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die neue Heimatstadt. Wellington, Neuseeland

happy new year!

Zunaechst einmal wuenschen wir euch allen ein wunderbares Jahr 2008. Auf das all eure Wuensche in Erfuellung gehen und ihr vorallem gesund und gluecklich seid.

Wir haben die letzten Tage von 2007 sehr aufregend erlebt. Am 30.12 haben wir uns auf den Ellerslie Automarkt in Auckland gestellt und versucht Sanchez fuer einen guten Preis zu verkaufen. Das Angebot an Vans fuer Touristen war ziemlich gross, ungefaehr 20 weitere Wagen haben sich mit Sanchez um die Gunst der wenigen Kaeufer gemessen. Nachdem wir die Hoffnung schon fast aufgegeben haben, konnten wir tatsaechlich ein nettes Paar von den Vorteilen unseres getreuen Begleiters ueberzeugen und ihn fuer unglaubliche 3200 Dollar verkaufen (nebei erwaehnt das wir ihn fuer 3100 gekauft haben :) ).

Doch leider lief der Besitzerwechsel nicht ganz so einfach. Warum auch immer hat es eine Finanzfirma geschafft unseren Sanchez als Sicherheit fuer einen Kredit anzunehmen, von dem Vor-Vorbesitzer zu einer Zeit als uns der Wagen schon gehoert hat. Um den Eintrag von Sanchez zu entfernen mussten wir den ganzen Tag warten und konnten erst am 31.12 mit der Firma sprechen und sie hat nach ein wenig hin und her den Eintrag entfernt und wir konnten endlich Geld gegen Autoschluessel eintauschen. Anschliessend mussten wir uns von unserem Freund Sanchez verabschieden und haben ihn mit seinen neuen und sehr netten Besitzern ziehen lassen.

Um 16 Uhr ging es dann mit dem Flieger in die Heimat und um 20 Uhr standen wir schon wieder im Hafen von Wellington fuer das Silvesterkonzert mit Shapeshifter und Fat Freddys Drop. Eine riesengrosse Halle wurde in eine Konzerthalle mit Asiatischen Thema verwandelt und schaetzungsweise 1500-2000 Leute haben den Jahreswechsel gefeiert. Wir zwei haben den ganzen Abend herrlich getanzt und einen riesen Spass bis frueh um 4 gehabt.

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Die Woche lassen wir nun sehr gemuetlich angehen und sind nebenbei auf der Suche nach einem neuen Auto. Doch das sieht schon ganz gut aus und wir werden sicherlich bis zum Wochenende einen standengemaessen Nachfolger fuer Sanchez finden.

vier wochen news

Nach fast vier Wochen wird es doch tatsaechlich einmal wieder Zeit fuer einen Eintrag. Auch wenn es nicht so wahnsinning viel zu berichten gibt, soll es doch wenigstens ein kurzes Lebenszeichen sein. Die Wochentage vergehen dank zahlreicher Projekte und Aufgaben wie im Flug. Wir sind nun mittlerweile schon vier Monate bei AIMproximity und im normalen Arbeitalltag angekommen. Daher verschonen wir euch hier mit Erzaehlungen von Arbeitsstories und kommen gleich zu den Highlights der letzten Wochen.

Konzert Brooke Fraser und Opshop

Eines von Michaels Geburtsgeschenken waren Tickets zu dem Konzert, welches im Michael Fowler Centre stattgefunden hat. Zunaechst geht man davon aus das ein solches Popkonzert in einer Halle ist ein der die Leute stehen und ein bissl tanzen koennen. Doch weit gefehlt, denn es war ein Theater mit entsprechender Bestuhlung ueber zwei Etagen. Ganz gemuetlich haben sich dann fast 800 Leute die beiden Gruppen angeschaut, brav applaudiert und als die Band gesagt hat „das wars“ sind sie nach Hause gelaufen. Alles sehr gesittet und anstaendig, was fuer uns doch ein wenig komisch war. Doch wir hatten unseren Spass und genossen drei Stunden mit zwei der derzeit angesagtesten Gruppen in Neuseeland.

