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Morgenstund hat Gold im Mund…sagt man gelegentlich. Und so kam es an diesem Morgen das am Backpacker ein paar Leute zur Kayak-Tour abgeholt worden. Nach ein kurzem Fragen war es auch kein Problem das wir gleich mitkonnten. Also hieß es schnell Sachen packen und ab zum Tour-Operator „Sea-Kayak“. Da es schon in zwanzig Minuten losgehen sollte, haben wir uns kurzerhand für die längste Tour entschieden, „Anchor-Bay“.

Mit einer sehr kleinen Gruppe, wie waren nur zu fünft, sind wir mit dem Kayak auf der Tasmanischen See gepaddelt. Da es sehr windig war, hielten wir uns die meiste Zeit in etwas windgeschützten Bereichen auf. Doch wenn es auf die offene See ging, dann wurde es lustig. Seefest sollte man für eine solche Tour schon sein und nass wird man auch auf jeden Fall.

Nebenbei hat Jill noch die ein oder andere Geschichte über Abel Tasman und die Maori erzählt. Jetzt wissen wir, warum Abel Tasman vier seiner längsten Männer verloren hat oder warum der reichste Neuseeländer es nicht geschafft hat alle Kayakfirmen zusammenzuschließen. Einmal waren es kanibalisch veranlagte Maori und das andere Mal ein Kartoffelchip.

Und dann noch die resolute Holländerin, die der neuseeländischen Regierung die Idee aus dem Land einen Nationalpark zu machen einfach untergejubelt hat, indem sie ihre obersten Landsleute zur feierlichen Eröffnung des Parks eingeladen hat. Um keine Staatsaffäre herauf zu schwören, hat die neuseeländische Regierung eingewilligt den Abel-Tasman-Nationalpark zu gründen.

Es wäre auch eine Schande gewesen, hätte man diesen schönen Fleck Erde nicht vor der Zerstörungswut geschützt. So konnten wir beim paddeln Robben beobachten, einsame Strände besuchen und ein wenig Natur genießen. Vom paddeln gegen den starken Wind und Regenschauern blieben wir so gut wie verschont. Gut nur, dass wir keinen 2-tages Trip oder die eigentlich geplante Wanderung unternommen haben. Die wäre dann schön ins Wasser gefallen.

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Die zweite Nacht in Motueka war so viel schöner. Denn der Tip von Jill lag direkt am Strand und wir konnten den Sonnenuntergang genießen. Ein wenig geärgert haben wir uns schon, denn eigentlich hätten wir schon die Nacht zuvor so schön schlafen können.

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