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Los Angeles

Yippey, 11 Stunden Flug vor uns. Andrea und Himgan haben uns zu ihrer Hochzeit in San Fran eingeladen. Da wir doch gerne um die halbe Welt fliegen um bei unseren Freunden zu sein, haben wir gerne angenommen. Meine Eltern waren auch eingeladen, haben wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Nur ob die Reise schlussendlich stattfinden konnte, stand bis zu letzt in Frage. Erst lag Mama mit Nierenkoliken im Krankenhaus, dann ich mit Windenpocken zu hause. Wie Micha schon liebevoll geschrieben hat, Streuselkuchen hat zu hause geschmollt. Dafuer hatte ich ’ne Menge Zeit zum planen. Planung brauchte mach schon, denn was andere in vier Wochen bereisen, wollten ‚wir‘ ja in zweien sehen.

LA Flughafen ist ’ne Zumutung, schlimmer als jeder Busbahnhof. Sobald man an der Passkontrolle vorbei ist, sind es nur noch grosse Hallen. Kein Duty Free, keine Shops, mussten sogar zum naechsten Terminal fahren, um ein Kaffee und einen ATM zu finden. Und in dieser Umgebung mussten wir 6 Std. auf meine Eltern warten.

Vor der Ankunft meiner Eltern haben wir unser Mietauto bei ALAMO abgeholt. Wir haben ueber www.billiger-mietwagen.de unser Auto gebucht. Guenstige Angebote, alle KM inklusive und Zusatzfahrer ohne Aufpreis. Hatten im Internet einen SUV Mittelklasse gebucht und beim Pickup, wie wir dachten, einen ‚kostenlosen‘ Upgrade fuer einen Jeep Commander erhalten. Das es mit ‚kostenlos‘ nicht ganz stimmte, hat man erst bei der VISA Abbuchung mitbekommen. (Sind immer noch mit FTI und ALAMO am verhandeln.)

Nachdem wir die Ellies abgeholt haben und uns bei ‚IN-N-OUT Burger‘ mit einem Doppel-Doppel gestaerkt hatten, ging es abends noch in Richtung Grand Canyon. Hatten ja noch einige Meilen zu schrubben.

Durch den Freitagabend Stau, sind wir am ersten Abend noch nicht wirklich weit gekommen. Haben die erste Nacht im B&B am Highway in Barstow geschlafen.

Hatten das grosse Ziel vor Augen am Abend im Grand Canyon anzukommen. Am morgen war alles noch ein wenig verschwommen…

Route 66

Der Fotoapparat hat immer schoen Klick-Klick gemacht, als wir durchs Nichts gefahren sind. Erst auf der alten Route 66, dann auf der legendaeren Strecke zwischen Kingman und Valentine. Leider gab’s nur Harley Aufkleber auf Mittelklasse Wagen mit Kindersitz und keine echten Rocker zu bestaunen. So richtiges Feeling von Freiheit wollte auch nicht aufkommen, aber dafuer gabs genug Weite. Stein und Wueste wo immer auch das Auge hinguckt. Oede, triste, staubige Landschaft. Klick-Klick.

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Grand Canyon (2 Tage)

Soweit war es nun wirklich nicht. Sind am zweiten Abend in Grand Canyon Village angekommen. Noch schnell in den Nationalpark Reingefahren zum Sonnenuntergang am Hopi Point, bevor wir uns im … Hotel eingecheckt haben. Haetten uns fast noch ’n Hirsch auf den Kuehlergrill mitnehmen koennen. Auf der Homepage vom Nationalpark, kann man sich nicht nur Wettervorhersagen und Tourvorschlaege anschauen, sondern auch nachsehen wann die Sonnen auf-oder untergeht.

Und nach echtem Amerikanischen Howdy Entertainment Programm und ’ner fetten Portion Spare Ripps, sind wir erst mal in den Pool gesprungen.

Gaehn, also zum Sonnenaufgang haben wir es nicht ganz geschafft, aber den Rest des Tages haben wir im Gand Canyon Nationalpark verbracht. Sind auf dem South Rim in den Park hingefahren. Aussichtpunkte wie den Mather Point, Point Imerial (der hoechste Punk im Canyon), oder der Bright Angel Point gibt es massig und alles ist gut ausgeschildert. Im Maerz sind die Busse noch nicht regelmassig gefahren und so konnten wir alle Strecken mit dem Auto fahren.  Sonst ist das Bus System sehr gut ausgebaut und Touris werden dazu angehalten, ihr Auto stehen zu lassen und eine der ausgezeichneten Busrouten zu nehmen. Auch von Touri Andrang konnte man gluecklicherweise noch nicht sprechen. War denen wohl noch zu kalt. Beim Sonnenuntergang waere mir auch fast die Nase abgefroren. An den Bilder kann man an Mamas dollen Matroschka Style sehen, dass man auf schick einen ..issen hat.  Hauptsache man war warm, nich Mama :)

Haben unsere Tour im historischen Grand Canyon Village gestartet. Dort hat der Lutz seine Muenz Sammlung mit einigen goldenen 1 Dollar Muenzen angereichert. Alle 44 US Praesidenten hat er noch nicht zusammen, aber ein paar kamen schon zusammen. Das Grand Hotel ‚El Tovar‘ oder die Galerien war schon sehenswert.

