Archiv der Kategorie: suedamerika 2002

Chan Chan

Ausschlafen mss ja auch mal sein. Fruchtbars findet man in Trujillo an jeder Ecke, so war auch ein leckeres Fruehstueck gesichtert.
Mit der Buslinie C ging es fast direkt zu Chan Chan, ca. 15. min ausserhalb der Stadt. Nicht auf die Taxifahrer einlassen, die meinen man laeuft eine halbe Stunde von der Strasse bis zu den Ruinen Also in einer gemuetlichen viertel Stunde erreicht man die Ruinen von Chan Chan zu Fuss.
Wenn man sich eine kleine Gruppe zusammensucht kann man sich gut einen Fuehrer leisten.

Dieser erklaert die Geschicht und Hintergruende der wirklich interessanten Anlage gut auf engl o span. Ohne Fuehrung kann man auf dem grossen Gelaende schnell verloren gehen, ausserdem bringt einem das Erkunden nicht die vielen interessanten Erklaerungen des Guides.

Oeffnungszeiten 9 bis 16 Uhr
Ticket gilt 2 Tage fuer 4 historische Staetten
Guide 20 Soles

Titikakasee – Puno

Am Sa morgen sind wir ganz früh aus dem Haus…mit dem Bus ging es Richtung Puno. Also für die beiden super aufregend, das erste mal alleine „urlaub“, erste mal zusammen ohne eltern (beide 21 seit 3 Jahren zusammen), und für arturo, das erste mal am tititcaca see.
ganz schön aufregnend.

in puno sind wir dann als erstes zu unserem partner und freund miguel, der hat uns dann auch prompt eingeladen noch einmal bei ihm zu übernachten. ein toller kerl der miguel angel und er hat ein ganz liebe frau. beide ein wenig jünger als meine oldies…und ganz klasse drauf

in puno haben wir dann nochmal die fahrt zu den uros inseln gemacht…doofes wetter…zum schluss hat es dann noch gehagelt…der einzige der glücklich war, war mal wieder aturo…das erste mal hagel in seinem leben. sein größtes ziel, endlich mal schnee zu fühln, ging leider nicht in erfüllung
am nächsten tag sind wir früh nach lampa aufgebrochen. lampa is kleiner als feldberg und man fühlt sich zurück versetzt in oma bartschens zeit.
also es gibt 1 telefon in der ganzen stadt, jeder kennt jeden und ist mit jedem verwandt.
die oma hat ein haus, wo sie nur zu festivitäten weilt….versteh ich auch gut, is echt arschklat das hübsche lampa. also das haus hat viele kleine nebenhäuschen, der art lychen, ohne heizung, klo ist auf dem hof, aber ohne wasser, waschen tut man sich auf dem hof….

es gibt aber licht!!! und es gibt jede menge gespenster, die immer wieder durch die häuser spuuuuuuuucken.
alle geschichten wurden uns gestern haargenau beim lagerfeuer erzählt.
und alle haben gezittert ausser uns.

viele tanten und onkels..kinder und enkel…
die brötchen vom tante emma laden, super alte inka mama, waren echt lecker. das alpacafleisch von der strasse nicht so…dafür haben sich die dutzend herumsträubernden hunde umso mehr gefreut.
also bekannschaft mit uns hinterherlaufen kühen, schafen, schweinen haben wir zur genüge gemacht.
mit dem triciclo ( fahrrad mit passergierwagen) ging es zur höhle die von weiten aussieht wie ein stier… und malereien, steinöfen, Tumbas aus längst vergangenen zeiten.
die kirche von lampa ist auch berühmt. hat eine katedrale die aussieht wie im türkischen bad (oder grosser ofen), innen sind die skellette der brühmten personen der stadt aufgehängt.

in den Katakomben haben die priester tunnel als fluchtwege für die indios gebuttelt. von den verschiedensten häusern lampas bis nach cuzco und nach arequipa (7 std busfahrt).

ein schüler miguelangelos hat der kirche ein lampa noch eine berühmte kopie einer staure geschenkt.
warum gerade lampa?
schüler sind im marschschritt durch die strassen gezogen zu blasmusik.
gestern war der auftakt der berühmten lampa festspiele…langweiliger stierkampf…hasse ich sowieso…aber für die lampenos ein spektakel.

