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Death Valley

Death Valley ist eine Gegend der Extreme – der niedrigster Punkt mit 282 Fuss (86m) unter dem Meeresspiegel, den waermsten Temperaturen ueber 100 Fahrenheit (37,7 C), und mit nur 1.96 inches (4.9 cm) den geringsten Niederschlag pro Jahr. Trotz aller Widerstaende, soll es mehr als 1000 Pflanzenarten im Park geben und im Fruehling soll es die schoensten Wiesen mit Wildblumen geben. Leider haben wir weder Wildblumen gesehen noch konnte wir uns ueber die Hitze beschweren. Durch den Wind war’s eher kalt und ungemuetlich. Aber den Tank und Kuehlwasser hatten wir trotz alledem gut aufgefuellt. In der Einoede moechte man nicht wirklich liegen bleiben.

Die Bundestrasse fuehrt direkt durch den NP. Lange Strassen schlaengeln sich durch die Einoede. Weit und breit kein Baum zusehen, nur Sandduenen und Felsen. ‘Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist gelb’. Die ‘Wurtsdinger’ unten im Bild, hat Micha poetisch wie er ist, als ‘Sandgebilde die aussehen wie felsfoermige Adern’ beschrieben. Haeh fragt ihr euch, genau sehe ich auch so.

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Zwischenstopp Mammoth Lake (unfreiwillig)

Eigentlich sollte es von Lone Pine gleich durchgehen bis zum Mono Lake, doch dabei hatten wir wohl die Rechnung ohne den immer noch aktiven Winter gemacht. Als die Dunkelheit einbrach und wir immer naeher in Richtung der Berge kamen hat auch der Schneesturm zugenommen. Wir haben uns entschlossen in Mammoth Lake zu halten und eine Unterkunft zu suchen, denn auf den Strassen war nichts mehr los und mit unseren nicht wirklich winterfesten Klamotten und Auto wollten wir kein Risiko eingehen.

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In Mammoth Lake angekommen mussten wir feststellen dass wir in einer sehr teuren Gegend gelandet sind. Unser amerikanischer Kollege hat uns erzaehlt das es eines der besten Skigebiete in den USA sein soll.

Fuer 130USD haben wir ein Zimmer bekommen was eventuell vor 20 Jahren 2 Sterne bekommen hat. Doch der gemeine Ski/Snowboardfahrer braucht wahrscheinlich auch nicht viel nach einem anstrengenden Tag auf der Piste. Der Typ an der Rezeption hat sich bestimmt ein wenig ueber meine Aufmachung gewundert. Mit Flip-Flops durch den Schnee stampfen, das kann nicht jeder – nur die ganz Coolen. Nachdem wir eingecheckt haben ging es auch gleich zum wohlverdienten Abendessen in ein uriges Lokal in dem Burritos gegessen haben. Auch hier waren die Portionen wieder einmal riesig und wir mussten eine Portion so gut wie komplett einpacken lassen. Hab mir den Spitznamen ‘Raupe’ hier abgeholt. Mir waren die Betten hier im Luxushotel nicht so ganz geheuer. Also habe mich in den Fliess Schlafsack eingemummt, sah aus wie eine Raupe im Cocoon. Egal, war schoen warm und sicher vor jeglichem Getier ;) Natuerlich war am naechsten morgen das Auto eingeschneit. Doch bei wolkenfreiem Himmel und strahlendem Sonnenschein ging unsere Tour weiter in Richtung Mono Lake.

Mono Lake

Durch gute Planung wussten wir, das der Tioga Pass bis Ende Mai geschlossen ist. Nachdem wir am Vortag fast eingeschneit wurden, war es ausser Frage eine kuerzere Strecke zum Yosemite Park zu finden. Alle Paesse waren eingeschneit. Muessen also den Umweg ueber Lake Tahoe nehmen.

Haben am Mono Lake einen kurzen Fotostopp eingelegt. Der Kratersee ergibt ein gutes Motiv. Waren die Einzigen am See. Die Touri info macht auch erst im Juni wieder auf.

Das legendaere Cafe Whoa Nellie Deli in Lee Vining war leider noch geschlossen. ‚Ne Tankstelle ist ein eher ungewoehnlicher Platz fuer ein Gourmet Essen, aber nach einen Artikel im New York Times Magazine, ist das kleine Cafe Kult Status erreicht.

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South Lake Tahoe

South Lake Tahoe ist das IN-Skigebiet fuer die San Frans. Hatten leider unsere Snowboards nicht in Handgepaeck. Der Pulver Schnee sah schon verlockend aus. Sind ein bisschen am See entlang gestampft, aber das hat dann auch schon gereicht.

Etwas verfruehtes Mittagessen haben wir in dem laut Tripadvisor.com besten Cafe in Mono Lake gegessen. Kann es wohl daran liegt, dass das Tahoe Jave Cafe jedem Gast einen Kaffee ausgeben wenn er eine Bewertung abgibt :) Geschmeckt hat es trotzdem. Haben es an dem Tag noch bis nach Mariposa, also bis zum Eingang in den Yosemite NP geschafft.

Yosemite National Park

Der Yosmite NP war wahrscheinlich der aufregendste Stopp. Nicht nur, dass wir massig Wildgedoens gesehen haben, auch war’s landschaftlich sehr schoen. Der Park war zum groessten Teil noch eingeschneit. Neben tosenden 1000-Fuss hohen Wasserfaellen, gigantischen Granitfelsen, haben wir nicht nur ‘ne Menge Rehe gesehen, sondern auch einen echten wilden Braunbaeren. Auch wenn’s noch ein junger Baer war, a bissel hat’s Herze doch schon gebubbert, als er auf einmal einen Sprint einlegte. Lutze bringt natuerlich mal wieder nichts aus der Ruhe und er knipste immer weiter seelenruhig drauf los als der Baer immer naeher kam, aber mir war’s nicht ganz geheuer. Gut das Mama, die alleine in der Gegend umhergewandert ist, nix von der Baer-Mania mitbekommen hat. Der naechste Baum waere ihrer gewesen.

Und wieder sind wir den Touri Massen entkommen. Waren fast alleine im Park, kein Gedraengle, kein Stau, kein Muell nur wir und die Natur, immer auf den vorderen Plaetzen.

Habe die folgende Beschreibung ueber den Yosemite NP gefunden:

‚In 1851, a battalion of Indian fighters wandered into Yosemite Valley and were stopped in their tracks, dumbstruck, by the view. They were the first nonnatives to see this landscape, but their descriptions of it ensured they would not be the last. One man later wrote, None but those who have visited this most wonderful valley can even imagine . . . the awe with which I beheld it. . . . As I looked, a peculiar exalted sensation seemed to fill my whole being, and I found my eyes in tears with emotion.

But such follies seem puny and insignificant in the presence of this landscape. Your first glance of Yosemite Valley will rock you way back on your heels, just as it did to those men 150 years ago. And millions of hikers, climbers, and skiers journey to Yosemite Valley every year to bask in that same exalted glow. The short-form explanation behind this hold on the human imagination? Yosemite’s landscape lays bare a kind of time – real geological time – that is simply much bigger than we are.‘ Yahoo! Travel


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