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Weichnachtsurlaub – Teil II Freunde in NZ

Nachdem wir vier Tage Wandern gut ueberstanden haben, ging es in Richtung Hanmer Springs fuer ein Bad in den heissen Quellen. Da es doch schon etwas spaet wurde und wir schon einmal in Hanmer Springs waren, haben wir uns spontan entschieden in das japanische Badehaus in Maruia Springs zu gehen. Es war einfach nur herrlich sich entspannen zu koennen. Doch auch dieser Spass hat irgendwann einmal ein Ende und wir sind weiter in Hanmer Springs gefahren und haben uns zur Feier des Tages in ein Hotel eingebucht. Schliesslich steckt man in unserem Alter vier Tage im Zelt nicht mehr so leicht weg :)

Die naechsten zwei Tage verbrachten wir ganz gemuetlich in Christchurch und haben uns ein wenig vom Shoppingwahn ueber Weihnachten anstecken lassen. Nebenbei haben wir uns natuerlich auch Christchurch noch einmal angeschaut und festgestellt, dass es sicherlich schoene Ecken hat, doch Wellington mit Sicherheit eine sehr gute Wahl war.

Franz und Andrea haben wir am 28.12 ganz zufaellig schon in der Stadt getroffen und wie der Zufall so will schlafen wir sogar im gleichen Hotel. Also nehmen wir die beiden mit ins Hotel „SO“ und gehen noch gemeinsam Abendessen, bevor die beiden Jetlag geplagten sich ins Bett verabschieden.

Am 29. ging es auf nach Akaroa, einer Halbinsel vor Christchurch, von der unsere Eltern so geschwaermt haben. Es war doch schon eine ordentliche Fahrt mit 75km, doch die gemuetliche Kleinstadt und die wunderbare Aussicht haben gut entschaedigt. Am beliebtesten bei uns waren mit Sicherheit aber die privaten Obstverkaeufer am Strassenrand, bei denen wir uns es mit Himbeeren und frischem Eis gut gehen lassen haben.

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Marlen und Matze sind am Abend zu unserer Gruppe dazugekommen und bei einem sehr leckeren Japaner hat man von alten Zeiten erzaehlt und Neuigkeiten ausgetauscht. Schliesslich hat man sich doch ein paar Jahre nicht gesehen. Und auch die beiden hatten sich im Hotel So eingemietet. Das Hotel hat ein echt geniales Konzept – alles ist sehr futuristisch eingerichtet, dass es einem fast gar nich auffaellt, das das Zimmer eigentlich eine Schuhbox ist. Kann man nur weiter empfehlen.

Fuer Franz, Andrea und uns ging es dann am 30. in Richtung Lake Hawea mit Zwischenstopp am Lake Pukaki. Da wir jede Menge Zeit hatten, haben wir uns fuer die Inland Scenic Route entschieden und den ein oder anderen Photostopp eingelegt. Besonder abenteuerlich war die Fahrt zum Mount Hutt Skigebiet. Auch wenn es eines der groessten Ski Gebiete auf der Suedinsel ist, hat es doch nur eine Schotterstrasse und ist so steil das Franz und Andrea ihren Van abstellen mussten und wir mit Pancho weitergefahren sind.

Uebernachtet haben wir am Lake Pukaki an einer fast einsamen Bucht mit genialem Blick auf den Mt Cook. Einfach herrlich den Abend am See mit leckeren Nudel und einer Partie Uno zu geniessen. Ein Zeltplatz wie im Bilderbuch mit Sonnenuntergang, schoenem Sternenhimmel und klarem Wasser fuer ein ganz kurzes aber erfrischendes Bad.

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Am naechsten Tag war es schon soweit und Silvester am Lake Hawea stand auf dem Programm. Also ging es schoen gemuetlich in Richtung Lake Hawea. In dem kleinen verschlafenen Oertchen angekommen, haben wir uns nach einem leicht verspaeteten Mittagessen noch einen Zeltplatz ausgesucht und bei stroemendem Regen unser Zelt aufgestellt. Die Zeichen fuer ein nasses Silvesterfest waren deutlich sichtbar, doch kurz bevor wir loswollten hat der Himmel ein einsehen und die Sonne kam durch. Marlen und Matze sind zwischenzeitlich auch wieder mit von der Partie, haben auf dem gleichen Zeltplatz eingecheckt und machen sich mit uns auf zum Konzert.

Dort angekommen haben wir festgestellt, dass wir locker zur Gruppe der „Alten Eisen“gehoeren und dann auch noch nuechtern und ordentlich gekleidet sind. Besser als Kino… Die Kiwi-Maedels hatten sich mehr fuer einen Abend im Restaurant oder Disco gekleidet als fuer ein Open Air Konzert, daher konnte man um 8 Uhr schon Gaensehaut und bibbernde Damen sehen. Aber vielleicht ist das auch eine Masche um eine Streicheleinheit zu bekommen…

Unsere kleine aber feine Gruppe hatte aber dennoch eine Menge Spass und genossen die Auftritte von Sunshine Soundsystem, Pacific Heights und vor allem Tiki Tane und Shapeshifter. Da Neujahr hier einfach nur eine grosse Party ist wurde fuer den Jahres wechsel eine kurze Pause gemacht und 00.02 wurde schon das naechste Lied gespielt. Kurz nach 1 Uhr waren wir gluecklich und muede auf dem Zeltplatz und konnten die erste Nacht im neuen Jahr geniessen.

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Am Morgen danach hiess es erst einmal ausschlafen und gemuetlich mit allen fruehstuecken. Schliesslich machten sich Marlen und Matze anschliessend auf die Suedinsel zu erkunden und wir wollten noch ein paar Stunden mit ihnen verbringen.

Mit Franz und Andrea haben wir uns gemeinsam zum Lake Wanaka aufgemacht und einen ganz entspannten Tag in Wanaka verbracht. Wir haben sogar eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt geschafft, doch zu viel mehr hat es nicht gereicht, schliesslich wollte man das neue Jahr etwas entspannt angehen lassen. Das kulturelle Highlight war mit Sicherheit der Cinema Paradiso in dem wir uns den neuen James Bond Quantum of Solace angesehen haben. Im Kino stehen alte Sofas auf den man sitzt und man kann sein Essen waehrend des Films bestellen und essen und viel wichtiger, in der Halbzeitpause kann man selbstgebackene/offenfrische Cookies und Eiscreme kaufen. Die Cookie waren der absolute Knaller, riesengross und die Schokolade im Cookie war noch fluessig so warm waren sie. Lecker, sag ich euch.

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Am Freitag hiess es nach dem Fruehstueck Abschied nehmen, denn fuer uns hiess es in Richtung Picton aufbrechen um die Faehre am Samstag zu bekommen. Vor uns lagen 12 Stunden Fahrt im Regen und fuer Franz und Andrea begann die Erkundung der Suedinsel mit Queenstown und Milford Sound als erste Station…

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