saßen auf der wakligen lodge der familie.
die jungs haben ganz viel tischfussball und billiard gespielt (nich mal 8Pf)
viel armut, fehlen von bildung, teufelkreis…..
es wird auch auf dem feld campiert…und das bei der kälte. ein unvergesslicher ausflug, mit einem schönen einblick in das leben einer familie auf dem lande…
Puno – Lampa Juli 2002

Paracas – Isla Ballestas

Alles kein Problem, aber stell Dir vor Du musst in Oberplanitz (Stadtteil von Zwickau ;) ) am Markt auf jemanden 5 Stunden warten und das bei dezenten 30 Grad, ohne Schatten. Glücklich über unseren Rucksack kauften wir das Ticket für die Heimreise nach Arequipa, auf uns sollten 13 Stunden Fahrt warten. Kein Thema, müde waren wir beide mehr als genug und sind dann auch sehr schnell eingeschlafen, doch aus 13 Stunden wurden leider, aufgrund des vielen Verkehr 17 STUNDEN! Das bei doppelten Fahrpreisen, wegen des speziellen Wochenendes.
Schlussendlich kamen wir wohlbehalten wieder in unserem zuhause an und haben erstmal in aller Ruhe gefrühstückt und geduscht.

Paracas – Isla Ballestas

Zu dem Trip auf die Islas Ballestas gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Es waren schöne Inseln mit jeder Menge Vögeln und Robben und Pinguinen, sehr schön anzuschauen. ;) Doch wir waren leider noch ein wenig müde von der Nacht zuvor (ohne Wecker).
Als wir auch diese Tour gemacht haben, ging es wieder in die Stadt, denn wir hatten unseren Rucksack beim Veranstalter im Büro gelassen. Natürlich nachdem wir das abgesprochen haben! Doch als wir um 9 vorm Büro standen war natürlich keine Sau da, und wir durften bis um 14 Uhr warten um unseren Rucksack entgegenzunehmen.

Nazca Teil 3

Nachdem wir sicher gelandet sind, besuchten wir mit ihm gleich noch eine interessante Grabstätte der Einwohner die lange vor den Inkas in dieser Region lebten. Da haben wir auch erfahren, das Peru ein echtes Problem mit Grabräubern hat und sie das auch nicht wirklich in den Griff bekommen. Doch wenn man sich die Situation in diesem Land anschaut, ist es nicht allzu verwunderlich das man jede Art Geld zu verdienen nutzen möchte.

Ayacuchu

Die Osterzeit ist eine sehr wichtige Zeit für die streng katholischen Peruaner. Aus diesem Grund haben wir, Anne und ich, uns aufgemacht nach Ayacuchu. Dies soll das „Mekka“ für die Peruaner sein, da es 33 Kirchen besitzt.

Nun gut, so machten wir uns auf den Weg und kamen nach 10 Stunden Busfahrt an unserer ersten Station, Nasca an. Vielleicht kennst Du Nazca aufgrund der „Linien von Nazca“ eine immer noch ungeklärte Attraktion.
In Nazca waren wir dann schon um 5 Uhr früh anstatt 7 Uhr, und dies in einer so kleinen Stadt wie Nazca ist nicht unbedingt angenehm. Doch auch die Zeit haben wir es uns am Plaza de Armas (so heißt im fasst übrigen jeder Hauptplatz in den Städten Perus) gemütlich gemacht.

Aguas Calientes – Thermalbad

Den Abend haben wir in den „Aguas Calientes“ (Thermalbädern) ausklingen lassen. Ein schöner Spaß für 5 Soles Eintritt. Schon diesmal waren 2 Gruppen dabei und somit die Becken ganz ordentlich gefüllt. Zum Entspannen sollte man hier besser nicht hingehen. Doch als Gruppe ist es sicherlich sehr lustig und genügend Auswahl an kühlen Getränken bietet die Bar auch.

Der Ausflug zum Machu Picchu gehört ohne Zweifel zu einem Perubesuch dazu. Auch für uns war es ein sehr schönes Erlebnis dieses wichtige Monument der Kultur der Inkas besucht zu haben und können es nur jedem empfehlen.