Vermieter Lunch

Unser Vermieter Doris und Robert sind aus ihrem 5-monatigen Oesterreich Urlaub wiedergekommen und haben uns auf ein Wiedersehenessen eingeladen. Da Robert mehrere Jahre als Chefkoch in mehren grossen Hotels gearbeitet hat und ordentlich in der Welt umhergekommen ist, ist das Essen immer eine sehr feine Sache. Nachdem man alle Neuigkeiten ausgetauscht hat, haben wir die ein oder andere DVD angeschaut und einen sehr schoenen Nachmittag mit der Familie verlebt. Eine wirklich sehr herzliche Familie die es uns sehr einfach macht Anschluss zu finden.

Anne-Kathrin

Ihr Geburtstag fiel diesmal auf einen Dienstag, also war es einer dieser Tage an dem man nicht wirklich gern im Buero ist. Doch die Kollegen sind alle sehr nett und sie durfte sich das ein oder andere Staendchen anhoeren :) Am Abend ging es ins ins ST.Johns fuer ein leckeres und romantisches Abendessen. Ganz in Ruhe und ohne Stress, herrlich.

Surfen

Ganz nebenbei muessen wir natuerlich auch erwaehnen das Michael nun seit zwei Wochen sich fleissig als mit den Naturgewalten auseinandersetzt und sich im Surfen versucht. Bei komfortablen 14Grad Wassertemperatur kann man sich wirklich nur mit Neoprenanzug herauswagen, doch das stoert ihn nicht wirklich und er versucht sich tapfer mit einigen Kollegen. Bisher haben sie es sogar einmal geschafft nach der Arbeit surfen zu gehen. Ein herrlicher Abschluss fuer einen anstrengenden Tag.

Naechste Woche stehen Anne-Kathrins Eltern auf der Matte. Die Aufregung ist gross und der Tourplan fuer die beiden steht. Es wird sicherlich eine sehr schoene Zeit und wir freuen uns sehr der Familie unsere neue Heimat zu zeigen.

Letzte Saisonabfahrt Mt. Ruapehu

Dieses Wochenende haben wir uns noch einmal auf in die Berge gemacht. Diesmal konnten wir sogar einen Kollegen, Stephen, ueberreden uns zu begleiten. Samstag morgen 5.30 standen wir mit Muffin und frischem Kaffee vor seiner Tuer und auf ging es. Auf dem Berg wartete schon Terry der, als Abschluss seines Urlaubs, mit uns noch das Wochenende in den Bergen verbringen wollte. Bei traumhaften Wetter konnten wir gemuetlich die Pisten herunterfahren und unsere Zeit geniessen. Als komplettes Team sind wir den ganzen Tag hoch und runtergefahren. Selbst unsere Anne-Kathrin hat sich auf die Pisten von den grossen Jungs getraut und ist heile angekommen.Sonntag waren die Piste aufgrund von zu starkem Wind geschlossen und wir mussten fruehzeitig die Heimreise antreten. Ganz gemuetlich haben wir zwischendurch fuer eine leckere Mittagspause angehalten und der obligatorische Stop in Otaki (Outlet City) durfte auch nicht fehlen.
und wieder einmal versprechen wir die Bilder nachzureichen :)

Wochenenden als Highlights…

Wie man sicherlich mitbekommt, verlaeuft unser Alltag momentan wie in den meisten Haushalten. Montag bis Freitag malochen und am Wochenende die Zeit so gut wie moeglich geniessen. Da wir die wunderbaren Highlights einer Arbeitswoche ersparen wollen, konzentrieren wir uns doch einfach auf die Wochenenden :)

Kleiner Umtrunk mit kleinem Digital Team

Nach einem doch recht aufregenden Wochenende hatten viele von uns sich auf ein ruhiges Wochenende gefreut. Doch da niemand etwas gegen ein wenig Geselligkeit hat, hat Michael einfach sein kleines Digital Team am Samstag Abend zu uns eingeladen. Neben ein wenig Nintendo Wii und gemuetlichem Essen und Trinken ging es zu spaeterer Stunde ueber zum Poker. Stephen, der sich in einer der lokalen Pokerligen ein paar Dollar dazuverdient, hat sein neues Set mitgebracht und schnell wurde klar das dies eine lustige aber doch nicht ganz unangagierte Runde wird.

