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nichts los…?

Das kann man so auch nicht sagen. Auch wenn wir lange nichts geschrieben haben, koennen wir nicht berichten, dass wir nur auf der faulen Haut lagen.

Es gab von der Kanutour bei der wir das Kanu und uns vor dem Ertrinken retten mussten, bis zu Konzertbesuchen und dem wunderbaren Bueroalltag doch so einiges.

Ostern im Kanu

Am Osterwochenende hatten wir endlich einmal wieder die Zeit genutzt und das wunderschoene Neuseeland zu bereisen. Diesmal stand eine Kanutour auf dem Programm. Wanganui River ist nur knapp 2,5 – 3 Stunden Fahrt und die waren auch fix hinter uns gebracht. Leider war der Start der Tour hinter knapp 18 Kilometern Schotterpiste und weit und breit war kein Campingplatz oder Hostel zu sehen. Ein aelterer Herr, dem das einzige Cafe vor Ort gehoert, hat uns liebenswerter Weise erlaubt nicht nur auf seiner Wiese zu zelten, sondern auch noch sein Cafe am Abend zu nutzen um Tee und heisses Essen zu machen.

Die Tour selbst sollte 4 Stunden gehen und startete mit einer halbstuendigen Fahrt und dem Motorboot stromaufwaerts. Ein toller Spass und man hat gemerkt das der Winter langsam Einzug haelt, es war ziemlich kalt. Nachdem wir unser Kanu bestiegen haben, ging es auch schon zaghaft den Fluss zurueck in Richtung Auto. Wir waren froh uns fuer die kuerzere Tour entschieden zu haben, denn die Arme wurden immer laenger und von Stroemung war meistens auch nichts zu spueren, so dass man immer schon selber paddeln musste.

Bis auf die eine Stromschnelle in die wir wagemutig gepaddelt sind und die Wellen leider so hoch waren das uns das Boot voll gelaufen ist und wir gesunken sind. Anne hat sich ans Ufer gerettet und Micha hat zugesehen, dsas er am Boot festhalten kann damit wir nicht den ganzen Weg schwimmen muessen :) Nach einer halben Ewigkeit haben wir das Boot zum Ufer gezogen und langsam das Wasser herausbekommen. (So ein Kanu ist ein ganz schoenes Biest wenn es voller Wasser ist). Klatschnass sind wir noch eine Stunde gepaddelt und heilfroh am Auto angekommen. Da es noch nicht so spaet war und Wanganui nicht wirklich eine Uebernachtung wert ist, haben wir die Heimreise angetreten und sind spaet abends voellig fertig ins Bett gefallen.

Ukulele und Fly My Pretties in Wellington

Da Wellington scheinbar ein Zentrum der Ukulelespieler ist und es kaum jemand so ernsthaft betreibt wie die Wellingtonians haben wir uns kurzerhand entschlossen, zum Konzert des Ukulele International Orchestra zu gehen. Man stelle sich 10 Musikanten mit Ukulele auf einer Buehne vor, die einen Klassiker nach dem anderen zum Besten geben. Ein grosser Spass und es klingt viel besser als wir uns es vorgestellt haben.

Anne-Kathrin war mit Yolanda bei dem Theaterstueck ‚The Raft’ und bei ‚Fly My Pretties’ und Eva Prowse. Leider konnte Micha nicht mit zum Fly My Pretiies Konzert weil er lieber Fussball gespielt hat, als mit der Freundin unterwegs zu sein.

Alltag und Schnupfen

Natuerlich duerfen wir nicht vergessen von dem herrlichen Bueroalltag zu berichten. 8 Uhr sitzen wir im Buero und meistens geht es gegen 6 wieder nach Hause oder fuer Anne zum Fitnessstudio und Michael zum Hallenfussball oder Schwimmen. Da die Wirtschaftskrise auch Neuseeland erreicht hat, musste unser Unternehmen sich von einigen Leuten trennen und somit gibt es momentan einiges fuer das kleine Team das uebrig geblieben ist zu tun. Da bleibt das ein oder andere Wochenende im Buero nicht ganz aus.

Diese Woche hat es uns doch tatsaechlich mit Grippe flachgelegt. Anne-Kathrin ging es eine ganze Weile schon nicht blendend, doch am Mittwoch war es genug und wir sind beide zu Hause geblieben. Da ein Kollege nun auch noch die Schweinegrippe hatte und wir uns nicht viel besser gefuehlt haben, sind wir die ganze Woche zu Hause geblieben.  Leider mussten wir auch unseren Snowboardtrip mit Douglas und Yolanda absagen.

Aussichten

Jetzt heisst es erst einmal wieder arbeiten und Alltagsbeschaeftigungen nachgehen. Doch wir haben uns einfach mal ein Ziel gesetzt und moechten im Oktober/November fuer ein 4-6 Wochen verreisen. Mal schauen wohin es uns verschlagen wird, bisher denken wir an Australien, Fiji, Samoa und vielleicht ein paar andere Inseln :) ….