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Ecuador 2002

Eine unvergessliche Reise haben wir in Ecuador erlebt. 3 Wochen Abenteuer, Spass und Action. Unglaubliche Eindrücke und Momente.

Hier findest Du unser Tagebuch und dazu einige nützliche Tipps für Reisende. Wir hoffen Du wirst viel Spass beim Lesen haben und vielleicht kannst Du ein paar Anregungen für Deine Reise gewinnen.

Leider sind die letzten Tage noch ohne Bildmaterial gefüllt, da unsere Kamera ihren Geist aufgegeben hat. „la reyna“ ;) ist fleißig am Erstellen einer CD für alle Teilnehmer und dann werden auch die letzten Tage noch mit schönen Bilder gefüllt. Also keine Angst ;)

Puerto Lopez – Guayaquil

Gegen 10 Uhr ging es los, der heisse Ritt in die Natur um Puerto Lopez.
Als die Pferde dann auch verteilt waren und sich jeder mehr oder weniger an seinen Gaul gewöhnt hatte, konnte man sich in den Wald stürzen. In aller Ruhe ging es durch Büsche und Sträucher. Auch ein Flussbett wurde erkundet. Einige Pferde haben sich untereinander nicht allzu gut verstanden, das erschwerte die Arbeit für unsere Aushilfs-Cowboys. Doch am Ende waren alle zufrieden und genossen das Pollo mit Reis.
Zum Abschluss ist ein Grillabend geplant. Die Zutaten sind eingekauft und der lange Abend kann beginnen. Die Teilnehmer freuten sich schon auf den Heimflug, speziell auf die schöne Stadt Bogota ;) (10h Aufenthalt).
Für uns zwei hiess es auch Abschied nehmen, denn wir machten uns auf zur peruanischen Grenze…

Puerto Lopez – Isla de la plata

Und erneut ein sehr sehr ruhiges Frühstück. Böse Zungen behautpen, es könnte sich doch um eine Gruppe von Morgenmuffeln handeln.
Der schaukelnde Kahn, in Richtung Isla de la Plata, half beim Verdauen. Anne und Susanne bekamen ihr Frühstück schnell wieder zu Gesicht.;) Gott sei Dank tauchten zur Ablenkung bald die Buckelwale auf. Die distanzierten Beobachter wurden Zeugen des Paarungsverhaltens der bis zu 17 Meter langen Säuger. Sie konnten ihre bis zu 40 Tonnen schweren Körper sehr anmutig und fast grazil im Pazifik bewegen. Eine werbende Waldame konnten wir plötzlich aus nächster Nähe beobachten. Ein männliches Exemplar vollführte in etwas weiterer Entfernung atemberaubende Sprünge.

Nach diesen beeindruckenden Bildern landeten wir auf der Isla de la Plata. Die auch als Klein-Galapagos bekannte Insel, gab uns die Möglichkeit einen grossen Teil der in Ecuador lebenden Vogelarten zu erleben. Blaufusstölpel, die wirklich „süssen“ Vogelarten, haben sich immer noch mit dem Balzen aufgehalten. Die männlichen Fregatvoegel zeigten stolz ihren roten Kehlsack, um den zahlreich umherfliegenden Weibchen zu imponieren. Maskentölpel brühteten ihre Eier aus oder beschützten bereits die kleinen Küken. Auf der Suche nach Nahrung begaben sich die Pelikane auf Sturzflug in den Pazifik.
Zum abschliessenden Schnorcheln in der kleinen Korallenbucht konnte sich bei etwas kaltem Wetter keiner durchringen. Somit ging es auf die jetzt rauhe See und das leckere Tunfischsandwich war dann für Susanne wieder nicht leicht zu verdauen.

Monta̱ita РPuerto Lopez

Für einige began der Tag schon um 6 Uhr. Denn vier Leute brauchten doch eine Stunde im Bad, 15 Minuten pro Person. Nicoles Wecker war aber verdammt laut, so standen alle im Bett. ;)
Also gegen 7 Uhr waren alle im Bus und ab ging es nach Puerto Lopez. Das schöne Hostal wurde bezogen und endlich ein Restaurant fürs Frühstück gesucht. Rainer und Walram nahmen dann auch glatt eine doppelte Portion. Gut gestärkt ging es auf zum Nationalpark Machalilla.
Das äusserst interessante Museum fand bei der doch etwas müden Truppe wenig Interesse. Jedoch das lauwarme, stinkende Naturschwefelbad (vulkanischem Ursprungs) war für zwei Leute der totale Renner. Leider wurden sie nach dem ausgiebigen Bad von der Gruppe verstossen. Angeblich haben sie „unangenehm gerochen“, sahen allerdings mindestens 10 Jahre juenger aus!
„Die Gruppe“ entschied sich wieder einmal, total spontan, für eine Mittagspause.