Gegen 11 haben wir dann den TV nebenbei laufenlassen, schliesslich darf man die AllBlacks nicht verpassen. Besonders imposant ist natuerlich der Haka welcher vor jedem Spiel von dem Team aufgefuehrt wird. Ein sehr beeindruckendes Spektakel wenn man bedenkt das im Stadion voellige Ruhe einkehrt um dem Haka zu sehen und zu hoeren. Die Spiele selbst sind in der Vorrunde sehr entspannt, hier geht es mehr um die Differenz wie hoch die All Blacks gewinnen. Ganz nebenbei sei erwaehnt das wir das Pokerspiel nach gut drei Stunden abgebrochen haben, die Augenlider waren einfach zu schwer und selbst eine Runde frischer Kaffee konnte nicht mehr helfen. Als Gewinner haben wir Melissa ausgewaehlt, da sie zum Zeit genug Steine fuer eine halbjaehrige Asienreise hatte :)

Wochenende mit AIMproximity

In den letzten Tagen war so einiges los. Am Wochenende ging es mit den Kollegen zum Mt. Ruapehu und diese Woche konnten wir sogar ein wenig Michaels Geburtstag feiern.

Tour zum Mt.Ruapehu

Freitag nachmittag ging es in zwei Vans auf zu einem Wochenende mit AIMproximity. Da wir doch noch ein wenig was zu tun hatten, sind wir mit dem zweiten Van gefahren. Ganz entspannt sind wir mit 11 Leuten und gesamten Equipment gestartet. Ein kleiner Stop am Liquorstore kurz vor dem Ziel durfte nicht fehlen, schliesslich sollte es Geruechten zufolge keine Bar in der Lodge geben.

Samstag morgen hiess es dann kraeftig fruehstuecken und ab auf den Berg. Am Berg angekommen hatten wir schon die Befuerchtung einen langen Marsch samt Board hinlegen zu muessen, denn alle Autos wurden in den untersten Parkplatz gewunken. Doch da wir einen grossen Van und einen scheinbar sehr offiziell wirkenden Michael als Fahrer hatten, konnten wir bis ganz hoch auf den Busparkplatz fahren.

Der komplette Samstag stand dann im Zeichen von „wo bist du, ich bin hier“ und die Mobiltelefone waren im Dauereinsatz. Das Skigebiet ist sehr weit und man kann mit ein paar Liftbesuchen ganz schnell aus der Reichweite der anderen Kollegen sein. Nachdem man sich so langsam wieder gefunden hat, genossen Michael und seine Kollegen die Abfahrten in den etwas hoeher gelegenen Regionen. Anne-Kathrin blieb nach einem kurzen Abstecher im Happy Valley im Mittelstueck des Berges und genoss es ein paar Runde zu drehen.

Am Abend stand dann neben kraeftigen Abendessen noch ein paar Partien Poker und schlussendlich das All Blacks spiel auf dem Programm. Ganz nebenbei sei erwaehnt das ein kurzfristig einberufenes Trinkspiel gegen das Buero in Aukland 1:2 verloren wurde. Als der Managing Director davon erfahren hat, war er am Boden zerstoert und hat gleich Qualifikationstrinken fuer die naechsten Ausscheidungsspiele angeordnet. Nun warten alle gespannt auf die Top5 Trinker im Wellington office, die in Zukunft bei Trinkspielen gegen anderen Bueros und Firmen antreten :)

Sonntag ging es gegen 9 Uhr wieder auf die Strasse und Michael ist den ganzen Weg bis Wellington zurueckgefahren. Der Rest im Bus war sehr ruhig und hat die ein oder andere Kaffeepause benoetigt um wieder auf Touren zu kommen, der Abend zuvor war wohl doch etwas zu lang…

Michaels Geburtstag

An einem Dienstag Geburtstag zu haben ist nicht immer wirklich einfach. Besonders wenn man auch noch ins Buero kommen muss. Als sich herumgesprochen hat, das er Geburtstag hat durfte er sich das ein oder andere Staendchen von den Kollegen anhoeren. (Unter uns: es war nicht immer wirklich schoen zuzuhoeren :) )

Getreu einer sehr schoenen Tradition bekommt das ganze Buero, immerhin 35 Leute, den Wunschkuchen des Geburtstagskinds. Michael hat sich fuer einen franzoesischen Schokokuchen entschieden…sehr sehr lecker.

