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Laguna Quilotoa – Banos

Die Nacht war relativ kurz, denn um 6 Uhr ging es raus. Der Sonnenaufgang über dem Kratersee wartete. Und das Aufstehen hat sich gelohnt!
Beeindruckend wie die Landschaft langsam zum Leben erwacht und die Farbe des Kratersees von grau zu grün wechselt. Das Frühstück sollte die Stärkung für den Marsch zur Lagune werden. Der Abstieg war für viele um einiges einfacher als der beschwerliche Aufstieg. Doch alle Beteiligten schafften es in Rekordzeit wieder ins Dorf und waren dementsprechend erschöpft und über einen reichlichen Schluck Wasser mehr als dankbar.
Die Stadt Banos am Rande des Dschungel erreichten wir nach 2 Stunden Fahrt. Natürlich liessen wir uns den Besuch im Thermalbad nicht nehmen. Im französischen Restaurant gab es dann auch noch leckere Crepes und der Tag ging ruhig zu Ende.

Quito – Cotopaxi – Laguna Quilotoa

Man konnte die Energie des noch aktiven Vulkanes spüren, auch wenn der letzte Ausbruch im 18. Jh. war.
Im Hostal wurde derweilen schon das Schaf geschlachtet und auf traditionelle Art zubereitet. Es war ein reichliches Abendessen, bei dem die Einheimischen einige ihrer traditionellen Lieder spielten. Wozu wir im Anschluss auch mit allen 10 Familienmitgliedern das Tanzbein geschwungen haben!
Mit einer kleinen, viventura-eigenen Ãœberaschung ging dieser schöne Tag zu Ende und das Bett aus Stroh und einer Paramograsmatte wurde zum kühlen Nachtlager.

Nach 3 Stunden Fahrt erreichten wir den Parkplatz am Fusse des Cotopaxis auf 4500m. Nun ging es daran sich einzupacken, denn es wurde ordentlich kalt!
Rainer entschied sich für den steilen Direktweg. Die Gruppe hingegen, nahm den „seichten Schlängelpfad“ (Zitat Walram). Nach einer Stunde war der Aufstieg geschafft, das tapfer bis zum Refugio getragene Essen mehr als verdient.
Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir die Laguna Quilotoa. Wir kamen in ein urtümliches, für Ecuador typisches Dorf. Es war beeindruckend zu sehen, mit welch einfachen Mitteln sich die Einwohner das Leben schön machen. Es war eine wirklich unvergeßliche Erfahrung, den Wechsel von der Hauptstadt Ecuadors in dieses verschlafene Nest auf 3886 Metern zu erleben.
Die Familie von Jose empfing uns herzlichst in ihrem Hostal Sunrise. Zuvor wurde natürlich die traumhafte Kulisse des Sonnenuntergangs und des Kratersees für ein Gruppenbild genutzt. Die Lagune im Vulkan Quilotoa ist atemberaubend.

Quito

Nach einem guten Frühstück ging es am nächsten Morgen auf zur Erkundung der Altstadt Quitos. Zurecht ist diese Stadt Weltkulturerbe.
Mit öffentlichen Bussen fuhren wir zum „Mitad del Mundo“. Buserlebniss Suedamerika inklusive :-)
Gleich zwei verschiedene Äquatorlinien erwarteten uns hier, wobei das Museum „Inti Ñan“ viel spassiger war! Bei dem „Wasserabflussbeweis“ floss das Wasser wirklich gerade runter. Das Ei auf dem Nagel zu plazieren wurde für einige von uns zur unlösbaren Aufgabe. Der Rainer wird noch lange an das Blasrohrschiessen denken. Ging der Pfeil wirklich durch den Kaktus?
Auf der eigentlichen Mitte der Erde, laut GPS, konnte auch ein mehr als 125 Jahre altes indegena Haus bestaunt werden.
Morgen steht Spanischunterricht auf dem Programm, deshalb ging es früh ins Bett.