Als der Koch nach einer halben Stunde mit einer Tüte voller Fische angeradelt kam, erkannten wir diese gleich als die unseren. Frischer geht es nicht.
In aller Ruhe liessen wir den Tag am Strand ausklingen. Krabbenjagend und plantschend genossen wir den Sandstrand. Morgen geht es auf die Isla de la Plata. Hoffentlich sehen wir Wale, aber natürlich freuen wir uns auch auf die Insel.

Montañita

Ein wolkenverhangener Himmel lachte uns am Sonntag an. Doch ein wirklich leckeres Frühstück vertrieb den Trübsinn und die Surfboards wurden bestellt.
Ricky, unser Surflehrer, holte uns nach einer kurzen Verdauungspause ab und los ging das Abenteuer „Surfen im Pazifik“. Eine ausführliche Einführung brachte uns die relativ einfach erscheinende Technik näher. Doch dann begann der Kampf mit dem Element Wasser! Das Paddeln hatten nach einer Weile auch alle so halbwegs verstanden und konnten sich mit der Welle treiben lassen. An das Aufrichten und auf dem Brett stehen, war allerdings nicht einmal zu denken. Einige gaben sich schon nach eniger Zeit dem ausweglosem Kampf und dem kalten Wetter geschlagen und verbrachten die Zeit lieber am Strand bei einem heissen Kaffee.

Andere versuchten, mit mehr oder weniger grossem Erfolg, auf das Brett zu kommen. Tom und Micha hatten es dann auch zweimal geschafft, zumindest die Füsse aufs Brett zu kriegen. Der Dank war ein blauer Bart und tiefblaue Lippen. Es war schon ein deprimierender Kampf gegen das unberechenbare Element. Spass gemacht hat es uns jedoch allemal!
Das Relaxen war den ganzen Nachmittag über GROSS GESCHRIEBEN. Keine wollte sich mehr als nötig bewegen. Den Abschluss machte das gemütliche Beisammensein am Strand.

Riobamba – Alausi – Riobamba

Ein schöner Tag sollte es werden. Nun gut, das Frühstück gegen um 5 uhr morgens war nicht für jeden so angenehm, man wollte gern noch im Bett bleiben. Doch gelohnt hat es sich allemal. Die heissbegehrten Plätze waren schnell gesichert und die Fahrt konnte losgehen. Natürlich nicht ohne Sitzkissen, denn es war schon recht kalt so früh am Morgen. Uns erwartete eine schöne Aussicht bei der Fahrt durch die Berglandschaft der Region. Als dann auch noch die Sonne sich ihren Weg durch die Wolken bahnte, war alles in bester Ordnung. Der Po tat nach gut 3 Stunden Fahrt dann auch nicht mehr weh und man konnte sich in Ruhe auf die Landschaft konzentrieren ;) Das einzigste und bisher ungelöste Rätsel des Tages war die Teufelsnase. Keiner konnte so recht erklären wo man denn nun in diesem riesigen Felsen eine Nase erkennen kann. Aber naja, die Fahrt war auf jeden Fall ein sehr schönes Erlebnis und vielleicht finden wir noch eine Person welches uns das Rätsel lösen kann.
Am nächsten Tag stand eine 7-stündige Fahrt an die Küste auf dem Programm. Deshalb hierzu keinen extra Eintrag…

Shangrila

Eine weitere 3-stündige Dschungelerkundung stand heute auf dem Programm.
An einem Bach inmmitten des Dschungels ging es entlang. Ein besonderes Highlight mit vielen engen Felsformationen und jeder Menge Fledermäusen. Diese flogen uns dann auch wie wild über die Köpfe und haben die Kletterpartie haufig sehr spannend werden lassen! Die ein oder andere Schrecksekunde hatte jeder auf diesem Weg. ;)
Der Nachmittag stand im Zeichen des Flusses Napo. In aller Ruhe ging es mit den LKW-Schläuchen abwärts. Es war eine sehr entspannende Fahrt. Die müden Knochen konnten sich auf diese Weise etwas ausruhen.

m indigena Dorf sahen wir dann auch wie eine typische Gemeinde im Regenwald lebt und wie der Chicha hergestellt wird.
Ein traumhafter Sonnenuntergang erwartet uns in der Shangrila-Lodge. Auf das Abschlusskontzert der ganz speziellen Lodgeband hatten jedoch nicht wirklich alle Lust, aber zu einem Tänzchen und einem Glas Canelazo liess sich keiner zweimal bitten.
Den nächsten Tag verbrachten die meisten Teilnehmer ganz gemütlich in den Hängematte und genossen die Aussicht.