Am Abend sind wir beide noch gemuetlich und ganz in Ruhe Abendessen gegangen und haben den Tag schoen ausklingen lassen.

auf du und du mit dem automobilclub

Was aus einem kleinen Ausflug zum Auffuellen der Gasflaschen werden kann, durften wir am Mittwoch Abend erleben. Da es am Abend doch etwas kuehler ist und unsere Gasflaschen fuer den Gasheizer leer waren, wollten wir nur ganz kurz in die Stadt zum Auffuellen. Doch da haben wir die Rechnung ohne Sanchez gemacht. Nachdem beide Flaschen aufgefuellt waren starteten wir den Wagen, doch kamen nur noch bis zur Ausfahrt der Tankstelle. Danach ging mal wieder nichts mehr.

Die netten Damen und Herren vom AA kannten uns mittlerweile schon, schliesslich war es das dritte Mal in drei Wochen. Nicht nur kam der gleiche Mechaniker, wir sogar das vergnuegen den gleichen Fahrer vom Abschleppdienst zu haben. Mit beiden hatten wir Spass an der Not und der Plan war beschlossen, das nun endlich der Verteiler an Sanchez ausgetauscht werden muss. In der letzten Werkstatt wurde er scheinbar nur notduerftig repariert.

Lange Rede kurzer Sinn, der Spass war wieder einmal nicht ganz billig und da wir auch noch einen Japan Import fahren ist die Ersatzteilbeschaffung schwierig. Der ganze Zauber hat zwei Tage gedauert und nun fahert er hoffentlich fehlerfrei fuer die naechsten 100.000 Kilometer. Falls wir ihn nicht vorher gegen einen kleinen Flitzer eintauschen.

Die erste kleine Tour am Samstag hat er sehr gut gemeistert und wir sind guter Dinge, dass wir naechstes Wochenende wieder in die Berge fahren koennen.

die diva will nicht…

Strahlender Sonnenschein, kein Wind und jede Menge Neuschnee. Es sollte ein sehr schoenes Wochenende werden. Doch da haben wir die Rechnung ohne unsere Diva gemacht.Nachdem es letztes Wochenende schon nicht sein sollte, dachten wir Sanchez is wenigstens nun auf unserer Seite.

Wir haben uns Samstag um 5 uhr morgens auf den Weg nach Mt Ruapehu gemacht. Doch nach 30 km war der Spass vorbei. Unser treuer Begleiter meldet ein wenig Hitze im Motor und wir waren auf dem direkten Weg zur naechsten Tankstelle, leider nicht schnell genug. Die Freunde von AA haben uns wir mal abgeschleppt, diesmal sogar bis vor die Haustuer. Ein sehr netter Mechaniker wollte nicht mal Trinkgeld von uns, mit der Begruendung „Ich werde doch von jemand anderem bezahlt.“. Einfach herrlich.

Scheinbar ist Sanchez eine kleine Diva, die gelegentlich die zarte Hand eines Kfz-Mechaniker braucht. Also ging es in Richtung Werkstatt und das grosse Raetselraten wir teuer der Spass wird began. Von einem Second Hand Motor (2000Dollar) bis ein kleines Kabel (50Dollar) war alles dabei. Schlussendlich sind wir bei einem kleinen Kabel herausgekommen, das ein wenig verdreht und vergammelt war. Und gaaanz zufaellig hat die Werkstatt den Deckel fuer die Wasserkuehlung auf dem Boden des Motors (?) gefunden. Die ganze Reparatur hat gluecklicherweise keinen Cent gekostet. Nun hoffen wir mal, dass die naechsten Wochen mit unserer kleinen Diva etwas enspannter verlaufen. Eventuell goennen wir Sanchez ab und zu einen Spritzer Oel oder eine Handwaesche…

Mit dem Snowboarden versuchen wir es einfach noch einmal naechstes Wochenende. Mal schauen was dann passiert…