Archiv der Kategorie: suedinsel

queenstown – skydiving – luge

was macht man, wenn man 5000 meter über der erde ist? …JUMP…
Also haben wir uns einfach aus einem kleinen Flugzeug gestuerzt. Immerhin ging nach 60 Sekunden freien Fall der Fallschirm auf. Ein unglaubliches Gefühl, dass wir mit Sicherheit nie mehr vergessen werden.

queenstown - anne springt...queenstown - ist es superwoman...

queenstown - anne in der luftqueenstown - anne in der luft

queenstown - anne in der luftqueenstown - anne in der luft

Ganz gemütlich ging es mit ein paar Kurven in der Luft in Richtung Erde und wir konnten dabei die Gegend bewundern. Fast schon unheimlich wie gut das Wetter war, denn wir konnten sogar den 220 km entfernten Mount Cook sehen.

queenstown - micha und anne wieder auf der erdequeenstown - micha und sein buddy

Am Nachmittag haben wir uns dann noch in die Gondel geschwungen und Queenstown von oben bewundert. Bergab ging es mit dem Andrenalin-Kick „Luge“, ich sag nur…anschnallen.

queenstown - von obenqueenstown - anne ueber der stadt

queenstown - rasante fahrtqueenstown - anne ist speedy gonzales

milford sound

Zum ausspannen nach dem doch ein wenig anstrengenden Hiking, ging es heute von Te Anau ins Fjordland zum Milford Sound. Eine Dampferfahrt strengt die müden Gliedmaßen nicht zu sehr an.

Auf der Fahrt dorthin haben wir den einen oder anderen Stopp eingelegt. Am Mirror Lake konnten coole Enten beobachten die sich Kopfüber ins kalte Nass gestürzt haben und erst nach einigen Minuten am anderen Ende des Sees wieder aufgetaucht sind. Bei flauem Wind hätte der See auch die Berge gespiegelt. Durch wilde Entenjagd und ein wenig viel des Windes hatten wir hier leider Pech. Umso beeindruckender war der Zwischenstopp an der „Chasm“. Durch die Kraft des Wasser wurden hier der weiche Felsen zu skuriellen Gebilden geformt. Danach haben wir noch ein paar Keas geärgert um uns dann um 3:00 auf das Schiff zu begeben.

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Bei einer recht gemütlichen Fahrt auf dem Milford Sound haben wir einiges über den Fjord gelernt und bewundern dürfen. Sicherlich gehört die Fahrt nicht unbedingt zu den Adrenalin-Highlights, aber aufgrund der tollen Landschaft sollte sie auf keiner Reise fehlen. An Board hat man uns mit Kaffee und Cookies ganz gut bei Laune gehalten. Da wir mit einem sehr kleinen Schiff gefahren sind, konnte der Kapitän sehr sehr nah an einige Wasserfälle und Robben heranfahren. Dabei wurde man schon ganz gut nass und wir hatten unsere gratis Dusche.

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Den Abend haben wir ganz gemütlich an einem der zahlreichen freien Campsites auf dem Weg nach Te Anauausklingen lassen. Heute geht es auf nach Queenstown…

kepler track

Die Natur in Neuseeland erlebt man am besten direkt in einem der bekannten Tracks. Da der Milford Track bis Ende April ausgebucht ist, haben wir uns für den Kepler Track entschieden. In drei Tagen standen 60km auf dem Programm.

1. Tag
Te Anau – Luxmore Hut
Der Anfang der anstehenden 6 Stunden war recht einfach. Trotzdem hat sich Anne-Kathrin doch so ein paar Gedanken gemacht, ob sie den Aufstieg ohne Probleme schafft oder es irgendwelche Probleme geben wird.
Und es wurde wirklich anstregend. In 3 Stunden mussten wir 800 Höhenmeter überwinden. Soweit kein Problem, doch wenn man Verpflegung und Kleidung für drei Tage dabei hat und die Sonne von oben knallt, wird es doch ganz spannend. Umso höher wir gekommen sind umso stärker wurde die Vegetation. Nach einer Weile haben wir endlich die Bushline erreicht. Nun durften wir uns auch noch mit dem Wind herumärgern. Doch nach einer weiteren Stunden haben wir die Luxmore Hut erreicht und uns erst einmal einen Tee gemacht und die Aussicht genossen.
In der Hut haben 50 Personen Platz und es ist schön zu sehen, dass die Unterkunft einfach von allen gepflegt und akzeptiert wird. Jeder hat eine Matratze auf einem Bett und kann die Küche und Toilette nutzen. Alles sehr einfach und es funktioniert.