Mit den Ellies im Schlepptau, waren wir nicht wirklich auf Hiking eingerichtet. Den eisigen Bright Angel Trail haben wir uns lieber von oben angeschaut. Sind auf der Hermit Road und dem West Rim Trail die Aussichtspunkte abgefahren. Man glaubt es kaum, aber auch nach dem 10. Stopp, hat der Grand Canyon ein neues Gesicht gezeigt und einen ‚oh wie schoen‘ abgelockt. Sind weiter auf dem Desert View Drive in Richtung Norden gefahren. Den Aussichtsturm ‚Grand Watchtower‘ sollte man auf gar keinen Fall verspassen. Der weite Blick ueber den Canyon war schon toll.

Auch hinter dem Nationalpark, gibt es noch einige tolle Aussichtspunkte in den Canyon hinein. Wenn man schnell an den Marktbuden die ‚handgefertigten‘ Indianerschmuck aus Bangladesh verkaufen vorbeikommt, gibt noch einige ‚oh wie schoen‘ Momente. Irgendwann wird die Fahrt durch Wueste und Stein an Stein wieder oede.
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Zion Nationalpark

Nach kurvigen enger Strassen die besonders Mama gut gefallen haben, haben wir am Abend des dritten Tages den Zion Nationalpark erreicht. Der Highway geht durch den Park, somit faehrt man eigentlich schon durch den Park bevor der eigentliche Eingang kommt. Schade nur dass es stockdunkel war. Die Ausblicke runter in die Schlucht, oder die Felsenwand hoch waeren bestimmt nett gewesen. Sind mal wieder durch die Fahrkunst unseres Michas wohlbehalten am Ziel angekommen. Der Arme, hat uns die ganze Zeit durch die USA chauffiert. Er sass die ganzen 4,500 km hinterm Steuer. Hat es nicht nur die ganze Zeit mit den Schwiegereltern ausgehalten (ganze Zeit, da wir uns auch noch meistens ein Hotelzimmer geteilt haben), sondern auch noch nervenstark durch 5-spurige Autobahnen navigiert.

Haben gleich vor dem Eingang zum NP ein tolles neues Hotel entdeckt. Die Betten waren genial, riesig hohe Matratzen, man musste ordentlich springen damit man oben ankam. Die Oma waere da auch mit Hilfe nicht rauf gekommen ;) Das Hotel hatte auch noch einen Outdoor Whirlpool. So konnte man unter Sternenhimmel entspannen.

Der Nationalpark war nach der eher kargen Landschaft der letzte Tage ein Wohltat. Es war alles saft gruen mit vielen Baeumen, Fluessen, Wasserfaellen und natuerlich durfte auch das Gestein nicht fehlen. Mama hat’s mit dem Elbsandstein Gebirge verglichen. Ich moechte mich dazu jetzt nicht aeussern! Den kleinen Umweg war der Park echt wert. Haben dort auch viele Rehe und Eichhoernchen gesehen.

Leider haben wir es zeitmaessig nicht mit in den Bryce Canyon geschafft. Bleibt was fuers naechste Mal … In den ersten drei Tagen haben wir schon 3 Bundesstaaten mitgenommen (Cali, Arizona und Nevada).
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Hoover Dam

Nach dem Zion NP ging es Richtung Las Vegas. Da wir gut Weg gemacht haben, sind wir gleich zum Hoover Dam durchgefahren. Der Hoover Dam wurde 1936 errichtet und war zu der Zeit nicht nur der groesste Staudamm sondern auch das groesste Bauwerk aus Beton. Ein wahrer Beton Klotz.

Der aufgestaute See weist eine Fläche von 63.900 Hektar, eine Länge von rund 170 km und eine maximale Tiefe von etwa 180 Metern auf. Mit seinem Speicherinhalt von rund 35 Milliarden Kubikmetern ist er der größte Stausee der USA. Somit wird er nicht nur die Glitzerwelt von Las Vegas mit Strom versorgen, sondern auch noch Süd-Kalifornien mit Strom versorgen.

Von hier ging es in die Glitzerwelt und Tourihochburg Las Vegas. Viva Las Vegas.
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Fazit

Planen kann man seine Reise sehr gut mit dem Yahoo Trip Planer.  Man kann sich hier kostenlos anmelden, seine Stationen planen und sich dabei bei anderen Mitglieder Routenvorschlaege und Tipps abholen und sogar ein Reisetagebuch schreiben.

Damit man bei Hotels oder Restaurants nicht auf die Nase faellt, kann ich Trip Advisor empfehlen (gibts auch als .de Variante). Hotels werden von Reisenden unter die Lupe genommen und bewertet.

Bei der Autoanmietung sollte man nicht am GPS sparen. Mit gutem Navi System kann man sich den Stress beim Kartenlesen sparen.

Benzinpreise sind nicht wirklich einschaetzbar wie in D (a la Grossstadt geringer Preis, auf dem Land hoher Preis), bei einigen strecken am besten kommt.