreiseformalitäten haben uns nicht aufhalten können. Andrea und Himgan haben schon in der Halle gewartet und uns mit dem Jeep durch zu ihrem/unseren Zuhause für die nächsten vier Tage gebracht.