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2. Tag
Um 7 Uhr ging es für uns schon wieder weiter. Nach einem heißen Tee, selbstgemachten Schnitten und den Müsliriegel (schmecken hier wirklich gut!) haben wir uns aufgemacht. Zunächst ging es noch einmal eine Stunde bergauf zum Bergkamm. Diesmal waren Windgeschwindigkeiten bis 80 km/h angesagt. Da uns keine Bäume geschützt haben, mussten wir doch ganz ordentlich aufpassen das wir nicht weggeweht werden.
Der Weg ins Tal sollte sich über 4,5 Stunden hinziehen. Und man kann wirklich von hinziehen sprechen, denn es schien einfach nicht zu enden. Nach gefühlten 900 Kurven haben wir es endlich geschafft und die nächste Hütte erreicht. Da wir sehr früh losgegangen sind, waren wir diesmal die ersten vor Ort. Auf dem Weg haben wir ab und zu eine sehr beeindruckende Gruppe von Wanderern getroffen. Alle waren gut über 50 und der älteste 72 Jahre alt. Hätten sie keine regelmäßigen Pausen gemacht wären sie locker vor uns angekommen, sie wären wirklich sehr schnell unterwegs.
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3. Tag
Die Wettervorhersage hat von Regen und schweren Regenfällen gesprochen, also haben wir wieder um 7 die Hut verlassen. Bis auf die Dauer des Weges sollte es eine recht einfache Sache werden. Somit lagen fast 24km vor uns. Diesmal war es flaches Gelände und größtenteils durch Wald geschützt.
Die letzten Kilometer waren anstrengend und man wollte am liebsten einfach stehen bleiben und nicht weitermachen. Irgendwie haben wir es dann doch zu Rainbow Greak geschafft und sind mit dem Shuttle-Bus nach Te Anau gefahren. Wir waren so vor einfach nicht mehr laufen zu müssen…

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Am Abend haben wir uns einmal mehr den Luxus eines Campinggrounds gegönnt. Nicht nur haben wir nach drei Tagen Wandern nichts mehr ersehnt als eine Dusche, auch die Wäsche musste unbedingt gemacht werden.

Morgen früh geht es nach Milford Sound, aber vielmehr wissen wir noch nicht…

wanaka – rob roy glacier

1 st day
Um von dem Heliflight noch ein wenig zu entspannen und die Reise zu pausieren, haben wir uns für Wanaka entschieden. Eine sehr kleine schöne Stadt mit einem großem See und ein paar wunderbaren Häusern. Hier kann man es mit Sicherheit auch noch sehr viel länger aushalten.
Da es ein wenig bewölkt war, haben wir Puzzle World besucht. Ein kleiner Freizeitpark für Kuriositäten, Rätsel, Puzzle und ein großes Labyrinth. In diesem haben wir fast eine 3/4 Stunde gebraucht um den Ausgang zu finden. Doch zum Glück waren wir nicht allein und haben zusammen mit einer Gruppe sehr rüstiger Rentner gesucht.

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Am Nachmittag kam auf einmal die Sonne heraus und wir haben bei einem sehr gemütlichen Spaziergang den See ein wenig entdeckt. In dieser Gegend hat es uns wirklich gut gefallen, schönes Wetter, tolle Landschaft und eine Menge nette Menschen. Hierher kommen wir bestimmt noch einmal zurück.
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2nd day
In Vorbereitung für unsere Tracks haben wir uns kurzerhand entschieden den Rob Roy Walk zu laufen. Nach einer Stunde Fahrt haben wir den Startpunkt erreicht. Die Fahrt ging durch Schafs- und Kuhherden, wobei man nicht immer sagen konnte das ein Zaun sie oder uns geschützt hat. Sehr regelmäßig kommt man in Neuseeland zum Stoppen um eine Schafsherde über die Strasse ziehen zu lassen.

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Der Walk selbst ging zu dem Rob Roy Glacier, den man bereits vom Parkplatz aus sehen konnte. Dennoch mussten wir mehr als zwei Stunden über Stock und Stein nach oben klettern. Durch die ständige Steigung und den sehr steinigen Weg war es um einiges schwerer als erwartet. Als wir endlich den Gletscher erreicht haben, wurden wir von ein paar Kea empfangen. Diese Papageiart hat sich auf das Leben in der Höhe angepasst und bereitet den Touristen eine Menge Spass, den scheu sind diese Vögel überhaupt nicht mehr.

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Am Abend sind wir nach Te Anau gefahren und haben einen kurzen Stopp in Queenstown eingelegt. Auf der 2,5 stündigen Fahrt haben wir bis auf hunderte von Sternen kaum ein Fahrzeug gesehen. Es war schon fast etwas unheimlich den ganzen Weg zu fahren und niemanden um sich zu haben.

…wie immer sind alle Fotos und noch viele mehr in unserer Gallery zu finden.

heliflight über southern alps

Heute hatte ich Pipi in den Augen. Um alle Mutmaßungen aus dem Weg zu räumen, dass hier ist Annes erster eigener Tagebucheintrag.

Also der Tag heute hat mich wirklich überwältigt.

Es war einmal ….
ein richtig toller Morgen im Auenland. Noch benebelt von der traumhaften Fahrt ins Gebirge, dem Gletscher-Walk, dem Abstecher in den Regenwald um Lake Matheson und dem mystisch anmutenden Strand von Gyllipies Beach, ging es heute früh mit dem Heli ins ewige Eis.

Da der Helikopter recht klein war, er fasste nur 4 Personen plus Pilot, freute es uns sehr, dass der Wind ein wenig nachgelassen hatte. Nach einem smoothen Start
ging es Richtung Mount Cook, der höchste Berg NZ. Die Gletscherlandschaft ist schon echt beeindruckend. Das viele Weiß gepaart mit ein wenig Abgasgrau, die riesigen Risse im weißen Eis, die Gletscherspalten und rauen Felsen.

Nach ein paar Kurven sind wir zum Fotostopp auf einem Gletscher gelandet, Von hier hatte man einen wunderbaren Ausblick auf den Franz-Joseph Gletscher und den Fox Glacier und Mount Cook. Diesen Moment halten wir für immer fest.

Der Flug war bereits nach 45 Minuten zu Ende. Schade. Nach diesem tollen Erlebnis in den Bergen haben wir uns Richtung Wanaka aufgemacht. Die kurvenreichen Straßen und die tollen Aussichten auf der Fahrt haben uns an das Auf und Ab des Fluges erinnert. Den Heli-Flug können wir auf unserer Adrenalin-Liste abhaken, jetzt fehlt nur noch Skydiving, Bungee-Jumping, Jetboot, … .

ein kleines video von unserem flug findet ihr hier: http://www.globetreter.com/video/nz_flight.avi

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franz josef glacier – fox glacier – lake mathesou – gillypies beach

Heli-Hike und Rundflug wurde uns heute leider verwehrt. Wegen heftigem Wind auf dem Franz Josef Glacier und Fox Glacier sind die Hubschrauber heute nicht auf den Gletschern gelandet. Dann werden wir es einfach am nächsten Tag noch einmal versuchen.

Statt dessen ging es zu Fuß zum Franz Josef Gletscher. Die Eisgrenze erreicht man über ein Flussbett und einen kleinen Aufstieg gut zu Fuß. Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass der Gletscher bis in den Regenwald hineinragt. Es ist eine riesige grüne Oase in der das Bett des Gletschers liegt. Den starken Rückgang des Gletschers erkennt man sehr gut an den Schildern die gelegentlich zu finden sind. So war 1780 der Gletscher dort wo heute ein großer Parkplatz für Touristen ist, gut 1 km entfernt.

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Da wir nun noch genug Zeit hatten ging es auch gleich noch nach Fox Glacier. Hier konnten wir auch unseren heiß ersehnten Helikopter-Flug buchen, am nächsten morgen um 9.30 soll es losgehen.

Den Lake Mathesou mit dem wunderschönen Blick auf die Berge haben wir uns gleich noch gegönnt. In einer guten Stunde kann auf um den See wandern. Es ist kaum zu beschreiben wie die Natur sich hier ausgebreitet hat. Riesige Farne verbinden sich mit moosbedeckten Bäumen und bilden einen dichten lichtdurchflutenden Wald. Durch die Bäume kann man den ruhigen See und die Bergspitzen der Southern Alps erkennen. Ein wunderschönes Spektakel das man so auf der Welt sicherlich nur hier sehen kann.
Den Sonnenuntergang haben wir am Meer genossen. Man kann es kaum glauben, doch die Verbindung von Regenwald, ewigem Eis und dem Meer war hier spürbar. Vom Strand aus lagen einem der Regenwald und die Bergkette eingetaucht in der Rot der untergehenden Sonne zu Füßen. Durch die tosende Brandung sahen die alten Baumstämme, die auf dem Strand zahlreich herumlagen richtig unheimlich aus.

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nelson nationalpark – pancake rocks – cape foulewind

Am Sonntag haben wir einige Kilometer geschrubbt. Ohne jedoch die obligatorischen „uhh, wie ist das schön hier“ und Foto-Stopp zu vernachlässigen. Es ging von der Küste zum „Lake Roturua“ im Nelson Nationalpark und dann die Küstenstraße zu den Pancake Rocks und Blowholes. Wie der Name schon sagt, sehen die Felsen durch die Einwirkung von Wind und Wasser wie aufeinander gestappelte Pfannkuchen aus. Da bei unserem eintreffen gerade die Ebbe eingesetzt hat, blieb uns das Naturschauspiel der Blow-Holes verwährt. Nichtsdestotrotz ist es ein „must-do“ für jeden Neuseeland-Besucher. Der Rundgang ist ein ein echtes Highlight.

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Weiter ging es zur Robben-Kolonie am Cape Foulewind. Und der Name ist Gesetz. Diese Robben sind doch echte Faulenzer. Liegen da so in der Sonne und lassen es sich gut gehen. Ab und zu gibt es ein paar kleinere Raufereien. Aber da die Sonne so schön scheint, kümmert man sich lieber um die eigene Gemütlichkeit und lässt den größeren und stärkeren Rivalen passieren.

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Der Hunger trieb uns dann doch zum Stopp in Greymouth. Nicht zu vergessen der obgligatorische Benzinstopp. Denn die nächste Tankstelle ist erst wieder in 90km zu finden. Das kleine Dorf „Hari Hari“ mussten wir leider auch an uns vorbei ziehen lassen. „If you hurry hurry, you have stay in Hari Hari.“

Zum Schlafen haben wir wieder einmal ein Highlight aufgetan. Ein gut ausgestatteter D.O.C. Campground an einem kleinem idyllischer See an dem Motorway.

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